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Champions League

Barcelona-Coach Hansi Flick nach Atletico-Pleite sauer: "Was bringt der VAR in solchen Situationen?"

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Videoclip • 02:08 Min


Beim FC Barcelona richtet sich der Ärger nach der Niederlage in der Champions League gegen Atletico Madrid vor allem gegen Schiedsrichter Istvan Kovacs und sein Team.

Mit dem Schlusspfiff hastete Hansi Flick aufs Feld und suchte das Gespräch mit Schiedsrichter Istvan Kovacs, doch an der bitteren Niederlage des FC Barcelona im Viertelfinale der Champions League änderte auch die Diskussion über vermeintliche Fehlentscheidungen nichts.

Und während der deutsche Trainer noch mit dem 0:2 (0:1) gegen Atlético Madrid haderte, setzte Ronald Araújo bereits den Ton fürs Rückspiel.

"Diese Mannschaft kann das schaffen. Davon bin ich überzeugt", sagte der Verteidiger mit Blick aufs Duell in Madrid am Dienstag (ab 21.00 Uhr im Liveticker): "Wir haben es schon oft bewiesen. Es ist schwer, in ihrem Stadion zu spielen. Wenn es jemand schaffen kann, dann wir. Wir werden sie angreifen, selbst in ihrer Hälfte."

Flick bei Cubarsí-Platzverweis unschlüssig

Flick ärgerte sich über den Platzverweis gegen Pau Cubarsí (44./Rote Karte), der das Spiel geprägt hatte. "Ich weiß nicht, es hätte eine Rote Karte sein können, oder auch nicht", sagte der frühere Bundestrainer: "Ich bin mir nicht sicher, ob er ihn genug berührt hat. Der Ball war hinter ihm."

Zudem monierte er eine weitere Schiedsrichter-Entscheidung, bei der es nach seiner Sicht Platzverweis und Elfmeter für Barcelona hätte geben müssen. Atléticos Torhüter Juan Musso hatte einen Abstoß zu Marc Pubill gespielt, der den Ball mit der Hand stoppte und den Abstoß erneut ausführte. "Ich verstehe nicht, warum der VAR nicht eingegriffen hat. Fehler passieren, aber was bringt der VAR in solchen Situationen?", sagte Flick.

Pikant: Mit Christian Dingert war der VAR mit einem Deutschen besetzt.

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Barca trotz schwieriger Ausgangslage kämpferisch

Barcelona hatte trotz langer Überzahl das Spiel bestimmt und sich Chancen erspielt. "Wir glauben an uns. Wir haben uns mit einem Spieler weniger sehr gut geschlagen", sagte Flick. Atlético aber war eiskalt, nutzte seine Möglichkeiten durch Weltmeister Julián Álvarez (45.) und Alexander Sörloth (70.).

Entsprechend schrieb die Zeitung AS von einer "schwarzen Nacht für Barca", während Mundo Deportivo bereits vorausblickte: "Barca hofft auf ein Wunder im Metropolitano". Für Atletico war es der erste Sieg im Camp Nou seit 2006 - Diego Simeone feierte somit im 15. Jahr als Trainer Madrids eine Premiere.

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