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Champions League

Paris Saint-Germain hat alle Trümpfe: Warum der Titelverteidiger zu Unrecht unter dem Radar fliegt

Veröffentlicht:

von Dominik Hager

ran Fußball

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Videoclip • 02:29 Min


Paris Saint-Germain müsste als Titelverteidiger eigentlich als erster Kandidat auf den Champions-League-Sieg genannt werden. Doch die Pariser fliegen unter dem Radar.

Von Dominik Hager

So mancher Fan und Experte ist der Meinung, dass das Duell zwischen Real Madrid und dem FC Bayern bereits eine Art vorgezogenes Champions-League-Finale darstellt.

Doch auch der FC Arsenal, der die Ligaphase der Königsklasse souverän auf Platz eins abgeschlossen hat, steht bei vielen hoch im Kurs - aich wenn die Gunners zuletzt schwächelten.

Zudem wäre da noch der FC Barcelona, der an Stabilität gewinnt, die spanische Liga anführt und gegen Newcastle ein Schützenfest gefeiert hat.

Ein weiterer ganz gefährlicher Top-Klub findet hingegen ein wenig überraschend derzeit kaum Erwähnung. Die Rede ist von Paris Saint-Germain. In der Vorsaison noch überzeugender Champions-League-Sieger, fliegen die Franzosen aktuell unter dem Radar.

Da stellt sich die Frage: Warum ist das eigentlich so? PSG hat vor dem Duell mit dem FC Liverpool (21 Uhr im Liveticker auf ran.de) schließlich alle Chancen, den Coup aus dem Vorjahr zu wiederholen.

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Parallelen zum Vorjahr? PSG kam erst spät in Schwung

Zwar dominierte PSG im Champions-League-Finale Inter Mailand nach Lust und Laune und war auch in den Halbfinals gegen den FC Arsenal sehr stark, jedoch war die Reise nicht von Anfang so störungsfrei.

Tatsächlich musste PSG im Vorjahr sogar lange um den Einzug in die Playoffs zittern und konnte sich nur durch einen Erfolg gegen Stuttgart noch nach vorne schieben.

Dieses Jahr zeichnet sich ein ähnlicher Verlauf ab. Die Pariser spielten eine durchwachsene Ligaphase, wenngleich sie im Gegensatz zum Vorjahr zumindest an den Top 8 kratzen konnten.

In den Playoffs setzte sich PSG wenig souverän gegen Monaco durch, jedoch folgte im Achtelfinale die erwartete Leistungssteigerung. Die Pariser schlugen den FC Chelsea mit 5:2 und 3:0 und zeigten endlich wieder den starken und eiskalten Fußball der Vorsaison.

Besonders brisant: PSG kam in beiden Partien auf insgesamt rund zwei X-Goals, machte aber in Summe acht Buden. Das ist eine gigantische Effizienz und genau diese ist in der Königsklasse unermesslich wichtig.

Sicherlich liegt die aufsteigende Formkurve auch daran, dass einige Verletzte zurückgekehrt sind. Es geht nicht darum, in der Ligaphase wirklich souverän zu sein, sondern darum, in der heißen Phase der Saison 100 Prozent abzuliefern.

Ähnlich wie im Vorjahr scheint Paris genau zur richtigen Zeit die optimale Verfassung zu finden.

Ousmane Dembélé findet zur Form

Apropos optimale Verfassung: So ganz in der Form der Vorsaison ist Ousmane Dembélé zweifelsfrei noch nicht, jedoch stimmt bei ihm wie beim gesamten Team die Tendenz.

Fehlte der Ballon d‘Or-Sieger in der Hinrunde häufig verletzt, hat er im Kalenderjahr 2026 abgesehen von einer Verletzungsunterbrechung von zwei Wochen wieder regelmäßig gespielt und gut performt.

Elf seiner 15 Torbeteiligungen in der Ligue 1 stammen aus der Rückrunde. Zuletzt konnte er auch gegen den FC Chelsea einen Treffer markieren. Kommt Dembélé verletzungsfrei durch die kommenden Wochen und Monate, könnte er erneut zum Key-Faktor werden.

Dass der Franzose fußballerisch und athletisch über herausragende Fähigkeiten verfügt, ist natürlich unbestritten.

Die nächsten Livestreams:

Dembélé kann auf noch mehr Unterstützung hoffen

Bereits in der vergangenen Spielzeit haben Désiré Doué, Bradley Barcola und Khvicha Kvaratskhelia Dembélé herausragend gut unterstützt.

Dabei darf man nicht vergessen, dass gerade Doué und Barcola mit 20 und 23 Jahren noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung sind. Beide haben nochmals an Erfahrung hinzugewonnen. Das Hinspiel gegen Liverpool (21 Uhr im Liveticker auf ran.de) wird Barcola allerdings wegen einer Knöchelverstauchung verpassen.

Doué, der ähnlich wie Dembélé in der Hinrunde mehrmals verletzt raus war, hat bereits wieder zur Topform zurückgefunden und soll den Ausfall von Barcola kompensieren. Kvaratskhelia war im letzten Jahr als Winter-Transfer ein absoluter Neuling und hat die Abläufe nun noch besser verinnerlicht.

Alle vier Spieler sind enorm schnell und haben herausragende Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins. Dies zu verteidigen, ist unfassbar schwer, wenn man bedenkt, dass einer der genannten Akteure sogar noch von der Bank kommen kann.

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PSG-Außenverteidiger ähnlich gefährlich wie die Offensivspieler

Das Pariser Offensiv-Quartett gehört schon individuell zur absoluten Weltspitze. Umso gemeiner ist aus Sicht der anderen Klubs, dass sie auch noch die offensivstärkesten Außenverteidiger an ihrer Seite haben, die es weltweit gibt.

Achraf Hakimi und Nuno Mendes sind nicht nur mit einem vergleichbaren Turbo ausgestattet, sondern können noch dazu herausragend gut kicken und sind immer wieder an Toren beteiligt.

In Europa gibt es kein anderes Team, das so viel Wucht und Geschwindigkeit auf den beiden Außenbahnen mitbringt wie Paris Saint-Germain.

Ähnlich wie Doué und Dembélé hat auch Hakimi in der Hinrunde eine längere Verletzungspause durchleben müssen. Doch auch der Marokkaner ist rechtzeitig wieder zurück und findet zur Topform.

Nuno Mendes ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben und gerade auch in den ganz wichtigen Spielen immer für eine entscheidende Aktion gut.

Vitinha räumt alle Zweifel aus dem Weg

Vitinha war in der letzten Champions-League-Saison das absolute Herzstückt bei PSG und für viele der beste Mittelfeldspieler der Welt. Die Frage war nur, ob der Portugiese nicht doch ein wenig überperformt hat.

Diese kann man nun ganz deutlich mit einem "Nein" beantworten. Vitinha war in der Ligaphase oft zur Stelle, wenn es andere nicht waren und erzielte sogar sechs Treffer selbst. In der Ligue 1 überzeugt er hingegen als Vorlagengeber mit sieben Assists.

Vitinha hat in der Königsklasse pro Spiel im Schnitt 117 Ballkontakte und bringt 94 Prozent seiner Pässe an den eigenen Mann. Ein beeindruckender Wert, zumal er auch immer wieder zu langen Bällen greift.

Auch gegen den Ball präsentierte sich Vitinha so griffig wie in der Vorsaison. Tatsächlich ist der 26-Jährige eher nochmal einen Tick besser geworden, anstatt nachzulassen.

Vitinha bildet meist ein Trio mit Joao Neves und Warren Zaire-Emery. Zweiterer ist erst 20 Jahre alt und gehört ähnlich wie Doué zu den Spielern, die sich noch in der Entwicklung befinden.

Das Pariser Eigengewächs hat im Vergleich zum Vorjahr schon einen Schritt nach vorne gemacht und verleiht dem Mittelfeld noch mehr Spielkunst.

Pacho ist an der Seite von Marquinhos gereift

Ähnlich ist die Konstellation in der Abwehr. Auch hier steht mit Marquinhos ein erprobter Weltklasse-Spieler auf dem Platz und hat mit Willian Pacho einen jungen Nebenmann, der noch in der Entwicklung steckt.

Pacho kam erst im vorletzten Sommer nach Paris und hat dort eine überraschend starke Debüt-Saison gespielt. Diese hat den 24-Jährigen weiter reifen lassen, weshalb er sich jetzt schon absolut an der Schwelle zur Weltspitze befindet.

Lennart Karl vom FC Bayern historisch: Die jüngsten Torschützen der Champions League

  • Lennart Karl

    Lennart Karl dabei: Die jüngsten Torschützen der Champions League
    In der aktuellen Champions-League-Saison haben sich bereits zwei Talente in die Geschichtsbücher eingetragen. Lennart Karl vom FC Bayern und Viktor Dadason vom FC Kopenhagen haben sich in die  jüngsten Torschützen der "Königsklasse" eingereiht. ran zeigt die jüngsten Champions-League-Torschützen der Geschichte.

    IMAGO/DeFodi Images

  • Platz 1: Ethan Nwaneri (FC Arsenal)

    16. Platz: Ethan Nwaneri (FC Arsenal)
    • Alter: 17 Jahre, zehn Monate und acht Tage
    • Datum: 29. Januar 2025 gegen FC Girona (2:1)
    • Aktueller Klub: FC Arsenal

    2022 Getty Images

  • 9. Platz: Aaron Ramsey (FC Arsenal)

    15. Platz: Aaron Ramsey (FC Arsenal)
    • Alter: 17 Jahre, neun Monate und 25 Tage
    • Datum: 21. Oktober 2008 gegen Fenerbahce Istanbul (5:2)
    • Aktueller Klub: Vereinslos

    imago

  • 8. Platz: Jude Bellingham (Borussia Dortmund)

    14. Platz: Jude Bellingham (Borussia Dortmund)
    • Alter: 17 Jahre, neun Monate und 16 Tage
    • Datum: 14. April 2021 gegen Manchester City (1:2)
    • Aktueller Klub: Real Madrid

    Imago Images

  • Warren Zaire-Emery (Paris St. Germain)

    13. Platz: Warren Zaïre-Emery (Paris Saint-Germain)
    • Alter: 17 Jahre, neun Monate und fünf Tage
    • Datum: 13. Dezember 2023 gegen Borussia Dortmund (1:1)
    • Aktueller Klub: Paris Saint-Germain

    Nicolo Campo

  • 7. Platz: Breel Embolo (FC Basel)

    12. Platz: Breel Embolo (FC Basel)
    • Alter: 17 Jahre, acht Monate und 21 Tage
    • Datum: 4. November 2014 gegen Ludogorets Razgrad (4:0)
    • Aktueller Klub: Stade Rennes

    imago

  • Lennart Karl (FC Bayern Muenchen, 42) bejubelt sein Tor zum 1:2 - Anschluss GER, FC Bayern Muenchen vs. SC Freiburg, Fussball, Bundesliga, 11. Spieltag, Spielzeit 2025 2026, 22.11.2025. (DFL DFB RE...

    11. Platz: Lennart Karl (FC Bayern München)
    • Alter: 17 Jahre, acht Monate und null Tage
    • Datum: 22. Oktober 2025 gegen Club Brügge (4:0)
    • Aktueller Klub: FC Bayern München

    Eibner

  • 6. Platz: Martin Klein (Sparta Prag)

    10. Platz: Martin Klein (Sparta Prag)
    • Alter: 17 Jahre, sieben Monate und 25 Tage
    • Datum: 27. Februar 2002 gegen Panathinaikos Athen (1:2)
    • Aktueller Klub: Karriereende

    imago

  • 5. Platz: Bojan Krkic (FC Barcelona)

    9. Platz: Bojan Krkic (FC Barcelona)
    • Alter: 17 Jahre, sieben Monate und vier Tage 
    • Datum: 1. April 2008 gegen Schalke 04 (1:0) 
    • Aktueller Klub: Karriereende

    imago

  • 4. Platz: Cesc Fabregras (FC Arsenal)

    8. Platz: Cesc Fabregras (FC Arsenal)
    • Alter: 17 Jahre, sieben Monate und drei Tage
    • Datum: 7. Dezember 2004 gegen Rosenborg BK (5:1)
    • Aktueller Klub: Karriereende

    Getty

  • 3. Platz: Mateo Kovacic (Dinamo Zagreb)

    7. Platz: Mateo Kovacic (Dinamo Zagreb)
    • Alter: 17 Jahre, sieben Monate und ein Tag 
    • Datum: 7. Dezember 2011 gegen Olympique Lyon (1:7) 
    • Aktueller Klub: Manchester City

    imago

  • 2. Platz: Peter Ofori-Quaye (Olympiakos Piräus)

    6. Platz: Peter Ofori-Quaye (Olympiakos Piräus)
    • Alter: 17 Jahre, sechs Monate und zehn Tage 
    • Datum: 1. Oktober 1997 gegen Rosenborg BK (1:5) 
    • Aktueller Klub: Karriereende

    getty

  • KRC Genk v Club Brugge - Jupiler Pro League GENK, BELGIUM - AUGUST 11 : Nusa Antonio forward of Club Brugge during the Jupiler Pro League match between KRC Genk and Club Brugge on August 11, 2024 i...

    5. Platz: Antonio Nusa (Club Brügge)
    • Alter: 17 Jahre, vier Monate und 27 Tage
    • Datum: 13. September 2022 gegen FC Porto (4:0)
    • Aktueller Klub: RB Leipzig

    Photo News

  • Royal Antwerp FC training camp - day 3 WAIDRING, AUSTRIA - JULY 09 : Ilenikhena George forward of Royal Antwerp FC during a training session during the Royal Antwerp FC summer training camp ahead o...

    4. Platz: George Ilenikhena (Royal Antwerpen)
    • Alter: 17 Jahre, drei Monate und 27 Tage
    • Datum: 13. Dezember 2023 gegen FC Barcelona (3:2)
    • Aktueller Klub: AS Monaco

    Photo News

  • Champions League: FC Copenhagen - Borussia Dortmund Champions League: FC Copenhagen - Borussia Dortmund FC Copenhagen s Viktor Dadason after the Champions League match between FC Copenhagen and Bor...

    3. Platz: Viktor Dadason (FC Kopenhagen)
    • Alter: 17 Jahre, drei Monate und 21 Tage
    • Datum: 21. Oktober 2025 gegen Borussia Dortmund (1:2)
    • Aktueller Klub: FC Kopenhagen

    Ritzau Scanpix

  • Lamine Yamal of FC Barcelona, Barca celebrates during UEFA Champions League 2024 25 Semi Final - 2nd leg football match between FC Internazionale and FC Barcelona at San Siro Stadium PUBLICATIONxNO...

    2. Platz: Lamine Yamal (FC Barcelona)
    • Alter: 17 Jahre, zwei Monate und sechs Tage
    • Datum: 19. September 2024 gegen AS Monaco (1:2)
    • Aktueller Klub: FC Barcelona

    IPA Sport

  • 1. Platz: Ansu Fati (FC Barcelona)

    1. Platz: Ansu Fati (FC Barcelona)
    • Alter: 17 Jahre, ein Monat und neun Tage
    • Datum: 10. Dezember 2019 gegen Inter Mailand (2:1)
    • Aktueller Klub: AS Monaco

    imago


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Paris Saint-Germain mit noch mehr Potenzial als im Vorjahr

Fasst man all das zusammen, sieht man ein Team, welches abgesehen vom durchaus kritisch zu betrachtenden Wechsel im Tor quasi identisch ist.

Die Pariser haben keinen einzigen relevanten Feldspieler verloren. Noch dazu ist kein Akteur in einem Alter, in dem es mit der Leistungskurve normalerweise bergab geht.

Vielmehr gilt, dass einige Spieler sogar noch stärker sein dürften, weil sie erst Anfang 20 sind und noch Erfahrungen sammeln. Zu nennen wären Pacho, Zaire-Emery, Barcola und Doué.

Hinzu kommt, dass sich das Team nun noch ein Jahr länger kennt und die Abläufe verinnerlicht hat. Das Selbstvertrauen dürfte außerdem groß genug sein, um sich von der wackligen Hinrunde nicht aus dem Konzept bringen zu lassen.

Tatsächlich waren auch viele Verletzungen dafür verantwortlich, dass es phasenweise nicht so lief. Nun sind die Stars aber mit Ausnahme von Fabian Ruiz und Barcola alle fit und es gibt eigentlich keinen Grund, warum der Klub nicht an die Peak-Leistungen der Vorsaison rankommen könnte.

Trubins Vorgänger: Die Torhüter-Torschützen in der Champions League

  • 2258745184

    Die Torhüter-Torschützen in der Champions League
    Mit seinem Tor zum 4:2-Sieg gegen Real Madrid hat Benficas Keeper Anatoliy Trubin den Portugiesen den Last-Minute-Einzug in die K.o.-Phase der Champions League beschert. Doch es war nicht das erste Torwart-Tor in der Hauptrunde der "Königsklasse". ran zeigt, welche Keeper vor dem Ukrainer bereits erfolgreich waren.

    Getty Images

  • Die Torwart-Torschützen der Champions League

    Ivan Provedel
    Mit seinem Ausgleichstreffer zum 1:1 für Lazio Rom gegen Atletico Madrid hat Keeper Ivan Provedel einen Platz in den Geschichtsbüchern der Königsklasse sicher. In der fünften Minute der Nachspielzeit sorgte Provedel per Kopfball im September 2023 für den späten Ausgleich der Römer.

    ABACAPRESS

  • Vincent Enyeama

    Vincent Enyeama
    Das zuvor letzte Torwart-Tor der Königsklasse gelang dem nigerianischen Keeper Vincent Enyeama. Der WM-Teilnehmer von 2014 trat 2010 für Hapoel Tel Aviv gegen Olympique Lyon zum Elfmeter an und versenkte zum 1:2. Es half nichts, Hapoel verlor mit 1:3. Übrigens: Bereits in der Quali der Saison 2010/11 traf Enyeama, damals bei Red Bull Salzburg zum 3:2-Sieg.

    ABACAPRESS

  • Sinan Bolat

    Sinan Bolat
    Das erste Torwart-Tor in der Historie der Champions League aus dem Spiel heraus - auch, wenn es nach einem Standard fiel - erzielte Sinan Bolat von Standard Lüttich. Im letzten Gruppenspiel gegen AZ Alkmaar in der Saison 2009/10 erzielte er mit einem Traum-Kopfball den 1:1-Ausgleich und sicherte den Belgiern so den Einzug in die Europa League.

    Belga

  • Hans-Jörg Butt

    Hans-Jörg Butt
    Kaum zu glauben, aber nur einen Tag zuvor gab es bereits einen Treffer eines Torwarts in der Champions League. Allerdings war dieser nichts Neues. Hans-Jörg Butt verwandelte beim 4:1 des FC Bayern München bei Juventus Turin den letzten seiner 37 Karriere-Elfmeter. Es war der 1:1-Ausgleich im wichtigen Spiel um den Einzug ins Achtelfinale. Bayern erreichte 2010 das Finale gegen Inter Mailand (0:2).

    2009 Getty Images

  • Hans-Jörg Butt

    Hans-Jörg Butt
    Nicht nur kurz vor seinem Karriereende ärgerte Butt die "Alte Dame" aus Turin. Bereits 2002 trug er sich in die Torschützenliste ein, seinerzeit noch für Bayer Leverkusen. Das 1:0 gegen Juve war der Dosenöffner für den 3:1-Erfolg gegen den italienischen Top-Klub. Wie auch Bayern 2010 kam Leverkusen mit Butt ins Finale, aber wie der FCB unterlag die Werkself, damals Real Madrid (1:2).

    Team 2

  • Hans-Jörg Butt

    Hans-Jörg Butt
    Es hatte im Jahr 2000 noch niemand ahnen können, dass der Name Hans-Jörg Butt in Turin irgendwann auf dem Index stehen würde. Sein erstes Champions-League-Tor erzielte er im Jahr 2000 für den Hamburger SV gegen seinen ausgemachten Lieblingsgegner zum 3:3-Zwischenstand. Am Ende stand es 4:4 im Volkspark, der HSV zog jedoch - anders als Bayern und Bayer 04 - nicht ins Finale ein.

    Team 2


PSG hat keinen überragenden Konkurrenten

Gelingt es PSG tatsächlich, mindestens so stark zu performen wie im Vorjahr, ist dieses Team kaum zu schlagen.

Im Viertelfinale geht es zunächst gegen Liverpool, die aktuell noch viel mehr Probleme haben als Paris und im direkten Aufeinandertreffen Außenseiter sind.

Im Anschluss kommt es wohl nur noch zu Kracher-Duellen, jedoch sei auch hier gesagt, dass aktuell kein europäisches Spitzenteam wirklich über jeden Zweifel erhaben ist.

Der silbere Henkelpott dürfte auch in diesem Jahr nur über PSG vergeben werden.

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