Bundesliga
FC Bayern: Lokalrivale sorgt für Probleme - 1860-Chaoten provozieren mit Graffiti-Aktion
Aktualisiert:
von Oliver Jensenran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 01:40 Min
Anhänger von 1860 München haben die Säbener Straße rund um das Trainingsgelände des FC Bayern München verunstaltet. Kurz zuvor hatte der 1860-Präsident den Bayern-Präsidenten öffentlich scharf kritisiert.
Rund um das Trainingsgelände des FC Bayern kam es am Wochenende zu Provokationen durch Fans des Stadtrivalen TSV 1860 München.
Wie die "Bild" berichtet, wurden an der Säbener Straße Graffiti und Aufkleber mit Löwen-Motiven entdeckt. Verkehrsschilder, Stromkästen, Zäune und öffentliche Bänke wurden mit Aufklebern versehen, mit Schriftzügen beschmiert oder in den weiß-blauen Vereinsfarben der Münchner Löwen besprüht.
Auch Schmähsprüche gegen den Rekordmeister sollen angebracht worden sein. Auf eine Wand wurde gesprüht: "1860! In München-Giasing sind wir daheim. Die Stadt ist blau. So wird es immer sein."
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Mitarbeiter des Vereins entfernten die Spuren bereits, doch der Vorfall sorgt für Aufsehen – zumal die Rivalität zwischen Bayern und 1860, trotz der unterschiedlichen sportlichen Ligen, in der Stadt weiterlebt.
Der Klub hat den Vorfall laut Medienberichten dokumentiert und prüft mögliche rechtliche Schritte gegen die Verursacher.
1860-Präsident kritisierte Bayern-Präsident
Kurz zuvor hatte Gernot Mang, der Präsident von 1860 München, den Bayern-Präsidenten Herbert Hainer aufgrund eines Treffens bei einem Event des Bayrischen Fußballverbandes kritisiert.
"Am Schluss kam auch der Herr Hainer. Ich habe mich kurz vorgestellt und er sagte: 'Und wer sind Sie? Von Sechzig? Und was machen Sie da?'", berichtete Mang. Er habe dann erwidert: "Genau das gleiche wie Sie, ich bin der Präsident vom e.V."
Hainers Unwissen sorgte bei Mang für Unverständnis: "Ich würde sagen, dass man aus Respekt schon wissen sollte, wen man gegenüber hat. Alle anderen haben das gewusst."
Auch die Verabschiedung empfand Mang als kritikwürdig: "„Dann hat sich Hainer noch von allen verabschiedet, dass er jetzt nach Paris zur Champions League müsse und drückte das allen anderen Vereinen rein. Da haben wir uns nur angeschaut und den Kopf geschüttelt."
Laut Mang würde dies zeigen: "Ein bisschen Demut würde diesem Verein guttun."
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