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FC Bayern: Didi Hamann teilt gegen Mega-Deal mit Luis Diaz aus
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von ran.deran Fußball Bundesliga
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Der Wechsel von Luis Diaz zum FC Bayern sorgt weiter für Diskussionen. Nun äußerte sich Ex-Nationalspieler und TV-Experte Didi Hamann kritisch zu dem Transfer des kolumbianischen Nationalspielers, der aus Liverpool nach München gewechselt ist.
Luis Díaz kommt mit einer guten Bilanz aus der Premier League: In etwas mehr als 100 Pflichtspielen steuerte er für die Reds immerhin 47 Torbeteiligungen bei und war in der vergangenen Saison hinter Mohamed Salah zweitbester Torschütze des Teams. Dennoch sieht Hamann den Transfer skeptisch.
"Diaz ist ein sehr guter Fußballer, aber was die Bayern machen, ist kein Geschäftsmodell. Einen 28-Jährigen um dieses Geld zu holen, ihm dann noch mehr Gehalt zu zahlen, als er in England verdiente? Liverpool lacht", sagte der 50-Jährige dem Portal "heute.at".
Mit einer hohen Ablöse – dem drittteuersten Zugang der Vereinsgeschichte – und einem satten Jahresgehalt setzt der Rekordmeister ein klares Signal. Sportlich soll der Kolumbianer auf den Flügeln für frischen Wind sorgen, zumal Serge Gnabry seit Jahren seiner Topform hinterherläuft. Gleichzeitig macht Youngster Lennart Karl in der Saisonvorbereitung auf sich aufmerksam.
Hamann hingegen befürchtet, dass Kompany diesen Weg nicht konsequent gehen wird: "Trainer Kompany lässt die Jungen nicht spielen. Dabei habe ich gehört, dass es dort Talente gibt wie seit zehn Jahren nicht mehr."
Für Liverpool ist der Deal lukrativ: Mit der Diaz-Ablöse kann der Klub weiter kräftig investieren – nach Florian Wirtz und Hugo Ekitiké könnte bald wohl auch Alexander Isak kommen.
Trotz seiner Kritik sieht Hamann die Bayern auch in der kommenden Saison als klaren Favoriten in der Bundesliga: "Die deutsche Meisterschaft führt dennoch nur über die Bayern. Wer sonst? Leverkusen wird es schwer haben, Leipzig wird es auch nicht sein, am ehesten Dortmund. Der Maßstab für die Bayern wird die Champions League sein."
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