Champions League
Borussia Dortmund: Elfmeter-Ärger beim BVB - Guirassy und Bensebaini zoffen sich um Strafstoß
Aktualisiert:
von Andreas Reinersran Fußball Bundesliga
Fans wundern sich über BVB: "Absoluter Kindergarten!"
Videoclip • 02:18 Min
Was war denn da los? Vor dem Handelfmeter in der Schlussphase des CL-Spiels bei Juventus Turin gab es beim BVB deutliche Irritationen um die Ausführung.
Diese Szene könnte bei Borussia Dortmund noch ein Nachspiel haben: Als der BVB beim ersten Champions-League-Spiel der neuen Saison bei Juventus Turin in der Schlussphase einen Handelfmeter zugesprochen bekam, gab es deutliche Irritationen rund um die Ausführung.
Während Ramy Bensebaini den Strafstoß beim Stand von 3:2 für den BVB ausführen wollte, schnappte sich Stürmer Serhou Guirassy den Ball und bereitete sich während der VAR-Überprüfung des Elfmeters gedanklich darauf vor, anzutreten. Sein Schuss war zuvor mit der Hand abgefälscht worden. Die Unstimmigkeit sorgte für Diskussionen und rief auch Trainer Niko Kovac auf den Plan.
Er schrie zunächst "Serhou", dann immer wieder "Ramy" quer über den Platz, was darauf hindeutet, dass Bensebaini als Schütze vorgesehen war. Was wenig später dann auch bestätigt wurde, denn der Abwehrspieler trat letzten Endes an und verwandelte in der 86. Minute sehr sicher zum 4:2.
"Das war so festgelegt. Ich verstehe natürlich, dass Serhou zuvor geschossen hat. Er will das Tor machen. Es war aber klar definiert. Alles okay. Da machen wir keinen Elefanten aus einer kleinen Mücke", sagte Kovac nach dem Spiel bei "Amazon Prime Video". Guirassy hatte zuletzt beim 3:3 auf St. Pauli den bis dato einzigen BVB-Elfmeter in dieser Saison verschossen.
Das Wichtigste in Kürze
Unglaublich: Dass Bensebaini traf, milderte zwar weitere interne Diskussionen um den Elfer ab, reichte aber nicht zum Sieg. Denn in der Nachspielzeit kassierte der BVB einen Doppelpack zum 4:4-Endstand.
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