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NBA - Basketball-Boss sicher: "NBA Europe wird kommen"
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von SIDLAS VEGAS, NEVADA - JULY 07: A basketball is placed on the court next to an NBA logo during a break in the first half of a 2023 NBA Summer League game between the Portland Trail Blazers and the Houston Rockets at the Thomas & Mack Center on July 07, 2023 in Las Vegas, Nevada. NOTE TO USER: User expressly acknowledges and agrees that, by downloading and or using this photograph, User is consenting to the terms and conditions of the Getty Images License Agreement. (Photo by Ethan Miller/Getty Images)
Bild: Getty Images
Die Europa-Pläne der NBA sind längst kein Geheimnis mehr. Der Boss der FIBA Europe glaubt fest an eine Umsetzung - und das schon bald.
Präsident Jorge Garbajosa vom europäischen Basketball-Verband FIBA Europe glaubt fest an den Aufbau einer NBA Europe. "Das wird passieren. Das ist ganz klar. Es ist nicht leicht, so einen großen Wettbewerb aufzubauen, wie es die NBA in Europa tun will. Das wird etwas dauern. Aber es wird passieren", betonte der spanische Ex-Profi bei einer Pressekonferenz am Samstag in Riga.
Und weiter: "Wie und wann das geschieht, werden wir sehen. Aber das wird passieren. In manchen Ausblicken wird von 2027 gesprochen. Ich denke, dass das ein gutes Jahr ist. Aber die NBA arbeitet daran. Wir sind ihre Partner."
Die NBA hatte die Planung hinsichtlich der Schaffung eines Ablegers in Europa im vergangenen März verkündet. Derzeit gilt die unabhängig von der FIBA organisierte EuroLeague als Königsklasse im europäischen Klub-Basketball, in der auch der deutsche Meister Bayern München startet. Der Vorzeigewettbewerb der FIBA ist aktuell die Champions League, in der künftig Alba Berlin startet.
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Garbajosa zeigte sich indessen nach den Erfahrungen mit Verletzungen bei der laufenden Basketball-EM offen dafür, über eine Vergrößerung der Kader zu diskutieren. "Wir können uns vorstellen, darüber zu sprechen, Spieler zu haben, die als Ersatz fungieren können. Bei potenziellen Verletzungen", sagte er.
Größere Kader für die Basketball-EM?
Bei der Europameisterschaft verfügt jede Mannschaft über ein Aufgebot von zwölf Spielern, Nachnominierungen sind nicht möglich. Verletzungsbedingte Ausfälle bei vielen Teams hatten zuletzt eine Debatte über mögliche Veränderungen angestoßen.
Beispielsweise war die deutsche Nationalmannschaft, die am Sonntag (ab 20 Uhr im Liveticker) im Finale gegen die Türkei spielt, im Halbfinale am Freitag gegen Finnland nur mit zehn Spielern angetreten. Johannes Voigtmann und Justus Hollatz waren verletzungsbedingt ausgefallen.
Garbajosa betonte derweil, dass er sich eine etwaige Erweiterung der Kader ausschließlich für den Fall von Verletzungen vorstellen kann: "Wenn wir über Verletzungen sprechen, ist das die eine Sache. Wenn wir darüber sprechen, dass wir mehr Spieler haben, um jedes Spiel einen Spieler auszutauschen, ist es etwas anderes. Im zweiten Fall sind wir nicht dafür. Die Datenlage sagt uns, dass die Trainer rund zehn Spieler nutzen, die Nummer elf und zwölf bekommen nur wenige Minuten."
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