Hohe Ziele in Dallas
NFL: Cowboys-Eigentümer Jerry Jones mit Kampfansage an die NFL - Rekord von Robert Kraft im Visier
Aktualisiert:
von Malte AhrensNFL
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Videoclip • 01:11 Min
Die Dallas Cowboys sind mit einer 7-9-1-Bilanz zum zweiten Mal nacheinander nicht in die Playoffs gekommen. Dennoch ruft Eigentümer Jerry Jones große Zukunftsziele aus.
Die Dallas Cowboys haben in der diesjährigen NFL-Saison die anstehenden Playoffs verpasst. Trotzdem ließ sich der langjährige Eigentümer und General Manager Jerry Jones nicht von einer reißerischen Aussage abhalten.
Der 83-Jährige erzählte in der abschließenden Pressekonferenz der Cowboys nach der Saison, dass er noch Ziele und Träume für seine Zeit als Franchise-Eigentümer hat. Sein größtes Ziel dabei: "Mein Lebensziel ist es, als Eigentümer mit den meisten gewonnenen Super Bowls in Rente zu gehen."
Zur Einschätzung: Jones steht mit seinen Cowboys bei drei Siegen, welche er nach seiner Übernahme in Texas im Jahr 1989 relativ schnell gewann. 1993, 1994 und 1996 führte er die Franchise mit zwei verschiedenen Head Coaches zum Sieg der Lombardi Trophy.
Jones bei Super-Bowl-Siegen deutlich hinter Kraft
Das bringt ihm im Eigentümer-Ranking der Super-Bowl-Gewinner allerdings nur den geteilten zweiten Platz ein. Dieses führt Robert Kraft an, der mit den New England Patriots nach einer 14-3-Saison in der Postseason erneut weit kommen könnte.
Jones hält das nicht ab: "Das ist mein Ziel. Wir haben drei. Wie viele benötige ich noch? [Robert Kraft] hat wie viele? Sechs? Also habe ich Arbeit vor mir. Immerhin bin ich schon Zweiter auf dieser Liste." Im Falle eines Patriots-Triumphes wäre es die siebte Lombardi Trophy für Kraft, der den Vorsprung also ausbauen könnte.
Da bräuchte Jones also einige Championships, um aufzuholen. "America's Team" steht ohnehin vor einer wichtigen Offseason. Im kommenden Draft haben die Cowboys zwar zwei Erstrunden-Picks, allerdings auch zwei auslaufende Verträge von Leistungsträgern.
Running Back Javonte Williams und Wide Receiver George Pickens könnten Free Agents werden. Jones sieht das gelassen und hofft in beiden Fällen auf eine Verlängerung.
Dennoch sagt er auch: "Jedes Team hat Lücken. So funktioniert das Business. Aber ich sehe trotzdem sechs Teams in den Playoffs, die dort im vergangenen Jahr nicht waren. Ich weiß, dass es passieren kann. Es ist alles sehr eng."
Jones über die Offseason: "Werden dramatische Dinge tun"
Am Ende seiner Ausführungen wurde es konkret. Auf die anstehende Offseason angesprochen, reagierte er wie folgt: "Fest steht: Diese Offseason ist sehr wichtig. Wir wollen, während Dak (Prescott, d. Red.) seine Leistung so bringt, wie er das bisher für uns getan hat, unsere eigene Leistung steigern und besser sein als in diesem Jahr. Die Kombination dieser Dinge gibt uns den Anreiz, ich wage es zu sagen, das Budget zu sprengen, um jetzt etwas zu erreichen. Ja, wir werden einige dramatische Dinge tun."
Jones' Sohn Stephen, der gleichzeitig Vizepräsident ist, sagte über seinen Vater, dass dieser "eine Menge seiner wichtigsten Sachen aufgeben würde, um noch einen Super Bowl zu gewinnen".
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