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Borussia Dortmund: Zoff zwischen Stars und Kritik an Trainer Niko Kovac - Ärger beim BVB?
Aktualisiert:
von Julian Erbs08.11.2025, xblx, Fussball 1.Bundesliga, Hamburger SV - Borussia Dortmund v.l. Trainer Niko Kovac Borussia Dortmund, Gregor Kobel Borussia Dortmund, Julian Ryerson Borussia Dortmund DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO Hamburg *** 08 11 2025, xblx, Soccer 1 Bundesliga, Hamburger SV Borussia Dortmund v l Coach Niko Kovac Borussia Dortmund , Gregor Kobel Borussia Dortmund , Julian Ryerson Borussia Dortmund DFL DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and or QUASI VIDEO Hamburg
Bild: IMAGO/Jan Huebner
Trotz Tabellenplatz drei soll es bei Borussia Dortmund hinter den Kulissen rumoren: Beim Remis in Hamburg gerieten Spieler aneinander - und auch Trainer Niko Kovac soll in der Kritik stehen.
Beim 1:1 gegen den HSV verspielte der BVB den bereits sicher geglaubten Sieg und kassierte in der siebten Minute der Nachspielzeit noch den Ausgleich.
Ein Stimmungskiller: Die Vereinsbosse kritisierten die Mannschaft deutlich, während sich die Spieler offenbar gegenseitig Vorwürfe machten. Die Probleme des BVB, die zuvor durch stabile Ergebnisse verdeckt worden waren, traten nun offen zutage.
Trainer Niko Kovac zeigte sich nach dem Spiel sichtlich verärgert: "Wir sind sauer und enttäuscht. Wir haben zum Schluss nicht das gemacht, was ich mir vorgestellt habe. Ich sage immer: Keine Ecken, keine Freistöße, keine Flanken und dann gibt es keine Probleme."
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Doch genau das passierte in der Schlussphase - der BVB ließ eine Hereingabe des HSV nach der anderen zu, bis schließlich Ransford Königsdörffer per Kopf traf.
Spieler-Zoff zwischen Gregor Kobel und Julian Ryerson
Auf dem Weg in die Kabine gerieten Torwart Gregor Kobel und Rechtsverteidiger Julian Ryerson heftig aneinander, offenbar stritten sie über die Schuld am Gegentor. Trainer Niko Kovac mischte sich ein und erklärte später: "Mir war nicht ganz klar, wer was gesagt hatte. Ich wollte es noch beruhigen."
Eine weitere Szene zeigte die angespannte Stimmung: Vor seiner Einwechslung in der 66. Minute (für Maximilian Beier) wurde Karim Adeyemi von Kovac an der Seitenlinie lautstark angebrüllt.
Der genaue Auslöser ist unklar. Allerdings hatte der Flügelspieler zuletzt mit schwankenden Leistungen zu kämpfen und mehrfach seinen Frust bei Auswechslungen gezeigt.
Doch intern soll auch Coach Kovac in der Kritik stehen. Der Vorwurf: zu defensiver, minimalistischer Fußball, der nun erstmals seine Konsequenzen zeigt. Anstatt nach dem Treffer von Carney Chukwuemeka (64.) auf das 2:0 zu drängen, konzentrierte sich der BVB ausschließlich darauf, die knappe Führung zu verteidigen.
Kovac brachte neben Adeyemi lieber Felix Nmecha, Marcel Sabitzer und Aaron Anselmino, statt mit Julian Brandt oder Fabio Silva zusätzliche Offensivkraft zu bringen.
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