NFL
NFL: Davante Adams soll bei den New York Jets entlassen werden - einen Fehler dürfen interessierte Teams nicht machen - ein Kommentar
Veröffentlicht:
von Chris LugertNFL
NFL: Trump-Besuch! Chiefs-Star kommt Eagles zuvor
Videoclip • 01:16 Min
Davante Adams hat wie sein Kumpel Aaron Rodgers keine Zukunft mehr bei den New York Jets. Einen Markt dürfte es für beide geben, dafür müssen Teams den Receiver aber endlich vom Quarterback abkoppeln. Ein Kommentar.
Von Chris Lugert
Die New York Jets richten sich für die Zukunft neu aus und lassen die Ära Aaron Rodgers, die am Ende nicht mehr als ein unglückliches Missverständnis war, hinter sich.
Nicht nur Rodgers muss gehen, auch Wide Receiver Davante Adams hat keine Zukunft mehr bei "Gang Green". Wie am Sonntag bekannt wurde, werden die Jets Adams entlassen, sofern sie keinen Trade-Partner finden.
Erst im vergangenen Oktober hatten die New Yorker den heute 32-Jährigen via Trade von den Las Vegas Raiders geholt, um ihn mit seinem langjährigen Kumpel Rodgers zu vereinen. Dieser hatte die Verpflichtung wohl auch explizit gefordert.
Es war der Versuch, die Kombo, die einst bei den Green Bay Packers so herausragend funktioniert hatte, einfach zu kopieren. Doch das ging schief. Adams erfüllte die Erwartungen in einem toxischen Umfeld nicht, Rodgers ebenso wenig.
Dass die Jets mit einem neuen Regime jetzt tabula rasa machen und sich von diesen Altlasten trennen, ist mehr als verständlich. Ein Neuanfang ohne Rodgers heißt auch, das zu entfernen, was direkt mit ihm zusammenhängt.
Rodgers und Adams müssen sich sportlich trennen
Aber welche Rückschlüsse lassen sich für andere Teams daraus ziehen, die womöglich an Rodgers oder Adams interessiert sind? Fakt ist: Beide sind in gehobenem Alter, was ihre jeweilige Position betrifft. Ihre besten Zeiten liegen hinter ihnen.
Getrennt können sie womöglich noch einen Einfluss in ihren neuen Teams nehmen. Doch Interessenten sollten sich davor hüten, beide Spieler gemeinsam zu holen - oder sich auf Bedingungen einzulassen, die das erfordern.
NFL: Wie angenehm sind Teamreisen? Umfrage-Desaster für drei Franchises

Wie angenehm sind Teamreisen? So stimmten die NFL-Profis ab
In jedem Jahr befragt die NFLPA, die Spielergewerkschaft der Liga, die Spieler zu den Umständen bei ihren Teams. Dieses Mal zu der Frage, wie angenehm sich Reisen mit der jeweiligen Franchise gestalten. ran zeigt, wie die Profis abgestimmt haben: Erklärung: A+ ist die beste vergebene Note, F- die schlechteste.IMAGO/USA TODAY Network

Miami Dolphins
Note: A+IMAGO/Alterphotos

Las Vegas Raiders
Note: Aimago images/ZUMA Wire

Minnesota Vikings
Note: AIMAGO/ZUMA Press Wire

Washington Commanders
Note: AIMAGO/Newscom World

New Orleans Saints
Note: AIMAGO/USA TODAY Network

Denver Broncos
Note: AIMAGO/Imagn Images

Seattle Seahawks
Note: A-IMAGO/Zoonar

San Francisco 49ers
Note: A-IMAGO/USA TODAY Network

Green Bay Packers
Note: A-IMAGO/ZUMA Press Wire

Cincinnati Bengals
Note A-IMAGO/Newscom World

Baltimore Ravens
Note: A-IMAGO/Depositphotos

Detroit Lions
Note: B+IMAGO/NurPhoto

Atlanta Falcons
Note: B+IMAGO/Icon Sportswire

Jacksonville Jaguars
Note: B+IMAGO/USA TODAY Network

Pittsburgh Steelers
Note: B+IMAGO/Depositphotos

Los Angeles Rams
Note: BIMAGO/Icon Sportswire

Tennessee Titans
Note: BGetty Images

New York Giants
Note: BIMAGO/Icon Sportswire

Chicago Bears
Note: BIMAGO/Imagn Images

Arizona Cardinals
Note: BIMAGO/Imagn Images

Kansas City Chiefs
Note: BIMAGO/Imagn Images

Houston Texans
Note: BIMAGO/Imagn Images

Dallas Cowboys
Note: B-IMAGO/Imagn Images

New York Jets
Note: C+IMAGO/Depositphotos

Los Angeles Chargers
Note: C+IMAGO/Depositphotos

Tampa Bay Buccaneers
Note: C-IMAGO/Icon Sportswire

Indianapolis Colts
Note: D+Walter G. Arce, Sr./Grindstone Media Group/ASP, Inc.

Cleveland Browns
Note: DIMAGO/Imagn Images

Carolina Panthers
Note: DIMAGO/imagebroker

Philadelphia Eagles
Note: FIMAGO/Newscom World

New England Patriots
Note: FIMAGO/USA TODAY Network

Buffalo Bills
Note: F-Getty Images
Adams kann noch eine erfahrene und starke Nummer zwei für ein Team sein, aber keine Nummer eins mehr. Dennoch wollte Rodgers es bei den Jets erzwingen, Adams bekam nach seiner Ankunft schnell die meisten Targets im Team.
Was wenig überrascht, natürlich versucht ein Quarterback so gut es geht, eine vertraute Verbindung neu aufleben zu lassen. Doch Adams konnte das nicht mehr erfüllen, nur zweimal in elf Spielen kam er auf mindestens 100 Receiving Yards.
Dabei hätte Rodgers eine Alternative gehabt. Garrett Wilson ist ein hochtalentierter Receiver, der aber klar zur Nummer zwei abrutschte. Und deshalb wohl so genervt war, dass er angeblich einen Trade gefordert hätte, wäre Rodgers geblieben.
Rodgers und Adams haben einen Markt
Um zu verhindern, dass das Wohl und Wehe der eigenen Franchise von einem alternden Quarterback und seiner Verbindung mit einem alternden Receiver abhängt, hilft nur eines: diese Verbindung lösen.
Sowohl für Rodgers als auch für Adams dürfte es einen Markt geben. Der viermalige MVP etwa wird mit den Pittsburgh Steelers oder den Las Vegas Raiders in Verbindung gebracht, gute Receiver finden auch immer ein neues Team.
In der aktuellen, letzten Phase ihrer Karrieren sollten sie aber erkennen, dass sie als gemeinsame Kombo einem Team im Zweifel mehr schaden als nützen. Und auch Franchises selbst sollten zu dieser Erkenntnis gelangen.
Sonst endet auch die nächste Ära in einem unrühmlichen Missverständnis.
Mehr News und Videos

Wimbledon
Noskova gewinnt tschechisches Finale gegen Muchova

Europameisterschaft
U19-EM-Finale heute live: Deutschland vs. Spanien im Liveticker

Radsport
Tour de France - Hitze-Alarm: Neunte Etappe wird verkürzt

U19-Turniere
U19-EM-Finale heute live: Deutschland vs. Spanien im Livestream und Free-TV - Aufstellungen sind da

2. Bundesliga
Rassismusvorfall bei Cottbus-Test - Polizei greift durch

WM
Morddrohungen nach WM-Aus - Kolumbiens Verband bezieht Stellung

WM
WM 2026: Argentinien vs. Schweiz heute Nacht live - Viertelfinale im Stream, TV und Ticker

WM
Knacken Lionel Messi, Kylian Mbappe oder Erling Haaland den Uralt-Rekord von Just Fontaine?

WM
Ewige WM-Torschützenliste: Kane nimmt DFB-Legende ins Visier