62-jähriger muss nach sieben Spieltagen gehen
Bundesliga: VfL Bochum - Trainer Peter Zeidler und Sportdirektor Marc Lettau entlassen - Nachfolger fix
Aktualisiert:
von SID, ran.dePeter Zeidler glaubt an einen Sieg in Sinsheim
Bild: AFP/SID/RONNY HARTMANN
Sieben sieglose Spiele waren genug. Der VfL Bochum feuert nach der Niederlage gegen Hoffenheim ein wichtiges Duo. Zumindest eine Nachfolge ist geklärt.
Nach der Entlassung von Trainer Peter Zeidler setzt der Fußball-Bundesligist VfL Bochum zunächst auf eine interne Lösung. Die bisherigen Co-Trainer Markus Feldhoff und Murat Ural übernehmen den Tabellenletzten "bis auf Weiteres". Das gab der Klub am Montag bekannt.
Der VfL hatte sich am Sonntagabend im Anschluss an die Niederlage im Kellerduell der Bundesliga bei der TSG Hoffenheim (1:3) von Zeidler und Sportdirektor Marc Lettau getrennt. Feldhoff (50) ist seit 2023 als Co-Trainer in Bochum tätig. Zuvor hatte er bereits als Chefcoach beim VfL Osnabrück gearbeitet. Ural war im Sommer als Assistent von Zeidler zum VfL gekommen.
Bochum steht nach sieben Ligaspielen mit nur einem Punkt am Tabellenende. Feldhoff und Ural bereiten die Mannschaft zunächst auf das Heimspiel am Sonntag (ab 17:30 Uhr im ran-Liveticker) gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München vor. Danach warten Spiele gegen Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und den VfB Stuttgart.
Zeidler beim VfL Bochum entlassen: Erst im Sommer aus der Schweiz gekommen
Die Entlassung von Zeidler hatte der Verein in einer Mitteilung so erklärt: "Trotz vieler Gespräche und Bemühungen in den vergangenen Wochen ist es nicht gelungen, signifikante Verbesserungen in sportlicher oder tabellarischer Hinsicht zu erzielen." Es habe die Überzeugung gefehlt, dass der VfL "in der bisherigen personellen Konstellation das Ziel Klassenerhalt schaffen" könne.
Erst im Juni war Zeidler vom FC St. Gallen nach Bochum gewechselt und hatte einen Zweijahresvertrag unterschrieben. "Mit seiner positiv aggressiven Spielphilosophie und seiner leidenschaftlichen Art bringt er genau das mit, was wir benötigen, um uns sportlich weiterzuentwickeln", begründete der nun ebenfalls freigestellte Lettau die Verpflichtung. Der Ex-Sportdirektor war zum Jahreswechsel 2022/2023 von Union Berlin ins Ruhrgebiet gekommen.
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