Paukenschlag
Jürgen Klopp zu Red Bull: Trainer-Legende offiziell vorgestellt - Ausstiegsklausel für DFB?
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Klopp-Comeback schockiert Fans: "Fassungslos"
Videoclip • 01:51 Min
Jürgen Klopp wird bald wieder zurück im Fußball-Business sein. Der Ex-Liverpool-Coach hat bei bei Red Bull unterschrieben.
Jürgen Klopp ist zurück im Fußball-Business. Der 57-Jährige unterschreibt einen neuen Vertrag bei Red Bull. Allerdings nicht als Trainer.
Klopp wird bei dem weltweit tätigen Getränkehändler eine Rolle als "Global Head of Soccer" einnehmen. Diese wird er zum 1. Januar 2025 antreten, wie Red Bull offiziell bekannt gab.
Dabei soll er sein Fachwissen und Netzwerk einbringen und in strategisch, analytischer und beratender Funktion für die verschiedenen Organe des Red-Bull-Fußball-Kosmos im Einsatz sein.
Ein einer offiziellen Bekanntgabe des Unternehmens heißt es: "In seiner neuen Position wird der charismatische Deutsche das internationale Netzwerk von Fußballclubs des Unternehmens leiten."
Und weiter: "Dabei wird Klopp nicht ins Tagesgeschäft der Vereine eingreifen, sondern vielmehr eine übergeordnete strategische Position einnehmen, um die sportlich Verantwortlichen bei der Weiterentwicklung der Red Bull Spielphilosophie zu unterstützen."
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Zu seinem neuen Posten sagt Jürgen Klopp auf der Homepage von Red Bull: "Die Rolle mag sich geändert haben, aber meine Leidenschaft für den Fußball und die Menschen, die den Fußball zu dem machen, was er ist, hat sich nicht geändert. Mit meinem Einstieg bei Red Bull auf globaler Ebene möchte ich die unglaublichen Fußballtalente, die uns zur Verfügung stehen, entwickeln, verbessern und unterstützen.
Und weiter: "Es gibt viele Möglichkeiten, wie wir dies tun können, indem wir das Wissen und die Erfahrung von Red Bull nutzen und von anderen Sportarten und anderen Branchen lernen."
Klopp ist zudem überzeugt: "Gemeinsam können wir entdecken, was möglich ist. Ich sehe meine Rolle in erster Linie als Mentor für die Trainer und das Management der Red Bull Clubs, aber letztendlich bin ich Teil einer Organisation, die einzigartig, innovativ und zukunftsorientiert ist. Wie gesagt, nichts könnte mich mehr begeistern."
DFB-Ausstiegsklausel im Vertrag?
Laut "Bild" bestände ein großer Teil von Klopps neuer Aufgabe darin bei Transfer- und Trainer-Fragen sowie bei der Entwicklung der Klubs als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.
Laut "Sky" soll Klopp sich zudem mit einer Ausstiegsklausel die Möglichkeit zugesichert haben lassen, für die Rolle als deutscher Bundestrainer aus seinem Vertrag auszusteigen.
Red Bull besitzt oder engagiert sich aktiv bei mehreren Fußball-Vereinen wie Leipzig, Salzburg, New York, Leeds, Bragantino (Brasilien) und Omiya Ardija (Japan).
Alter Bekannter steckt hinter Klopp-Transfer
Hinter dem Klopp-Coup soll Manager Oliver Mintzlaff stecken, der bis November 2022 als Geschäftsführer von RB Leipzig aktiv war und im Anschluss in die Geschäftsführung der Red Bull GmbH wechselte.
Klopp trat im Mai 2024 nach neun Jahren als Trainer des FC Liverpools zurück. Der ehemalige Dortmund- und Mainz-Coach sagte damals über seinen nächsten Job:
"Kein Klub, kein Land für das nächste Jahr. Das kann ich versprechen. Ich werde natürlich irgendwann wieder etwas tun. Ich bin zu jung, um nur noch Padel-Tennis und Enkelkinder zu machen. Vielleicht finde ich etwas anderes."
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