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DFB-Team: Jürgen Klopp vor erster Kaderberufung - So würde ran nominieren

Veröffentlicht:

von ran.de

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Videoclip • 01:01 Min


Bevor Jürgen Klopp seinen ersten DFB-Kader bekannt gibt, stellt ran seinen ganz eigenen Kader auf - mit einigen Überraschungen.

Am Donnerstag hat das Warten ein Ende: Bundestrainer Jürgen Klopp wird den ersten Kader seiner Laufbahn nominieren. Die deutsche Nationalmannschaft startet in eine neue Ära.

Bereits jetzt sickert durch, dass sich Klopp dabei nicht nur auf 23 Spieler beschränken wird, die der Spieltagskader der ausgedehnten Länderspielpause umfassen wird.

Vorab hat die ran-Redaktion die Köpfe zusammengesteckt und selbst einen XXL-Kader zusammengestellt, der 30 Spieler umfasst.

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DFB-Team: Torhüterposition hart umkämpft

Auf wen Klopp zwischen den Pfosten setzt, ist völlig offen. Von Marvin Schwäbe bis Loris Karius hat wohl jeder deutsche Keeper Chancen auf eine Nominierung. Verschiedenen Medienberichten zufolge soll Klopp Oliver Baumann, der Nummer zwei bei der WM, aber bereits abgesagt haben.

Marc-Andre ter Stegen könnte aufgrund seiner Erfahrung die Nase vorn haben. Auch Jonas Urbig scheint gesetzt, da er die designierte Nummer eins des FC Bayern Münchens ist.

Noah Atubolu hat sich auf Jahre wenig zu Schulden kommen lassen und Mio Backhaus ist die Lösung, die aus der U21 von Antonio Di Salvo hochgezogen wird.

DFB-Abwehr: Kommt ein Breisgau-Block?

Die FCB- und BVB-Stars Nico Schlotterbeck, Jonathan Tah, Nathaniel Brown und Waldemar Anton stehen nicht zur Debatte. Doch was kommt dann? Yann Bisseck dürfte als Stammspieler bei Inter Mailand mindestens im Blickfeld von Klopp sein und die Chance erhalten. Maximilian Mittelstädt dürfte die Nase vor David Raum haben.

Die "Überraschung" sind die beiden Freiburger Matthias Ginter und Philipp Treu. Ginter bringt seit Jahren stabile Leistungen, kennt Klopp von seiner Zeit bei Borussia Dortmund und auch die Abläufe im DFB-Team. Treu dagegen ist seit Beginn der letzten Saison der mit Abstand stabilste Spieler auf der problematischen Rechtsverteidiger-Position.

Josha Vagnoman und Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart haben ebenso Chancen, jedoch aktuell das Nachsehen gegen das SCF-Duo.

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Mittelfeld: Ein Bayern-Block und englischer Touch

Über Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic, Lennart Karl, Florian Wirtz und Felix Nmecha gibt es keine Diskussion. Jamal Musiala dürfte durch die krankheitsbedingte Pause zwar noch Rückstand haben, ihn nicht einzuladen, ergäbe jedoch wenig Sinn. Tom Bischof hat sich seit seinem Wechsel zu Bayern noch einmal deutlich gesteigert.

Angelo Stiller hätte der DFB-Elf bei der WM in Nordamerika schon ab und zu gut getan. Nadiem Amiri von Mainz 05 hat gegen die Elfenbeinküste gezeigt, dass seine Dynamik dem Spiel oft gut tut.

Der überraschendste Name ist Anton Stach. Der Sohn von ran-Kommentatoren-Legende Matthias Stach ist bei Leeds United, einem der Überraschungsteams der Premier League, absoluter Leistungsträger und kann brandgefährliche Standards schießen.

Als Dauerläufer könnte Klopp Soufiane El-Faouzi vom FC Schalke 04 aus dem Hut zaubern. Er wurde zwar bereits für Marokko nominiert, kam jedoch nicht zum Einsatz und ist noch für Deutschland spielberechtigt.

Spieler wie Leon Goretzka, Chris Führich oder Serge Gnabry sind entweder verletzt oder erholen sich gerade erst von Blessuren.

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Großer Jubel bei Karim Adeyemi

Bild: AFP/SID/LLUIS GENE


Angriff: Rückkehrer, junge Wilde und eine Konstante

In vorderster Front gibt es einige Fragezeichen. Die einzig Gesetzten dürften Deniz Undav und Kai Havertz sein, der seit mehreren Jahren die Konstante im DFB-Dress ist. Klopp weiß um Havertz' Qualitäten im Abschluss und seine Arbeitsrate abseits des Balles.

Der Kölner Said El Mala wird wohl endlich seine Chance bekommen, nachdem Klopps Vorgänger Julian Nagelsmann offensichtlich kein Fan des Dribblers war. Die ehemaligen U21-Stars Dzenan Pejcinovic und Nicolo Tresoldi gelten als kommende Sturmhoffnungen.

Letzterer jedoch steht auf der Kippe, da er sich laut Medienberichten noch nicht entscheiden will, ob er für Argentinien, Italien oder Deutschland spielen will.

Karim Adeyemi, der einen Traumstart beim FC Barcelona hinlegte, kommt genau so wie Kevin Schade vom FC Brentford zurück ins DFB-Team. Beide liefern hohes Tempo, einen guten Abschluss und vor allem das nötige Selbstvertrauen: Ihnen gelangen jeweils drei Treffer zum Saisonstart.

Überraschungsgast im Kader ist der Mainzer Phillip Tietz. Auch er erzielte drei Tore in drei Ligaspielen, hinzu kommt ein Viererpack im Pokal. Das setzt ihn von Nick Woltemade ab, der bei Juventus nur Ergänzungsspieler ist und noch auf seinen ersten Saisontreffer wartet.

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