Darts Premier
Darts: Wunderkind Luke Littler gewinnt die Premier League
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Bild: Imago Images
Der 17-jährige Engländer schlägt in der Neuauflage des WM-Finales Luke Humphries und gewinnt seinen ersten Major-Titel. Im Halbfinale hatten Michael Smith und Michael van Gerwen das Nachsehen.
Darts-Wunderkind Luke Littler hat den nächsten Schritt in seiner schon jetzt außergewöhnlichen Karriere gemacht und am Donnerstagabend im Finale der Premier League seinen ersten Major-Titel gewonnen.
Der 17-Jährige setzte sich bei der Finals Night des Wettbewerbes vor der PDC-Rekordkulisse von 14.000 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Londoner o2-Arena mit 11:7 gegen Luke Humphries durch.
Damit gelang "The Nuke" die Revanche für die Niederlage im Finale der PDC-Weltmeisterschaft, bei der noch "Cool Hand Luke" im Januar die Oberhand gegen seinen englischen Landsmann behalten hatte.
Während des Finales war Littler im elften Leg Neun-Darter gelungen, das hatte zuvor nur Legende Phil Taylor im Endspiel der Premier League geschafft. Littler sicherte sich mit dem Sieg die Preissumme von 275.000 Pfund (rund 323.000 Euro).
Littler: "Das ist für alle Zweifler"
Kurios: Vor Beginn der Premier League hatte es noch Diskussionen gegeben, ob Littler schon die nötige Reife habe, um in der Premier League mitzuspielen.
"Das ist für alle Zweifler. Es fühlt sich so gut an, zu gewinnen", sagte Littler im Anschluss bei "Sky Sports".
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Die Erfolgsgeschichte von Littler setzt sich damit fort. Schon kurz nach der Weltmeisterschaft hatte "The Nuke" das erste Turnier der World Series gewonnen, es folgten weitere Siege auf der European Tour und der ProTour. In der Weltrangliste rückte Littler bereits auf Platz 25 vor. Das Preisgeld aus der Premier League fließt allerdings nicht ins Ranking ein.
Smith und van Gerwen verlieren im Halbfinale
Im ersten Halbfinale des Abends hatte sich Littler souverän mit 10:5 gegen seinen Angstgegner Michael Smith durchgesetzt, er warf einen Average von 100,3 Punkten.
Der "Bully Boy", der 2023 die PDC-Weltmeisterschaft gewann, erwischte dagegen nicht seinen besten Tag, dürfte mit seinen Leistungen in der Premier League aber insgesamt zufrieden sein.
Ebenfalls mit 10:5 bezwang Humphries in seinem Halbfinale Michael van Gerwen. Während Humphries kaum Schwächen zeigte, gelang es "MVG" wie schon zuletzt nicht, zu seinem besten Spiel zu finden.
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