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NFL Fantasy Football: Die besten Rookies für die Saison 2026 - diese Spieler ragen heraus
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von Chris LugertNFL
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Je näher die NFL-Saison rückt, desto hektischer wird auch die Vorbereitung auf die Ligen im Fantasy Football. Wir blicken auf die vielversprechendsten Rookies, die in Fantasy sofort eine tragende Rolle einnehmen könnten.
Was wäre eine NFL-Saison ohne Fantasy Football? So spannend die realen Spiele auch sein mögen, so macht erst das virtuelle Team das Erlebnis komplett.
Das Mitfiebern mit Spielern, die eigentlich gar nichts mit der eigenen Lieblingsmannschaft zu tun haben. Das Fluchen, wenn der "falsche" Running Back den Snap an der Goal Line bekommt. Und natürlich das Trauern, wenn der wichtigste Fantasy-Spieler verletzt ist.
Noch bevor die Regular Season der NFL startet, laufen in den Fantasy-Ligen die Drafts. Jeder ist auf der Suche nach der besten Mannschaft und nach dem einen Spieler, den niemand auf dem Zettel hat, der aber zum entscheidenden Faktor Richtung Fantasy-Meisterschaft werden kann.
Die Kandidaten für die ersten beiden Runden dürften dabei in nahezu allen Ligen weitestgehend deckungsgleich sein, die großen Topstars sind kein Geheimnis. Doch vor jeder Saison lohnt sich der spannende Blick auf die Rookies. Welcher Neuling könnte sofort Einfluss auf Fantasy nehmen?
ran blickt auf zwölf interessante Namen, die trotz ihrer ersten NFL-Saison bereits ein wichtiger Fantasy-Faktor werden könnten.
Jeremiyah Love (Running Back, Arizona Cardinals)
Der offensichtlichste Name auf der Liste. Jeremiyah Love wurde von den Arizona Cardinals an dritter Stelle gedraftet, was allein schon den Wert ausdrückt, den der Running Back für die Franchise einnimmt. Der 21-Jährige war das mit Abstand beste Prospect auf seiner Position, er soll und dürfte in der Offense sofort eine Schlüsselrolle einnehmen. Und das ist das Entscheidende für Fantasy.
Was man aber nicht unterschätzen darf: Die Umstände für Love sind nicht besonders gut. Die Offensive Line der Cardinals bleibt ein Fragezeichen. Im Vorjahr gab es einen ganz ähnlichen Hype um Ashton Jeanty bei den Las Vegas Raiders, der in Fantasy teilweise in der ersten Runde gepickt worden war. Am Ende war sein Fantasy-Ergebnis aber eher enttäuschend. Diese Gefahr besteht auch bei Love.
Carnell Tate (Wide Receiver, Tennessee Titans)
Direkt nach Love wurde im Draft Carnell Tate gepickt. Und der Wide Receiver hat sofort beste Chancen, bei Fantasy so richtig einzuschlagen. In der Offense der Tennessee Titans mit Offensive Coordinator Brian Daboll und Quarterback Cam Ward kann Tate von Beginn an die Nummer eins sein und gilt als legitimer Kandidat für den Award als Offensive Rookie of the Year.
Im Training hinterließ der 21-Jährige direkt Eindruck und zeigte eine gute Chemie mit Ward. Zwar besteht das Receiving Corps der Titans auch aus weiteren erfahrenen Spielern wie Calvin Ridley und Wan'Dale Robinson, aber genau das könnte Tate sogar helfen. Die Defenses müssen einen breiten Fokus haben, was den Receivern mehr Räume geben sollte. Tate könnte sofort davon profitieren.
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Jordyn Tyson (Wide Receiver, New Orleans Saints)
Die Offense der New Orleans Saints könnte in der Saison 2026 durchaus für Furore sorgen. Quarterback Tyler Shough zeigte im Endspurt der Vorsaison immer stärkere Ansätze, in der Offseason kam Running Back Travis Etienne. Und in Chris Olave verfügen die Saints ohnehin über eine starke Waffe. Die Blicke vor der kommenden Spielzeit sollten sich aber vor allem auf Jordyn Tyson richten.
Der Erstrunden-Receiver gibt der Offense von Head Coach Kellen Moore eine Dimension, die zuletzt gefehlt hatte. Auch wenn Olave die Nummer eins bleibt, so winkt Tyson als starke Nummer zwei mit spezifischen Stärken in Zone Coverage von Beginn an eine große Zahl an Targets. Tyson und Olave ergänzen sich mutmaßlich perfekt, was beiden bei Fantasy extrem helfen sollte.
Omar Cooper Jr. (Wide Receiver, New York Jets)
Die New York Jets hatten im NFL Draft gefühlt einen ganzen Lkw voller Draft Picks, darunter drei in der ersten Runde. An Position 30 fiel die Wahl auf Wide Receiver Omar Cooper Jr., der die Offense voranbringen und den bisher meist auf sich allein gestellten Nummer-1-Receiver Garrett Wilson entlasten soll. Die Chancen, dass er direkt Einfluss nehmen kann, stehen dabei gut.
Sein physischer Spielstil und seine Fähigkeiten nach dem Catch ergänzen Wilson sehr gut, wenngleich es Fragezeichen gab, ob sich die beiden ansonsten nicht doch zu ähnlich sind. Dennoch winkt Cooper sofort eine prägende Rolle, allerdings sind Jets-Spieler in Fantasy immer eine gewisse Wildcard. Das gilt umso mehr, wenn der Quarterback Geno Smith und der Playcaller Frank Reich heißen.
Kenyon Sadiq (Tight End, New York Jets)
Weshalb auch Kenyon Sadiq natürlich mit einer gewissen Zurückhaltung zu betrachten ist, am persönlichen Potenzial des Tight Ends gibt es aber quasi keine Zweifel. Der 21-Jährige wurde sogar bereits an 16. Stelle von den Jets gedraftet und ist ein absoluter Ausnahmeathlet. Sadiq ist ein starker Receiver und Blocker, dürfte aber gerade bei Third Downs und in der Red Zone wichtig werden.
Einziger Haken: Auf der Tight-End-Position steht auch noch der letztjährige Zweitrundenpick Mason Taylor parat. Weshalb die reine Zahl an Snaps bei Sadiq noch etwas niedriger sein könnte, trotz seiner besonderen Anlagen. Insofern ist der Absolvent von Oregon für Fantasy ein gewisses Risiko, das sich aber voll auszahlen könnte. Gerade, wenn in einer Liga auf Tight End nicht mehr viel übrig sein sollte.
Makai Lemon (Wide Receiver, Philadelphia Eagles)
Der Abschied von A.J. Brown hinterlässt im Receiving Corps der Philadelphia Eagles eine große Lücke. Schon im Vorgriff auf den nahenden Trade des exzentrischen Superstars holten sich die Eagles im Draft Makai Lemon. Allerdings ist Lemon kein direkter Brown-Ersatz, seine Stärken kommen ganz klar eher durch die Mitte als Slot-Receiver. Für außen wurde Dontayvion Wicks aus Green Bay geholt.
Die Eagles und Quarterback Jalen Hurts mieden in der Vergangenheit das Passspiel über die Mitte wie der Teufel das Weihwasser. Mit Lemon dürfte sich das ändern, zumal Hurts gar keine schlechten Statistiken hat, wenn er mal über die Mitte attackiert. Wicks und vor allem DeVonta Smith sind natürlich Konkurrenten um Targets, doch Lemon dürfte als Rookie sofort relevant werden.
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De'Zhaun Stribling (Wide Receiver, San Francisco 49ers)
Auf der Wide-Receiver-Position gab es bei den San Francisco 49ers vor der Saison 2026 einen großen Umbruch. Mike Evans, Deebo Samuel und Christian Kirk kamen neu als Free Agents, außerdem wurde Anfang der 2. Runde im Draft De'Zhaun Stribling gepickt. Allerdings verloren die Niners bereits zu Beginn des Training Camps Ricky Pearsall, der die komplette Saison verpassen wird.
Gerade der Ausfall von Pearsall erhöht die Chancen auf eine sofortige relevante Rolle von Stribling jedoch massiv. Mit starken Fähigkeiten im Run Blocking passt er herausragend in das System von Head Coach Kyle Shanahan, Evans und Samuel werden zudem regelmäßig Pausen benötigen. Dann dürfte die Stunde von Stribling schlagen, der bei Fantasy daher ein wichtiger Faktor werden könnte.
Jadarian Price (Running Back, Seattle Seahawks)
Kenneth Walker war der MVP des vergangenen Super Bowls, danach verabschiedete sich der Running Back von den Seattle Seahawks und unterschrieb bei den Kansas City Chiefs. Die Seahawks brauchten Ersatz und wählten mit dem letzten Pick in der ersten Draftrunde Jadarian Price aus. Für viele ein Reach an dieser Stelle, aber der klare Need nach dem Walker-Abgang.
Das Laufspiel dürfte bei den Seahawks erneut eine wichtige Rolle einnehmen, um Quarterback Sam Darnold das Leben zu vereinfachen. Zach Charbonnet dürfte nach seinem Kreuzbandriss die ersten Spiele noch verpassen, in dieser Zeit ist Price eine wertvolle Fantasy-Option. Er dürfte der klare Nummer-1-Back sein und viele Punkte sammeln. Charbonnets Rückkehr wird seinen Wert aber wohl sinken lassen.
KC Concepcion (Wide Receiver, Cleveland Browns)
Bei den Cleveland Browns herrscht nach Jahren des Dahinsiechens endlich mal wieder so etwas wie verhaltene Vorfreude auf eine Saison. Der Grund dafür liegt in einem richtig guten Draft, der auf der Receiver-Position gleich zwei potenzielle Impact-Spieler hervorbrachte. Einer davon ist KC Concepcion, den die Browns an 24. Position auswählten.
Concepcion dürfte vor allem im Slot eine Waffe sein und eine Rolle bekleiden, die Head Coach Todd Monken zuletzt bei den Baltimore Ravens für Zay Flowers vorgesehen hatte. Vor allem nach dem Catch bringt der 21-Jährige herausragende Qualitäten mit. Sein Speed und seine Physis sind exzellent. Der Haken: Die Browns gehen mit dicken Fragezeichen auf Quarterback in die neue Saison.
Denzel Boston (Wide Receiver, Cleveland Browns)
Der zweite potenzielle Star-Receiver, den sich die Browns im Draft geangelt haben, ist Denzel Boston. Der Zweitrundenpick hinterließ im Training bislang sogar den etwas stärkeren Eindruck als Concepcion und dürfte sofort als Outside Receiver gegenüber von Jerry Jeudy gesetzt sein. Boston ist groß und eine Waffe bei Contested Catches. Das dürfte den Browns extrem helfen.
Für Fantasy ist Boston gerade in den mittleren bis späten Runden eine spannende Option. Der 22-Jährige, der vier Jahre für die University of Washington am College aktiv war, ist aber wie Concepcion abhängig von den Leistungen der Quarterbacks. Weder Deshaun Watson noch Shedeur Sanders gehören zu den Topspielern auf ihrer Position, was bei Fantasy immer berücksichtigt werden muss.
Denzel Boston hinterließ bei den Browns bislang Eindruck.
Bild: Icon Sportswire
Ja'Kobi Lane (Wide Receiver, Baltimore Ravens)
Auch in der 3. Runde eines Drafts finden sich immer wieder Spieler, die sofort Einfluss auf die Offense haben können und damit auch für Fantasy Relevanz mitbringen. Spielen diese dann auch noch in einem Team, das generell eine starke Offensive vorweisen kann, ist das für das virtuelle Footballspiel noch einmal zusätzlich bedeutsam. Einer dieser Spieler könnte Ja'Kobi Lane werden.
Der Rookie-Receiver der Baltimore Ravens hinterließ in den Anfangstagen des Training Camps bereits mächtig Eindruck und gibt mit seiner Größe und seiner Athletik Quarterback Lamar Jackson auch die Möglichkeit, tiefe und lange Bälle zu werfen. Lane bringt ein Profil mit, das weder Zay Flowers noch Rashod Bateman vorzeigen können, und könnte deshalb eine Überraschung in der Ravens-Offense werden.
Antonio Williams (Wide Receiver, Washington Commanders)
Nach einer verkorksten Vorsaison wollen die Washington Commanders 2026 wieder angreifen. In der Offense hat sich personell allerdings nur wenig getan, ein spannender Neuzugang könnte aber Drittrunden-Receiver Antonio Williams werden. Der 22-Jährige, der vier Jahre für die Clemson Tigers spielte, kommt in eine Situation, die jeder Fantasy-Manager genau beobachten sollte.
Denn den Commanders fehlt hinter Terry McLaurin eine starke Nummer zwei - eine Rolle, die Williams sofort ausfüllen könnte. Luke McCaffrey, Treylon Burks und Van Jefferson sind keine unüberwindbaren Hürden für Spielzeit und Targets. Als primärer Slot-Receiver könnte er für Quarterback Jayden Daniels sofort eine Entlastung darstellen und zu einer bevorzugten Anspielstation werden.
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