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FC Liverpool: Urteil nach Amokfahrt bei Meisterfeier – Täter schuldig gesprochen
Aktualisiert:
von SIDran Fußball
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Videoclip • 01:07 Min
Bei der Meisterfeier des FC Liverpool war ein Mann mit einem Auto in eine Menschenmenge gefahren. Bei dem Vorfall wurden zahlreiche Menschen verletzt, darunter auch Kinder. Nun ist der Amokfahrer verurteilt worden.
Der Angeklagte, der bei der Meisterfeier des FC Liverpool mit einem Auto in die Menge gerast war, ist zu 21 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden.
"Sie haben die Beherrschung in einem Anfall von Wut verloren und entschlossen, sich um jeden Preis einen Weg durch die Menge zu bahnen", erklärte der Richter des Strafgerichts in Liverpool bei der Urteilsverkündung am Dienstag: "Ihre Handlungen haben Entsetzen und Verwüstung in einem Ausmaß verursacht, dem dieses Gericht bisher nicht begegnet ist."
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Der 54-Jährige, der sich zuletzt bereits in allen Anklagepunkten - darunter vorsätzliche schwere Körperverletzung, vorsätzliche Körperverletzung, Landfriedensbruch und gefährliches Fahren - schuldig bekannt hatte, habe sein Auto als Waffe benutzt, urteilte das Gericht.
134 Menschen wurden verletzt
Bei dem Vorfall am 26. Mai waren laut Polizeiangaben 134 Menschen verletzt worden, darunter auch Säuglinge und Kinder. 50 Personen mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Getötet wurde niemand.
Die Opfer hatten zu dem Zeitpunkt die 20. Meisterschaft des FC Liverpool gefeiert. Einige Straßen im Zentrum waren aufgrund der Parade für den normalen Verkehr gesperrt worden. Die Polizei hatte damals schnell erklärt, dass es sich bei dem Vorfall nicht um Terrorismus handelte.
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