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Hamburger SV: Doping-Urteil gegen Mario Vuskovic gefallen - Verteidiger mit emotionalem Statement
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von ran.de2. Bundesliga
"Handfester Skandal" - Fans verteidigen Vuskovic nach Urteil
Videoclip • 01:36 Min
HSV-Profi Mario Vuskovic ist wegen Dopings für vier Jahre gesperrt. Er ist damit bis Herbst 2026 nicht spielberechtigt. Kurz nach der Verkündung gibt der Verteidiger Einblick in seine Gefühlswelt.
Das Urteil steht: HSV-Profi Mario Vuskovic wird für vier Jahre gesperrt. Er ist damit bis Herbst 2026 nicht spielberechtigt. Das gab der Internationale Sportgerichtshof (CAS) am Dienstag bekannt
Das Strafmaß für den Kroaten umfasst "eine Sperre von vier Jahren", wie die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) mitteilte: "Die vorläufige Suspendierung, die seit dem 15. November 2022 in Kraft ist, wird vom Gericht angerechnet". Damit kann Vuskovic erst im November 2026 wieder Profi-Fußball spielen.
Der Kroate hatte zuletzt beim CAS Rechtsmittel gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Nationale Anti-Doping Agentur (NADA) eingelegt. Das DFB-Sportgericht hatte den Verteidiger Ende März rückwirkend zum 15. November 2022 für zwei Jahre gesperrt (zur Chronik des Vuskovic-Falls).
Danach waren beim DFB Berufungen von Vuskovic und der NADA eingegangen. Die NADA wollte eine vierjährige Sperre erreichen.
Das Wichtigste in Kürze
Bei einer am 16. September 2022 von der NADA genommenen Dopingprobe war körperfremdes Erythropoetin (EPO) bei Vuskovic nachgewiesen worden. Die Analyse der B-Probe bestätigte Mitte Dezember das Ergebnis der A-Probe.
HSV: Mario Vuskovic gibt Statement nach Doping-Urteil ab
Nur einen Tag nach dem Urteil äußerte sich Vuskovic selbst und gab via "Instagram" ein emotionales Statement ab.
"Gestern habe ich diese frustrierende und unglaubliche Entscheidung erhalten, die nichts mit der Realität zu tun hat. Ich denke, wir leben in einer Welt, in der Wahrheit und Gerechtigkeit nichts mehr bedeutet. Deshalb möchte ich denen eine Botschaft senden, die beschlossen haben, mein ganzes Leben zu gefährden", so der 22-Jährige.
Weiterhin machte er klar, im Kampf gegen das Urteil nicht aufgeben zu wollen und seine Karriere noch nicht abzuschreiben: "Ich habe nichts falsch gemacht und werde nicht aufhören zu kämpfen, bis ich meine Unschuld bewiesen habe. Ihr könnt euch sicher sein, dass ich erfolgreich sein werde und stärker denn je zurückkommen werde. Auch ich möchte mich von Herzen bei allen bedanken, die mich in diesen schwierigen Zeiten unterstützt haben."
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