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Fußball WM 2026

RB Leipzig feuert Ole Werner: Jürgen Klopp entwickelt sich zum Trainer-Schreck - ein Kommentar

Veröffentlicht:

von Oliver Jensen

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WM 2026: "War ja gar kein Druck drauf": Klopp scherzt mit Tuchel

Videoclip • 01:27 Min


Seitdem Jürgen Klopp als Global Head of Soccer von Red Bull in der Verantwortung steht, werden auffällig viele Trainer entlassen. Auf den ehemaligen Sympathieträger wirft das kein gutes Licht - ein Kommentar.

Jürgen Klopp hat als WM-Experte gute Laune -  viele Späße, viel Lachen.

Zwischendurch findet er noch die Zeit für eine Runde Padel-Tennis mit Dirk Nowitzki, ehe er wieder vor dem Mikrofon steht und die nächsten Sprüche raushaut.

Gelegentlich schießt er über das Ziel hinaus. Kurz vor dem deutschen WM-Auftakt löste er eine Bundestrainer-Debatte aus, für die er er sich später bei Julian Nagelsmann entschuldigte.

In seiner Funktion als Global Head of Soccer von Red Bull zeigt er allerdings ein komplett anderes Gesicht - und schiebt das Trainerkarussell ordentlich an.

Vor einem Jahr betonte Klopp noch, er sei "nicht das Damoklesschwert, das über unseren Trainern schwebt". Doch genau das scheint der Fall zu sein.

RB Leipzig: Gute Bilanz von Werner war Klopp nicht genug

Aus rund 8.000 Kilometer Entfernung sorgt er (zumindest mit) dafür, dass Ole Werner als Trainer von RB Leipzig entlassen wird.

Aus sportlichen Gründen kaum nachvollziehbar: Werner hat RB Leipzig zurück in die Champions League geführt. Der Punkteschnitt von 1,95 war überragend und der beste in der Vereinsgeschichte - aber für Klopp offenbar nicht genug.

Als er selber noch auf der Trainerbank saß, hatte er sich vehement für seine Kollegen und für für Kontinuität auf der Trainerposition ausgesprochen. Nun steht er mit in der Verantwortung und entwickelt sich zum gefühlten "Trainer-Killer".

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Red Bull verleiht Flügel - vor allem für Trainer

Werner ist nicht der erste Trainer, der seit dem Dienstantritt von Klopp entlassen wurde. Marco Rose ereilte im März 2025 selbiges Schicksal.

Damit nicht genug: Sandro Schwarz bei den New York Red Bulls, Thomas Letsch und Daniel Beichler bei Red Bull Salzburg, Tetsu Nagasawa bei RB Omiya Ardija, Fernando Seabra bei Red Bull Bragantino.

Sie alle wurden von Klopp in Absprache mit Red-Bull-CEO Oliver Mintzlaff gefeuert.

In der Werbung heißt es: "Red Bull verleiht Flügel" – aber offenbar nur, damit die Trainer schneller fliegen können!

Was der Grund für die vielen Trainerwechsel ist?

Im Falle von Ole Werner verdichten sich die Anzeichen, dass Trainer und Klopp unterschiedliche Spielphilosophien verfolgten. Laut der "Sport Bild" forderte Klopp ein permanentes Pressing und eine hohe Intensität. Werner soll eine andere Auffassung gehabt haben. Sogar eine gelegentliche Umstellung auf die Dreierkette war wohl ein Thema.

Für Viererketten-Fan Klopp ein "No-Go". Und für Werner der Anfang vom Ende.

Gefühlt weiß kaum jemand so richtig, was Klopp in seiner Funktion überhaupt macht. Doch sein Einfluss auf Trainer-Entscheidungen erscheint offensichtlich.

Was kommt als nächstes? Will er vielleicht bald wieder auf der Trainerbank sitzen?

Es würde wenige wundern, wenn er bald auch noch zum "Job-Killer" eines ehemaligen RB-Trainers wird: des ("noch") Bundestrainers...

Auch interessant: WM 2026: Klopp entschuldigt sich für Nagelsmann-Aussage - "Werde 59 und bin immer noch dämlich"

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