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Videoschiris sollen mehr Befugnisse bekommen

NFL erwägt mögliche Regeländerung: Verlieren die Referees ihre Autorität?

Aktualisiert:

von ran.de

KANSAS CITY, MO - SEPTEMBER 15: Kansas City Chiefs quarterback Patrick Mahomes 15 looks in as the referees discuss a pass interference call on 4th and 16 late in the fourth quarter of an NFL, American Football Herren, USA game between the Cincinnati Bengals and Kansas City Chiefs on September 15, 2024 at GEHA Field at Arrowhead Stadium in Kansas City, MO. Photo by Scott Winters/Icon Sportswire NFL: SEP 15 Bengals at Chiefs EDITORIAL USE ONLY Icon2409151349

Bild: IMAGO/Icon Sportswire


Die NFL erwägt in jeder Offseason mögliche Anpassungen im Spielbetrieb - auch im Schiedsrichterwesen. Womöglich könnte es demnächst mehr Macht für Replay Officials geben.

Das NFL Competition Committee diskutiert derzeit eine weitreichende Änderung im Schiedsrichterwesen: Replay-Offizielle (Video-Schiedsrichter) sollen in Zukunft für bestimmte Vergehen selbst Flaggen werfen dürfen.

Das berichtet "ESPN" unter Berufung auf laufende Gespräche beim League-Meeting in Indianapolis.

Bislang dürfen nur die On-Field-Schiedsrichter auf dem Spielfeld Flaggen werfen. Replay-Offizielle können Plays zwar nach Belieben reviewen und On-Field-Entscheidungen bestätigen oder umstoßen – sie dürfen aber keine neuen Strafen initiieren.

Selbst klare Fouls, die erst im Replay sichtbar werden, bleiben straffrei, wenn kein On-Field-Official die Flagge geworfen hat.

NFL: Änderungen sollen klare Vergehen bestrafen

Die Liga plant, diesen Grundsatz zumindest teilweise aufzuheben. Zunächst soll es um sogenannte "Non-Football Acts" gehen - also Handlungen, die nichts mit dem eigentlichen Spiel zu tun haben (z. B. Schläge, Tritte, unnötige Härte außerhalb des Spielzugs).

NFL Executive Vice President of Football Operations Troy Vincent sagte dazu wörtlich: "Man will nicht einfach die Büchse der Pandora öffnen, aber bei Dingen wie Non-Football Acts kann man das sehr, sehr eng eingrenzen. Das könnte der erste Schritt sein, um Flags aufs Feld zu bringen."

Vincent nannte auch ein konkretes Beispiel:

Im vierten Viertel des Super Bowls zwischen den Seattle Seahawks und New England Patriots griffen sich Seahawks Cornerback Josh Jobe und Patriots  Receiver Stefon Diggs gegenseitig an die Facemask.

Anschließend schlug Jobe Diggs mit der Faust auf den Helm – direkt an der Seitenlinie. Kein On-Field-Official sah es, also auch keine Flagge. Ein Replay-Offizieller hätte die Szene sofort ahnden und Jobe möglicherweise sogar vom Platz stellen können.

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NFL: Besitzer meistens skeptisch bei Schiri-Änderungen

Vincent betonte, dass die League sehr vorsichtig vorgehen wolle. Man wolle die Autorität der On-Field-Officials nicht untergraben.

NFL-Gerüchte: Kyler Murray trifft sich mit NFC-Team zu Gesprächen

  • Kyler Murray (Free Agent)
    Die Zukunft von Quarterback Kyler Murray ist auch an Tag drei der Free Agency noch nicht entschieden. Am Donnerstag trifft sich "K1" erstmals mit einem Team - er und sein Agent führen Vertragsgespräche mit den Minnesota Vikings. Deren Spielmacher J.J. McCarthy blieb in der vergangenen Saison hinter den Erwartungen zurück.

    ZUMA Press Wire

  • Javon Hargrave und Aaron Jones (Minnesota Vikings)
    Wie "ESPN" berichtet, haben die Minnesota Vikings Javon Hargrave (l.) und Aaron Jones mitgeteilt, dass sie im Laufe des März entlassen werden, falls sich kein Trade-Partner finden sollte. Sowohl der Defensive Tackle als auch der Running Back stehen vor ihrem zweiten und letzten Vertragsjahr. Durch die Trennung könnte die Franchise 18,65 Millionen US-Dollar an Cap Space einsparen.

    imago

  • Aaron Rodgers (Pittsburgh Steelers)
    Der Einjahresvertrag des Quarterbacks bei den Steelers ist ausgelaufen, ob der 42-Jährige seine NFL-Karriere fortsetzen will, ist noch offen. Klar ist allerdings, dass die Steelers Rodgers sehr gerne für ein weiteres Jahr unter Vertrag nehmen würden. "Die Tür für Aaron steht offen", sagte General Manager Omar Khan: "Er weiß, wie wir über ihn denken. Es war für beide Seiten eine gute Erfahrung. Leider haben wir unsere Ziele am Ende nicht erreicht. Aber der Respekt beruht auf Gegenseitigkeit."

    UPI Photo


Bisher haben NFL-Besitzer solche Vorschläge stets abgelehnt, weil sie befürchteten, dass Off-Field-Entscheidungen die On-Field-Judgment ersetzen könnten. Ob und wann die Regel tatsächlich kommt, ist noch offen - die Gespräche laufen aktuell.

Das Competition Committee wird das Thema in den kommenden Tagen weiter beraten. Eine endgültige Entscheidung könnte bereits in den nächsten Wochen fallen, bevor die Offseason-Regeländerungen offiziell vorgestellt werden.

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