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Bundesliga - Kein Befreiungsschlag: Kölns Kwasniok nach Remis in Hamburg weiter unter Druck
Veröffentlicht:
von SIDran Fußball Bundesliga
Köln: Kwasniok plädiert für eigenen Verbleib als FC-Trainer
Videoclip • 02:36 Min
Nur ein Pünktchen statt Big Points: Der 1. FC Köln hat im Kampf gegen den Abstieg den ersehnten Befreiungsschlag beim Hamburger SV verpasst.
Im Duell der beiden Aufsteiger im Topspiel der Bundesliga kam der 1. FC Köln nicht über ein 1:1 (1:1) beim Hamburger SV hinaus. Said El Mala (45.) sicherte dem strauchelnden Traditionsklub mit seinem Kopfballtreffer aber immerhin noch einen Punkt, zuvor hatte Fábio Vieira (39.) den HSV mit einem Geniestreich in Führung gebracht.
Für Köln war es das sechste sieglose Spiel in Serie, der in die Kritik geratene Trainer Lukas Kwasniok dürfte damit vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach nächste Woche noch einmal stärker unter Druck geraten. Als Tabellen-13. hat Köln nun einen Punkt Vorsprung auf den FC St. Pauli auf dem Relegationsrang, auf einen direkten Abstiegsplatz beträgt der Abstand vier Zähler.
Der HSV kann mit dem Punkt vermutlich besser leben. Das Team von Merlin Polzin bleibt Zehnter und liegt sechs Zähler vor St. Pauli.
HSV schlägt wie aus dem Nichts zu
"Für beide Mannschaften geht es um sehr viel, auch weil die Spiele weniger werden", hatte Polzin vor der Partie gesagt. Und beiden Teams war dieser Druck zunächst deutlich anzusehen, erst einmal war belauern angesagt. Sicher stehen, bloß keinen Fehler machen - das schien das Motto zu sein. Mit der Zeit erarbeiteten sich die Kölner etwas mehr Übergewicht, ohne jedoch für die ganz große Gefahr sorgen zu können.
Wie aus dem Nichts schlug dann aber der HSV eiskalt zu. William Mikelbrencis schlug einen weiten Pass auf Vieira - und der Portugiese düpierte mit einem herrlichen Lupfer FC-Keeper Marvin Schwäbe. Die Freude währte aber nicht lange, El Mala stand nur sechs Minuten goldrichtig und nickte per Kopf zum Ausgleich ein.
Elfadli verpasst Last-Minute-Tor
Wenn die 57.000 Zuschauer gehofft hatten, dass es danach weiter so unterhaltsam zugehen würde, wurden sie enttäuscht. Das Niveau der Partie verflachte wieder, das Spiel lebte ganz eindeutig von der Spannung im Abstiegskampf.
Köln musste zwangsläufig mehr investieren und versuchte mit viel Einsatz und Willen, irgendwie Druck aufzubauen. Doch den Aktionen fehlte oft die nötige Präzision und manchmal auch das Glück. Auf der anderen Seite konzentrierte sich der HSV vor allem auf die Defensive und wollte über schnelles Umschaltspiel nach vorne kommen. Doch echte Chancen blieben lange aus, HSV-Profi Daniel Elfadli köpfte kurz vor Spielende haarscharf am langen Pfosten vorbei (90.+5).
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