Fußball
Neues Gesetz in England: Bis zu fünf Jahre Stadionverbot und Geldstrafen für illegalen Zutritt
Aktualisiert:
von Anne Malinran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 02:34 Min
Die britische Regierung hat das Betreten von Stadien ohne gültiges Ticket mit einem neuen Gesetz zur Straftat hochgestuft.
Die britische Regierung verschärft das Vorgehen gegen illegalen Zutritt zu Stadion mit einem neuen Gesetz. Es können ab sofort bis zu fünf Jahre Stadionverbot und Geldstrafen bis zu 1.000 Pfund verhängt werden.
Diese Maßnahme ist ein Folge des EM-Finales zwischen England und Italien im Juli 2021 im Wembley-Stadion, bei dem sich tausende Fans unerlaubt Zugang zum Stadion verschafft haben.
Das Gesetz soll vor allem gegen das sogenannte "Tailgating", das Phänomen, bei dem sich Fans ohne Eintrittskarte dicht hinter Ticketinhabern durch die Drehkreuze drängen, vorgehen. Zudem wird damit auch das wissentliche Nutzen von gefälschten Eintrittskarten oder Akkreditierungen illegal.
Neues Gesetz vor Carabao-Cup-Finale eingeführt
Bislang gab es keine einheitlichen rechtlichen Folgen für das Betreten eines Stadions ohne Eintrittskarte. Fans, die dabei erwischt wurden, sind in der Regel ohne weitere Strafe des Stadions verwiesen worden.
Das ändert sich nun kurz vor dem Carabao-Cup-Finale zwischen dem FC Arsenal und Manchester City an diesem Sonntag (ab 17:30 im Liveticker).
Letztes Jahr wurden im Zusammenhang mit dem Carabao-Cup-Finale 69 Personen festgenommen. Die Londoner Polizei bestätigte damals, dass die meisten davon wegen des Versuchs, ohne Eintrittskarte ins Wembley-Stadion zu gelangen, in Gewahrsam genommen wurden.
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Fußball: Polizei bekommt "nötige Mittel" zur Verfügung
"Wer andere gefährdet, indem er sich gewaltsam Zutritt zu Stadien verschafft, muss mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen", sagte die britische Ministerin für Polizeiwesen, Sarah Jones.
Das neue Gesetz soll der Polizei die "nötigen Mittel" zur Verfügung stellen, um sicherzustellen, dass "das Chaos, das wir vor fünf Jahren in Wembley erlebt haben, sich nie wiederholt."
Ein vom englischen Fußballverband (FA) in Auftrag gegebener Bericht kam zu dem Schluss, dass das Chaos beim Euro-Finale zu Todesfällen hätte führen können. Dem Bericht zufolge gelangten etwa 2.000 Personen illegal ins Stadion und es kam zu 17 massiven Durchbrüchen an Behindertenzugängen und Notausgängen.
England, Wales, Schottland und die Republik Irland sind gemeinsame Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft 2028.
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