Bundesliga
FC Bayern München: Sagte Florian Wirtz auch wegen Jamal Musiala ab?
Aktualisiert:
von Chris LugertBild: 2025 Getty Images
Florian Wirtz hat dem FC Bayern abgesagt. Der deutsche Rekordmeister versuchte auf den letzten Metern offenbar noch einmal alles, um den DFB-Star umzustimmen.
Die Absage von Florian Wirtz an den FC Bayern, sie hallt weiterhin nach. Jetzt offenbart ein neuer Bericht, wie verzweifelt die FCB-Bosse versuchten, den DFB-Star doch noch von einem Wechsel nach England abzuhalten.
Die "Süddeutsche Zeitung" rekonstruierte die vergangenen Wochen des Pokers um den Nationalspieler. So hätten die Eltern von Wirtz dem Verein bereits eine Art Zusage erteilt, die Bayern wiederum hätten das auch als Zusage des Spielers bewertet.
Dann jedoch wurde publik, dass Wirtz nach England gereist sei - und die Bayern-Oberen seien "vor Schreck vom Hocker gefallen", als sie davon erfuhren. Mit einem letzten Treffen sollte Wirtz doch noch umgestimmt werden.
Dieses fand am Tag der Meisterfeier am 18. Mai in einer geheimen Hotel-Suite statt, mit dabei waren alle Entscheider des Klubs: Sportvorstand Max Eberl, Sportdirektor Christoph Freund, Aufsichtsrat Karl-Heinz Rummenigge, Ehrenpräsident Uli Hoeneß und der Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen.
Wirtz offenbar von Liverpools Plan überzeugt
Auch Trainer Vincent Kompany war demnach mit dabei und soll ein langes Einzelgespräch mit Wirtz geführt haben, um über die taktische Einbindung des Ausnahmespielers zu sprechen.
Der Belgier selbst habe nach dem Treffen kein positives Gefühl gehabt, Wirtz noch umstimmen zu können. Demnach habe er den Eindruck bekommen, Liverpool-Trainer Arne Slot sei bei Wirtz schon tief vorgedrungen.
Die Bayern hätten zudem kein überzeugendes Modell darlegen können, wie Wirtz und Jamal Musiala gemeinsam funktionieren könnten. Liverpool hingegen habe einen Weg aufgezeichnet, wie das Spiel um den Leverkusener herum aufgebaut werden soll.
Schließlich informierte Wirtz Kompany angeblich direkt über die Absage, die Eltern des Youngsters meldeten sich hingegen bei den Bossen. Derzeit laufen die Ablöseverhandlungen zwischen dem FC Liverpool und Bayer Leverkusen, als Summe werden bis zu 150 Millionen Euro genannt.
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