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Manuel Neuer vor WM 2026: Comeback-Entscheidung angeblich gefallen - einen Haken gibt es

Aktualisiert:

von Justin Kraft, Martin Volkmar

ran Fußball Bundesliga

Bundesliga-Fans bedient: "Frieden des Fußballs bleibt aus"

Videoclip • 02:16 Min


Manuel Neuer hat sich während der Meisterfeierlichkeiten des FC Bayern bedeckt gehalten, was die WM 2026 anbelangt – und womöglich doch alles verraten.

Fährt Manuel Neuer zur WM 2026? Während der Saison hat der Torwart des FC Bayern München genau das mehrfach sehr klar dementiert. Auf Nachfrage von "Sky" blieb dieses Dementi nun aus.

"Ich bin da total entspannt, wir feiern heute die Meisterschaft und ich habe nächste Woche ein ganz wichtiges Spiel, deshalb ist das kein Thema", sagte der ehemalige Welttorhüter. Und auch auf Nachfrage ließ er sich nichts entlocken: "Für mich ist das heute kein Thema", erklärte der 40-Jährige nach dem 5:1 über den 1. FC Köln.

Ein Ausweichen, das es so bisher von ihm nicht gab. Mehrfach betonte der Weltmeister von 2014, dass seine Entscheidung kommuniziert worden sei und er dazu stehe. Erst in den letzten Wochen mehrten sich jedoch wieder die Gerüchte, dass Bundestrainer Julian Nagelsmann ihn doch nominieren könnte.

Nach "Sky"-Informationen ist die Entscheidung bereits gefallen: Neuer wird von Nagelsmann am kommenden Donnerstag für die Weltmeisterschaft nominiert. Darauf hätten sich der Torhüter, Nagelsmann und DFB-Sportdirektor Rudi Völler demnach verständigt. "Bild" berichtet derweil davon, dass ein finales Gespräch zwischen Bundestrainer und Torwart noch stattfinden soll.

Neuer soll zuvor auf einer 55-köpfigen vorläufigen Liste aufgetaucht sein, die der DFB vor der WM an die FIFA schicken musste. Eine Art erweiterter Kader. Nun also das ausbleibende Dementi.

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WM 2026: Matthäus glaubt an Neuer-Teilnahme

"Für mich ist das ein 'Ja'", sagte auch Experte Lothar Matthäus: "Er hätte ja 'Nein' sagen können."

Auch bei drei Nachfragen schob Neuer nur nach: "Das müsst ihr nicht wissen." Weitere Aussagen gab es von ihm nicht. Der Bayern-Keeper sprach anschließend nicht mit den Medien vor Ort und schlich sich durch einen Hinterausgang zum Teambus. Der Routinier hatte seine Karriere in der Nationalmannschaft eigentlich nach der EM 2024 beendet.

Julian Nagelsmann verweigerte am Samstagabend im "ZDF-Sportstudio" ebenfalls eine klare Aussage zum Thema. Wie Neuer wich er jedoch ebenso einem klaren Dementi aus und schob dem Thema nicht so klar einen Riegel vor, wie er es schon in der Vergangenheit getan hatte.

Zuletzt stand meist Oliver Baumann von der TSG Hoffenheim zwischen den Pfosten und machte sich berechtigte Hoffnungen, dass das auch bei der Weltmeisterschaft im Sommer der Fall sein würde.

"Ich gehe sehr selbstbewusst in die Vorbereitung und dann in die WM. Er hat mir das Vertrauen ausgesprochen. Punkt", erklärte Baumann am Samstag bei "Sky": "Ich habe meine Infos - von meinem Gespräch mit Julian (Nagelsmann, Anm. d. Red.). Es war ein Vier-Augen-Gespräch."

Auf die Frage, ob er es als Affront werten würde, wenn Neuer zurückkommt, wich der Hoffenheimer aus: "Da kann ich nichts zu sagen. Fragt ihn (Nagelsmann, Anm. d. Red.) heute Abend, er ist im "Sportstudio". Das ist keine Frage an mich."

Auch Neuer berichtete von Gesprächen mit Nagelsmann, die er über das Jahr hinweg immer wieder mit ihm geführt habe. Über die Inhalte wollte er nichts verraten.

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Manuel Neuer zur WM? Bayern-Boss hält sich bedeckt

Die Verantwortlichen des FC Bayern wollten das indes nicht kommentieren. "Ich bin nicht beim DFB angestellt", sagte Sportdirektor Christoph Freund. Er sei zudem "nicht in der Position, dem DFB etwas zu empfehlen. Ich sage nur, dass wir einen überragenden Torhüter haben, weil er der beste Torhüter Deutschlands ist. Alles andere ist nicht in unseren Händen."

Einen Strich durch Neuers WM-Rechnung könnte allerdings eine Verletzung machen. Gegen die Kölner wurde er nach gut einer Stunde ausgewechselt. "Ich habe ein bisschen was gemerkt in der Wade und ich wollte jetzt kein Risiko gehen vor nächster Woche", erklärte Neuer mit Blick auf das DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart (am kommenden Samstag ab 20:00 Uhr im Liveticker).

Laut "Bild" sei die Verletzung aber nicht schwerwiegend. Man wolle dennoch die nächsten ein bis zwei Tage abwarten, um zu schauen, wie die Wade reagiert.

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