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Ligue 1: UEFA verhängt Millionenstrafe gegen Marseille
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von SIDran Fußball
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Die UEFA greift durch! Olympique Marseille hat sich nicht an die Regeln des Financial Fairplays (FFP) der UEFA gehalten. Nun droht dem Klub Ärger.
Der französische Traditionsklub Olympique Marseille ist von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zu einer Geldstrafe von zehn Millionen Euro verurteilt worden. Wie AFP am Mittwochabend berichtete, hat der neunmalige französische Meister gegen das Financial Fairplay (FFP) der UEFA verstoßen.
Der Klub, der die abgelaufene Saison in der Ligue 1 auf Platz fünf abgeschlossen und sich damit für die Europa League qualifiziert hatte, entgeht jedoch der härtesten Sanktion – dem Ausschluss vom europäischen Wettbewerb.
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In einer Mitteilung droht die UEFA dem Verein dennoch mit einem Ausschluss vom "nächsten europäischen Wettbewerb", falls Marseille sich "in den kommenden drei Spielzeiten für einen Wettbewerb qualifizieren sollte", ohne innerhalb eines Jahres die finanziellen Auflagen zu erfüllen.
Olympique Marseille teilte mit, die Entscheidung "zur Kenntnis genommen" zu haben, und ist der Auffassung, dass sie "vor allem eine Erinnerung" an seine "Verantwortung" darstellt und "mit wichtigen Auflagen einhergeht".
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Der Klub fürchtete das UEFA-Urteil seit Wochen, da sich die finanziellen Entwicklungen des Klubs entgegengesetzt zu den 2022 im Vergleichsverfahren getroffenen Vereinbarungen entwickelt hatten. Damals hatte die UEFA gegen "OM" eine reduzierte Geldstrafe von zwei Millionen Euro verhängt (davon 1,7 Millionen auf Bewährung), weil sich der Verein verpflichtet hatte, die Vorgaben des Financial Fairplay in Zukunft einzuhalten.
Laut den Vereinbarungen hätte ein Defizit von knapp 60 Millionen Euro über drei Spielzeiten durch den Anteilseigner Frank McCourt ausgeglichen werden müssen. Doch die Berichte der französischen Kontrollkommission für Vereine (DNCG) zeigten eine Verschlechterung der Nettoverluste von 12,6 Millionen Euro in der Saison 2022/2023 auf 39 Millionen in der Saison 2023/2024 und anschließend 105 Millionen in der darauf folgenden Spielzeit.
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