16'
18:17
Gelbe Karte für Sidny Lopes Cabral (Kapverdische Inseln)
Blöde Aktion von Lopes Cabral. Er wischt mit seinen Fingern durchs Gesicht von Llorente. Das kann bei strenger Regelauslegung auch anders geahndet werden.
15'
18:16
Halblinks vor dem Sechzehnmeterraum hat Pedri etwas zu viel Platz. Seinen harmlosen Abschluss mit der Innenseite nimmt Vózinha sicher auf.
12'
18:13
Auf der anderen Seite nähern sich die amtierenden Europameister erstmals an. Von rechts segelt eine hohe Flanke auf den zweiten Pfosten. Vor dem heranrauschenden Oyarzabal rettet Pico gerade noch per Kopf.
11'
18:12
Nach einer abgefangenen spanischen Ecke soll es bei den Crioulos schnell nach vorne gehen. Der Steilpass in die Spitze misslingt jedoch.
10'
18:10
Noch tun sich die Europäer schwer, den dichten gegnerischen Abwehrriegel zu knacken. Es geht bislang nichts in Richtung Tor.
7'
18:08
Das Spiel beginnt so, wie es zu erwarten war. Spanien agiert im Stile einer Handballmannschaft und schnürt den Gegner hinten ein. Die Kap Verden dagegen stehen extrem tief und verteidigen im 4-5-1.
4'
18:05
Es greift gleich mal eine der neuen Regeln. Spanien bekommt eine Ecke zugesprochen, woraufhin sich der VAR einschaltet. Tatsächlich muss es mit Abstoß weitergehen - und so geht der Ball nicht zur Eckfahne, sondern zum Fünfmeterraum und zu Keeper Vózinha.
17:46
Schiedsrichter des heutigen (ersten) Aufeinandertreffens beider Nationen ist der Jordanier Adham Makhadmeh. Der 39-Jährige bringt unter anderem Erfahrung aus der asiatischen WM-Qualifikation, dem dortigen Ableger der Champions League sowie von Olympia 2021 in Tokio mit. An den Seitenlinien unterstützen ihn seine Landsmänner Mohammad Al-Kalaf und Ahmad Moannes Nadi Al-Roalle. Vierter Offizieller ist der Kolumbianer Andres Rojas, als VARs fungieren hauptverantwortlich der US-Amerikaner Joseph Dickerson und sein Assistent Khamis Al-Marri aus Katar.
17:33
Gleichbedeutend damit ist aber auch, dass die „Blauen Haie“ als eindeutiger Außenseiter sowohl in ihre Gruppe als auch in die Weltmeisterschaft insgesamt starten. Wie auch für die anderen Neulingen Curaçao, Usbekistan und Jordanien wäre es für sie eine Sensation, im laufenden Turnier einen Sieg einzufahren. Sollte es – erwartungsgemäß – gegen Spanien damit nicht klappen, blieben im weiteren Verlauf noch Möglichkeiten gegen Uruguay und Saudi-Arabien.
17:24
Auf der anderen Seite feiern die Kap Verden ihre erstmalige WM-Teilnahme. In der afrikanischen WM-Quali gewannen sie die Gruppe völlig überraschend vor dem favorisierten Kamerun sowie vor Libyen, Angola, Mauritius und Eswatini. Satte 23 Punkte aus zehn Partien reichten dem Archipel, um sich direkt für das Turnier zu qualifizieren.
17:09
In der Qualifikation ließ die Furia Roja dabei nichts anbrennen. In einer Vierergruppe mit der Türkei, Georgien und Bulgarien setzte sie sich am Ende souverän mit 16 Zählern aus sechs Partien als Gruppensieger durch. Nur im abschließenden (und nahezu bedeutungslosen) letzten Spiel daheim gegen die Türken musste sie sich mit einem Unentschieden begnügen (2:2). Das waren im Übrigen auch die einzigen beiden Gegentreffer in der gesamten Qualifikation.
16:56
Als einer der großen Favoriten starten die Spanier in die diesjährige WM. Nach dem EM-Titel vor rund zwei Jahren (2:1 gegen England im Finale) starten sie beinahe naturgemäß als DIE europäische Mannschaft ins Rennen, die es zu schlagen gilt. Dass das indes sehr wohl möglich ist, zeigte Marokko bei der letzten Weltmeisterschaft vor dreieinhalb Jahren. Sensationell schlugen die Nordafrikaner damals die Iberer im Elfmeterschießen (3:0) – diese Schmach soll aus spanischer Sicht vergessen gemacht werden.
90'
06:01
Fazit:
So wird das noch zu einem Schützenfest. Schweden schlägt Tunesien mit 5:1. Bei diesen Dimensionen lässt sich über die Höhe eines Resultats immer streiten. Außer Frage steht allerdings, dass die Nordeuropäer dieses Spiel hochverdient gewinnen. Die Tre Kronor hatten schon besser in die Partie gefunden, übten viel Kontrolle aus und konnten auf eine frühe Führung bauen. Dadurch kam die große Stärke der Skandinavier zur Geltung, die mit ihren beiden famosen Stürmern unfassbar gut konterten. Der Gegner hatte schon in der ersten Hälfte eine gute Phase, die auf den einzigen Torerfolg folgte. Nach Wiederbeginn bemühten sich die Nordafrikaner redlich, wurden vor 50.987 Zuschauern im Estadio BBVA in Guadalupe aber nie zwingend. Von Torgefahr war keine Spur, es fehlte an Ideen. Und so ging irgendwann der Glaube verloren. Durch diese Niederlage rutschen die Adler von Karthago in der Gruppe F ans Tabellenende, während Schweden die Spitzenposition übernimmt.
90'
05:56
Tooor für Schweden, 5:1 durch Yasin Ayari
Einen Pfeil haben die Skandinavier noch im Köcher. Lucas Bergvall gewinnt den Zweikampf gegen Ismaël Gharbi und legt so für Yasin Ayari auf. In halbrechter Position glänzt der Mittelfeldspieler nochmals mit seiner Schusstechnik und jagt den Ball mit dem rechten Fuß unhaltbar ins lange Eck.
90'
05:56
Beide Trainer haben ihr Wechselkontingent ausgeschöpft. Auch da gibt es nichts mehr zu erwarten. Es sein denn, es gibt noch eine Kopfverletzung, was wir nicht hoffen wollen.
90'
05:55
Inzwischen geben sich die Tunesier geschlagen, haben die Waffen gestreckt. So trudelt die Partie unaufhaltsam ihrem Ende entgegen.
90'
05:53
Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 6
90'
05:52
Einwechslung bei Schweden: Daniel Svensson
90'
05:52
Auswechslung bei Schweden: Alexander Bernhardsson
90'
05:52
Einwechslung bei Schweden: Anthony Elanga
90'
05:52
Auswechslung bei Schweden: Alexander Isak
87'
05:49
Obwohl die Entscheidungsfindung einige Minuten in Anspruch genommen hat, wird das Tor natürlich offiziell zurückdatiert - auf die 84. Spielminute.
84'
05:47
Tooor für Schweden, 4:1 durch Mattias Svanberg
Dann wird Schiedsrichter Yael Falcón Pérez an den Monitor gebeten und erkennt, dass bei der Flanke von der rechten Seite Alexander Isak mit dem rechten Fuß leicht am Ball war. Und in diesem Moment stand Mattias Svanberg dann eben nicht im Abseits. So findet der Treffer aus knapp elf Metern doch Anerkennung. Der Mittelfeldspieler trifft zum dritten Mal im Nationaltrikot.
84'
05:46
Kaum auf dem Platz und schon Torschütze? Nur wenige Sekunden ist Mattias Svanberg auf dem Platz, da fliegt eine Flanke von rechts in den Strafraum. Der Wolfsburger kommt zum Rechtsschuss. Und das Ding ist drin! Doch die Fahne geht hoch - Abseits! Allerdings kommt die Sache auf den VAR-Prüfstand.
84'
05:46
Einwechslung bei Schweden: Mattias Svanberg
84'
05:46
Auswechslung bei Schweden: Jesper Karlström
84'
05:45
Einwechslung bei Tunesien: Firas Chaouat
84'
05:45
Auswechslung bei Tunesien: Anis Ben Slimane
83'
05:44
Einwechslung bei Tunesien: Ismaël Gharbi
83'
05:44
Auswechslung bei Tunesien: Rani Khedira
81'
05:42
Und so kontrollieren die Jungs von Graham Potter die Angelegenheit derzeit nach Belieben, lassen Ball und Gegner laufen. Für die Tunesier sind das schmerzliche Erfahrungen.
79'
05:41
In dieser Phase gelingt es den Schweden mühelos, selbst den Ball zu behaupten und ihn weit vom eigenen Tor fernzuhalten. Das schaut recht locker aus. Zwingend aber werden auch die Tre Kronor gerade nicht.
76'
05:39
In Guadalupe schauen die offiziell gezählten 50.987 Zuschauer gespannt, ob den Tunesiern doch noch etwas einfällt.
74'
05:37
Seit Wiederbeginn verzeichnet Tunesien mehr Ballbesitz - das sind fast 65 Prozent. Die Nordafrikaner sind zweikampfstärker, bleiben allerdings vollkommen harmlos. In Richtung Tor tut sich kaum etwas.
72'
05:36
Noch ehe der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird, wechselt Sabri Lamouchi erstmals - und dann gleich dreifach. Tunesiens Trainer muss für Impulse sorgen. Die Kapitänsbinde von Ellyes Skhiri geht übrigens an Ali Abdi.
72'
05:34
Einwechslung bei Tunesien: Mohamed Mahmoud
72'
05:34
Auswechslung bei Tunesien: Yan Valery
72'
05:33
Einwechslung bei Tunesien: Elias Achouri
72'
05:33
Auswechslung bei Tunesien: Ellyes Skhiri
72'
05:33
Einwechslung bei Tunesien: Sebastian Tounekti
72'
05:33
Auswechslung bei Tunesien: Elias Saad
69'
05:31
Nun steht die Trinkpause der zweiten Hälfte an. Die Erfrischungen werden gern genommen. Und insbesondere Sabri Lamouchi bietet sich so die Möglichkeit, seinen Spielern noch etwas mit auf den Weg zu geben.
67'
05:29
Jetzt lassen die Skandinavier den Gegner gewähren. Die Tunesier rackern sich ab, lassen aber die zündenden Ideen vermissen. Und die Adler von Karthago müssen immer auch auf der Hut sein, denn die Schweden lauern weiter auf Kontergelegenheiten.
65'
05:26
Einwechslung bei Schweden: Elliot Stroud
65'
05:25
Auswechslung bei Schweden: Gabriel Gudmundsson
65'
05:24
Einwechslung bei Schweden: Lucas Bergvall
65'
05:24
Auswechslung bei Schweden: Benjamin Nygren
62'
05:23
Gudmundsson angeschlagen! Gabriel Gudmundsson signalisiert, dass es nicht weitergeht. Der Mann von der linken Außenbahn möchte ausgewechselt werden.
59'
05:20
Tooor für Schweden, 3:1 durch Viktor Gyökeres
Tunesiens Kapitän Ellyes Skhiri fordert den Ball von seinem Keeper, verliert das Spielgerät aber etwa 25 Meter vor dem eigenen Tor kläglich an Alexander Isak. Dieser bedient Viktor Gyökeres, der sich die Chance halbrechts in der Box nicht nehmen lässt und mit dem rechten Fuß unten ins like Eck schießt. Der Gunner aus London markiert sein 21. Länderspieltor.
56'
05:18
Erneut suchen die Schweden die freien Räume. Viktor Gyökeres braucht allerdings zu lange für den Pass. Alexander Isak wartet zwar ab, steht dann aber doch um Abseits.
54'
05:14
Gelbe Karte für Rani Khedira (Tunesien)
Nach einem harten Einsteigen von Rani Khedira gegen Jesper Karlström lässt der Referee zunächst Vorteil laufen. Erst bei der nächsten Unterbrechung gibt es die verdiente Gelbe Karte für den Eisernen aus Berlin-Köpenick.
52'
05:14
Aus gut und gerne 30 Metern haut Hannibal Mejbri einfach mal einen Freistoß drauf. Doch dem Rechtsschuss fehlt es gehörig an Genauigkeit, da muss Kristoffer Nordfeldt keinen Finger krümmen.
50'
05:12
Dann kontern die Schweden. Alexander Isak hat auf der rechten Seite viel Platz, stürmt dort in den Strafraum und sucht den mitgelaufenen Viktor Gyökeres. Doch der flache Pass kommt viel zu ungenau.
49'
05:11
Ganz behutsam nähern sich die Afrikaner dem Sechzehner. Von rechts hebt Hannibal Mejbri den Ball gefühlvoll in Richtung Tor. Kristoffer Nordfeldt lässt sich nicht überraschen und pflückt die Kugel herunter.
48'
05:09
Tunesien bemüht sich jetzt verstärkt um den Ball, die Schweden schauen sich das an und wollen wohl auf Umschaltmomente lauern.
46'
05:06
Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.
46'
05:06
Anpfiff 2. Halbzeit
45'
04:54
Halbzeitfazit:
Zur Pause führt Schweden in diesem Spiel der Gruppe F gegen Tunesien mit 2:1. In der Summe ist das verdient. Die Skandinavier erwiesen sich anfangs als die klar bessere Mannschaft, dominierten über weite Strecken das Geschehen und gingen früh in Führung. Dann agierten die Nordeuropäer auch mal taktisch variabel, lockten den Gegner und konterten gnadenlos. Der Aufritt wirkte äußerst ausgewogen, die Männer von Graham Potter hatten alles im Griff. Doch aus heiterem Himmel kamen die Nordafrikaner Ende der ersten Hälfte zum Anschlusstreffer. Das zeigte Wirkung, die Mannschaft von Sabri Lamouchi kam nun besser zur Geltung und sorgte dafür, dass wir jetzt Spannung im Spiel haben.
45'
04:50
Jetzt hat Tunesien klar mehr Ballbesitz, kommt aber kein weiteres Mal entscheidend durch. So plätschert die Partie der Pause entgegen.
45'
04:49
Wenig überraschend tut der Anschlusstreffer den Tunesiern gut. Die Adler von Karthago treten nun selbstbewusster auf. Hannibal Mejbri reißt das Spiel immer wieder an sich, dirigiert, fordert die Bälle.
45'
04:47
Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 4
43'
04:43
Tooor für Tunesien, 2:1 durch Omar Rekik
Vollkommen aus dem Nichts schlagen die Nordafrikaner zu. Mit einem Einwurf hat Anis Ben Slimane zunächst keinen Erfolg, doch der Ball kommt zu ihm zurück. Nach einem kurzen Pass flankt Hannibal Mejbri scharf und mit Schnitt von der rechten Seite. Im Zentrum schraubt sich Omar Rekik in die Höhe und verlängert per Kopf völlig unhaltbar ins lange Eck. Der ehemalige Herthaner trifft erstmals überhaupt im Nationaltrikot.
41'
04:43
An der Mittellinie geraten Benjamin Nygren und Hannibal Mejbri aneinander. Letzterer verträgt die robuste, aber faire Zweikampfführung des Schweden nicht und begehrt auf. Da muss der Unparteiische einschreiten und beruhigende Worte sprechen.
40'
04:41
Auf der linken Seite schlägt Alexander Bernhardsson einen Haken und flankt mit dem linken Fuß in Richtung des zweiten Pfostens. Dort wirft sich Viktor Gyökeres nach dem Ball, erwischt diesen aber nicht ganz.
36'
04:38
Und natürlich sind die Schweden traditionell auch bei Standards stets zu beachten. Jetzt segelt von rechts eine Ecke herein, getreten von Benjamin Nygren. Diese sorgt für Unruhe im tunesischen Sechzehner. Doch eine Abschlusshandlung bleibt in diesem Fall aus.
33'
04:36
Darüber hinaus bestimmen die Europäer hier das Geschehen auf dem Platz, kontrollieren die Angelegenheit in dieser Phase aktiv, beschäftigen so den Gegner, der somit selbst kaum etwas auf die Beine stellen kann.
31'
04:35
Tunesien bemüht sich um eine Antwort, tut das insgesamt aber weiter zu zaghaft. Ein Schussversuch von Rani Khedira wird abgeblockt.
30'
04:30
Tooor für Schweden, 2:0 durch Alexander Isak
Wenn das der Plan war, dann Hut ab! Die Skandinavier locken den Gegner und kontern eiskalt. Einen langen Ball macht Viktor Gyökeres an der Mittellinie fest, schickt dann über links Alexander Isak auf die Reise. Der Stürmer aus Liverpool erledigt den Rest, schießt halblinks von der Strafraumgrenze mit dem rechten Fuß. Den nicht sonderlich platzierten Ball lässt Mouhib Chamakh durch die Hände rutschen. Somit kommt der ehemalige Dortmunder zu seinem 18. Länderspieltor.
28'
04:30
Schweden nimmt sich weiter zurück, lädt so den Gegner zunehmend in dieses Spiel ein. So können sich die Tunesier über Ballbesitz Sicherheit verschaffen, bringen aber gar kein Tempo rein.
26'
04:28
Nun rollt der Ball wieder im Estadio BBVA in Guadalupe im Bundesstaat Nuevo León, welches bei dieser WM offiziell als Monterrey Stadium bezeichnet wird.
25'
04:26
Natürlich verkommen diese Unterbrechungen stets auch zu einem Coaching Break. Den Trainern bietet sich ausgiebig Gelegenheit, um auf die Spieler einzuwirken.
23'
04:25
Dann geht es organisiert zur Flüssigkeitsaufnahme. Das Hydration Break steht an. Anderenorts wurde das auch schon Cooling Break genannt. Man könnte auch Trinkpause sagen.
20'
04:23
Weiterhin drosseln die Schweden das Tempo, schaffen es dabei weitgehend die Kontrolle zu behalten. Damit jedoch nimmt man sich den eigenen Schwung nach der starken Anfangsphase.
18'
04:20
Nun aber gehen die Tunesier mal drauf, erobern den Ball. Das führt letztlich zu einem Distanzschuss von Elias Saad. Der Hannoveraner zielt aus halbrechter Position mit dem rechten Fuß allerdings nicht genau genug.
17'
04:18
Jetzt kehrt Ruhe ein, die Tre Kronor gönnen sich eine Auszeit, tun das im Ballbesitz, werden aber auch nicht ernsthaft attackiert.
15'
04:17
Danach übernehmen die Schweden gleich wieder das Kommando, bleiben somit die klar tonangebende Mannschaft.
13'
04:16
Erstmals Tunesien! Dann lösen sich die Männer von Sabri Lamouchi. Elias Saad bekommt im Mittelkreis den Ball und treibt den Angriff durchs Zentrum voran. wenig später folgt der Pass halblinks in den Sechzehner zu Anis Ben Slimane. Dessen Rechtsschuss pariert Kristoffer Nordfeldt stark. Anschließend aber wird ohnehin eine Abseitsposition des Schützen geahndet.
11'
04:14
So tun sich die Nordafrikaner schon schwer, über die Mittellinie zu gelangen. Man bleibt regelmäßig in Ansätzen stecken.
9'
04:13
Auch in der Folge geben die Europäer den Ton an, verdienen sich die Führung immer mehr. Bislang ist das ein überzeugender Aufritt der Skandinavier. Von den Tunesiern kommt offensiv noch gar nichts.
7'
04:07
Tooor für Schweden, 1:0 durch Yasin Ayari
Zunächst wird Alexander Isak in der Spitze mit einem langen Ball gesucht. Da funkt Tunesiens Keeper Mouhib Chamakh mit einer Hand dazwischen, klärt aber nicht abschließend. Das bringt Viktor Gyökeres ins Spiel. Dessen Linksschuss wehrt Montassar Talbi im Torraum ab. Doch auch jetzt bekommen die Nordafrikaner den Ball nicht entscheidend weg. Und Yasin Ayari packt aus gut 20 Metern eine unfassbare Rakete aus, jagt die Kugel mit dem rechten Fuß in den rechten Winkel. Für den Mittelfeldspieler tunesischer Abstammung ist es der vierte Treffer im schwedischen Nationaltrikot.
5'
04:07
Links an der Mittellinie schnappt sich Viktor Gyökeres den Ball und marschiert los - bis in den Sechzehner. Dort macht es der Profi vom FC Arsenal allein, sucht nach dem Schlenker zur Mitte eine Lücke und verzieht mit dem rechten Fuß deutlich.
3'
04:05
Intensität bringt Yan Valery rein, erwischt im Zweikampf Gabriel Gudmundsson am linken Schienbein. Der Schwede hat Schmerzen. Doch als diese abklingen, geht es für ihn weiter.
1'
04:02
Erst vier Freundschaftsspiele haben beide Nationalmannschaften gegeneinander bestritten. Im ersten gab es 1978 zwei Tore (1:1). Danach folgten zwei 1:0-Siege der Schweden und im letzten Duell 2003 ein 1:0-Erfolg Tunesiens.
03:57
In dieser Gruppe F haben sich die Niederlande und Japan kürzlich 2:2 getrennt. Somit geht es hier für unsere Protagonisten um die Tabellenführung. Und wie wir inzwischen wissen, kann bereits ein Sieg einen großen Schritt in Richtung Sechzehntelfinale bedeuten. Es war selten so leicht, die K.o.-Phase einer WM zu erreichen.
03:53
Zum diesjährigen Turnier schafften es die Schweden, obwohl sie in ihrer Europa-Gruppe B hinter der Schweiz, Kosovo und Slowenien abgeschlagen Letzter wurden. Doch als ein Gruppensieger der Nations League durften die Nordeuropäer in den Playoffs ran und setzten sich dort im März gegen die Ukraine (3:1) und Polen (3:2) durch. In den danach noch folgenden Testländerspielen gegen Norwegen (1:3) und Griechenland (2:2) blieb man sieglos.
03:49
Zum 13. Mal spiel Schweden auf der ganz großen Fußballbühne mit, erstmals passierte das 1934. Lange zurück liegen auch die goldenen Zeiten. 1958 standen die Skandinavier tatsächlich mal im WM-Finale, unterlagen Brasilien mit Pelé mit 2:5. Bei der letzten WM in Nordamerika wurde man 1994 starker Dritter. Bei der letzten Teilnahme 2018 standen die Tre Kronor immerhin im Viertelfinale.
03:46
Nun spielen die Adler von Karthago zum siebten Mal seit dem Debüt 1978 bei einer WM. Über die Vorrunde ist man noch nie hinausgekommen, auch beim letzten Auftritt vor vier Jahren nicht. Dennoch hat der Afrikameister von 2004 bei WM-Endrunden immerhin schon drei Partien gewonnen.
03:39
Ohne Niederlage und Gegentreffer marschierten die Tunesier durch ihre WM-Qualifikationsgruppe H, gaben einzig im Auswärtsspiel gegen Namibia Punkte ab (0:0) und organisierten sich ihr WM-Ticket überaus souverän. Die Nordafrikaner hielten zudem Liberia, Äquatorialguinea, Malawi und São Tomé und Príncipe auf Distanz. Allerdings liefen die letzten Länderspiele nicht nach Wunsch, in Österreich (0:1) und Belgien (0:5) setzte es Niederlagen. In diesem Kalenderjahr konnte einzig in Haiti gewonnen werden (1:0). Das letzte Pflichtspiel verlor man Anfang Januar im Achtelfinale der Afrikameisterschaft gegen Mali im Elfmeterschießen.
03:31
Auch Tunesien hat vier zuletzt in Deutschland tätige Profis dabei, als da wären Ismaël Gharbi (Augsburg, ausgeliehen von Sporting Braga), Rani Khedira (Union Berlin), Ellyes Skhiri (Frankfurt) und Elias Saad (Hannover, ausgeliehen vom FC Augsburg). Skhiri ist mit sechs WM- und 83 Länderspielen der erfahrenste Spieler im Aufgebot von Trainer Sabri Lamouchi.
03:24
Schwedens Trainer ist Graham Potter, ein Engländer. In seinem Kader hat einzig Kapitän Victor Lindelöf bereits WM-Partien bestritten – vier an der Zahl. Der Kapitän ist auch darüber hinaus mit 76 Länderspielen der erfahrenste Akteur. Die Topstars wirbeln vorn – mit Viktor Gyökeres vom FC Arsenal und Alexander Isak vom FC Liverpool. Erstgenannter erwies sich während der Qualifikation als treffsicherster Schwede (vier Tore) und sticht auch mit insgesamt 20 Länderspieltoren heraus. Zur Auswahl der Skandinavier zählen mit Daniel Svensson (Dortmund), Eric Smith (St. Pauli), Alexander Bernhardsson (Kiel) und Mattias Svanberg (Wolfsburg) vier Deutschland-Legionäre.
90'
03:10
Fazit:
Über weite Strecken lieferten sich Ecuador und die Elfenbeinküste ein Duell auf allerhöchstem Niveau, bei dem einzig die Tore lange Zeit fehlten. Ecuador traf gleich dreimal Aluminium und hatte insbesondere in der ersten Halbzeit die besseren Chancen, während die Ivorer nach dem Seitenwechsel zunehmend die Kontrolle übernahmen und ihrerseits einen Lattentreffer verbuchten. Als sich bereits alles auf ein torloses Remis zubewegte, schlug Diallo in der Schlussphase doch noch zu und bescherte den Elefanten einen aufgrund der starken zweiten Halbzeit keineswegs unverdienten 1:0-Erfolg. Damit übernimmt die Elfenbeinküste die Verfolgerrolle hinter Deutschland und trifft am Samstag im direkten Duell auf die DFB-Elf, vermutlich bereits im Kampf um den Gruppensieg. Ecuador hingegen wird gegen Curacao auf Wiedergutmachung aus sein.
90'
03:06
Die Ecke landet am kurzen Pfosten, wo gegen den groß gewachsenen Abwehrblock der Elfenbeinküste erneut keine Gefahr in der Luft entsteht. Die Kugel wird geklärt, während Letexier die Pfeife bereits im Anschlag hat.
90'
03:04
Kossounou klärt einen weiteren Vorstoß der Ecuadorianer auf Kosten einer Ecke. Vermutlich die letzte Chance für Ecuador in dieser Partie.
90'
03:03
Angulo bekommt noch einmal einen Ball in die Tiefe, doch Singo ist erneut zur Stelle. Der Innenverteidiger bleibt stabil und klärt in letzter Linie.
90'
03:01
Ecuador wirft nun alles nach vorne. Gleich zwei Eckbälle hintereinander, jeweils von Caicedo von der linken Seite getreten, kann die Elfenbeinküste am kurzen Pfosten klären. Der dritte Versuch segelt schließlich bis in den Fünfmeterraum, wo Fofana herauskommt und die Kugel aus der Gefahrenzone faustet.
90'
03:00
Torschütze Diallo versucht es erneut. Der Mann von Manchester United kommt aus der zweiten Reihe zum Abschluss, setzt Galíndez diesmal jedoch nicht vor größere Probleme. Der ecuadorianische Schlussmann packt sicher zu.
90'
02:59
Die siebenminütige Nachspielzeit läuft bereits. Vorlagengeber Singo zieht in der eigenen Hälfte den Freistoß und nimmt damit direkt wieder etwas Zeit von der Uhr. Ecuador läuft nun natürlich die Zeit davon, während die Elfenbeinküste alle Ruhe der Welt hat mit diesem doch verdienten Führungstreffer im Rücken.
90'
02:58
Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 7
90'
02:56
Tooor für Elfenbeinküste, 1:0 durch Amad Diallo
Mit Ablauf der regulären Spielzeit fällt hier doch noch der erste Treffer. Innenverteidiger Singo rückt mit nach vorne, hat auf der rechten Seite reichlich Wiese vor sich und spielt den Ball anschließend scharf in den Rückraum. Dort hält Diallo aus rund 15 Metern zentraler Position den linken Fuß hinein und verlängert die Kugel unhaltbar ins linke Toreck.
89'
02:55
Letzter Wechsel bei der Elfenbeinküste: Kossounou übernimmt für die letzte reguläre Spielminute und die Nachspielzeit für Doué.
89'
02:54
Einwechslung bei Elfenbeinküste: Odilon Kossounou
88'
02:54
Angulo bringt die anschließende Ecke von der rechten Seite an den zweiten Pfosten. Dort setzt Preciado zum Seitfallzieher an, doch Singo ist aufmerksam und blockt den ansehnlichen Versuch.
87'
02:53
Caicedo bringt den ruhenden Ball gefährlich an die Fünfmeterkante. Dort verpasst Ordóñez nur hauchdünn, sodass Konan in höchster Not zur Ecke klären kann.
87'
02:52
Angulo zieht auf der linken Seite das Foul gegen Doué. Freistoß für Ecuador aus durchaus aussichtsreicher Position im linken Halbfeld.
85'
02:51
Was lange Zeit wahrlich nicht nach einem torlosen Unentschieden ausgesehen hat, bewegt sich mittlerweile doch genau in diese Richtung. In der Schlussphase gehen beiden Mannschaften nun merklich etwas die Kräfte aus, wodurch die ganz großen Offensivaktionen seltener werden.
83'
02:49
Anschließend lässt sich Diomande von der doppelten Bewachung aber nicht erneut aufhalten. Der Leipziger zieht ins Dribbling, dringt bis in den Sechzehner vor und steckt stark auf Konan durch. Der kommt links aus spitzem Winkel beinahe zum Abschluss, wird jedoch im letzten Moment noch entscheidend abgekocht.
82'
02:48
Diomande wird nun zunehmend gedoppelt. Auf der linken Seite sieht sich der Leipziger gleich zwei Gegenspielern gegenüber und muss den Angriff abbrechen. Die Elfenbeinküste baut daraufhin erneut über die eigene Hintermannschaft auf.
80'
02:46
Die letzten zehn Spielminuten laufen bereits. Ecuador hat die ganz große Drangphase der Elfenbeinküste vorerst überstanden, zeigt nun aber gehörigen Respekt vor den Offensivqualitäten der Ivorer und fährt einen deutlich sicherheitsorientierteren Stiefel. Risiko wird aktuell auf ein Minimum reduziert, anders als in den vorherigen 80 Spielminuten.
77'
02:44
Die Schlussviertelstunde läuft bereits. Bei der Elfenbeinküste kommen Sangaré und Inao für Pépé und Fofana ins Spiel. Ecuador wechselt ebenfalls und bringt Rodríguez für Nationalheld Enner Valencia. Frische Beine also für die Crunchtime dieser Partie.
77'
02:43
Einwechslung bei Ecuador: Kevin Rodríguez
77'
02:43
Auswechslung bei Ecuador: Enner Valencia
77'
02:43
Einwechslung bei Elfenbeinküste: Ibrahim Sangaré
77'
02:43
Auswechslung bei Elfenbeinküste: Seko Fofana
77'
02:43
Einwechslung bei Elfenbeinküste: Christ Inao Oulaï
77'
02:43
Auswechslung bei Elfenbeinküste: Nicolas Pépé
75'
02:41
Kessié spielt den Ball hinter die Kette, wo Bonny das Leder stark festmacht und anschließend in die Mitte gibt. Pacho ist jedoch aufmerksam, grätscht dazwischen und klärt die Kugel zu seinem eigenen Keeper, der den Ball aufnimmt. Da die Aktion nicht gezielt, sondern eher unbeabsichtigt erfolgt, entscheidet Letexier nicht auf indirekten Freistoß.
73'
02:38
Gelbe Karte für Jackson Porozo (Ecuador)
Porozo sieht die erste Gelbe Karte auf Seiten Ecuadors. Der Einwechselspieler hält Bonny von hinten fest und wird von Letexier verwarnt.
72'
02:38
Das Spiel läuft wieder. Bis hierhin wurden wir bei dieser Weltmeisterschaft noch nicht Zeuge eines torlosen Unentschiedens, und auch dieses Spiel spricht bislang nicht im Geringsten dafür, dass es heute soweit sein wird.
69'
02:35
Direkt im Anschluss und damit zu einem durchaus ungünstigen Zeitpunkt für Ecuador, die hier gerade wieder etwas am Momentum gerüttelt hatten, gibt es die nächste Trinkpause. Beide Mannschaften können noch einmal durchschnaufen und taktische Anweisungen mitnehmen.
68'
02:35
Preciado bekommt das Zuspiel auf der rechten Seite, hat viel Wiese vor sich und legt den Ball schließlich klug in den Rückraum zu Plata. Der Ecuadorianer fackelt aus der zweiten Reihe nicht lange und zieht mit dem linken Vollspann ab. Fofana ist zur Stelle und pariert den Versuch zur Seite.
65'
02:33
Die Statistik liest sich weiterhin äußerst ausgeglichen: 11:8 Torschüsse für die Elfenbeinküste bei 49:51 Prozent Ballbesitz. Drei Aluminiumtreffer der Ecuadorianer stehen drei Gelben Karten und ein Lattentreffer auf Seiten der Ivorer gegenüber. Wir sehen hier weiterhin ein hervorragendes Fußballspiel, dem eigentlich nur ein Treffer fehlt. Diesem ist die Elfenbeinküste in dieser Phase allerdings deutlich näher.
62'
02:29
Doppelwechsel bei Ecuador: Preciado und Porozo kommen ins Spiel und ersetzen Yeboah sowie Franco. Trainer Sebastián Beccacece reagiert damit auf die starke Phase der Elfenbeinküste und bringt frische Impulse.
62'
02:28
Einwechslung bei Ecuador: Jackson Porozo
62'
02:27
Auswechslung bei Ecuador: Alan Franco
62'
02:27
Einwechslung bei Ecuador: Ángelo Preciado
62'
02:27
Auswechslung bei Ecuador: John Yeboah
61'
02:26
Nach einer kurz ausgeführten Ecke von der linken Seite kommt Fofana in zentraler Position außerhalb des Sechzehners zum Abschluss. Galíndez sieht den verdeckten Schuss spät, kann letztlich aber sicher zupacken.
60'
02:25
Die Elfenbeinküste verzeichnet hier gerade eine sehr starke Phase. Der hochgelobte Abwehrverbund der Ecuadorianer ist rund um die Stundenmarke nahezu ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt. Die Ivorer drücken zunehmend auf den Führungstreffer.
58'
02:24
Diomande zieht von der linken Seite gegen gleich zwei Gegenspieler ins Dribbling, setzt sich stark durch und kommt anschließend gegen Caicedo im Sechzehner zum Abschluss. Dem Versuch fehlt jedoch die nötige Präzision, der Ball fliegt über das Tor.
56'
02:23
Erste Wechsel der Partie: Auf Seiten Ecuadors kommt Angulo für Minda ins Spiel. Die Elfenbeinküste wechselt doppelt und bringt Bonny sowie Diallo für Wahi und Touré.
56'
02:22
Einwechslung bei Elfenbeinküste: Amad Diallo
56'
02:22
Auswechslung bei Elfenbeinküste: Bazoumana Touré
56'
02:22
Einwechslung bei Elfenbeinküste: Ange-Yoan Bonny
56'
02:21
Auswechslung bei Elfenbeinküste: Elye Wahi
56'
02:21
Einwechslung bei Ecuador: Nilson Angulo
56'
02:21
Auswechslung bei Ecuador: Alan Minda
54'
02:19
Auch die zweiten 45 Minuten gehen hier genauso munter weiter, wie der erste Durchgang aufgehört hat. Es geht weiterhin hin und her, die Intensität ist hoch und beide Mannschaften suchen konsequent den Weg in die Offensive. Chancen gibt es auf beiden Seiten.
52'
02:18
Erstmals Aluminium auf Seiten der Elfenbeinküste! Diomande bringt eine scharfe Hereingabe von der rechten Seite in die Mitte, wo Wahi einläuft und den Ball an den Querbalken verlängert. Nun hat auch Ecuador etwas Glück, dass es weiterhin beim 0:0 bleibt.
50'
02:15
Fofana hat auf der rechten Seite etwas Platz und legt den Ball anschließend in den Rückraum zu Diomande. Der Leipziger zieht aus 16 Metern ab, verfehlt den Kasten jedoch deutlich.
48'
02:14
Touré mit dem Beinschuss gegen Franco, der ihn anschließend auflaufen lässt. Freistoß für die Elfenbeinküste auf Höhe der Mittellinie nach dieser ansehnlichen Szene des Hoffenheimers.
46'
02:12
Aluminium zum Dritten! Nach Zuspiel von Plata kommt Valencia aus ganz spitzem Winkel zum Abschluss und trifft nur den linken Außenpfosten.
46'
02:11
Der zweite Durchgang läuft. Ohne personelle Veränderungen auf beiden Seiten geht es weiter.
46'
02:11
Anpfiff 2. Halbzeit
45'
01:56
Halbzeitfazit:
Zur Pause steht es zwischen der Elfenbeinküste und Ecuador 0:0. Wer allerdings ein zähes Defensivduell erwartet hatte, wurde bislang eines Besseren belehrt. Beide Mannschaften suchen konsequent den Weg nach vorne und liefern sich ein technisch hochklassiges Duell auf Augenhöhe. Die besten Chancen gehörten Ecuador. Yeboah und Minda trafen jeweils nur das Aluminium, zudem ließ WM-Ikone Valencia eine gute Gelegenheit liegen. Die Elfenbeinküste fand nach verhaltener Anfangsphase immer besser ins Spiel und setzte insbesondere über Diomande immer wieder offensive Akzente. Ecuador hatte insgesamt die etwas besseren Möglichkeiten und kam dem Führungstreffer näher, das torlose Unentschieden geht nach einer unterhaltsamen ersten Halbzeit aber durchaus in Ordnung.
45'
01:53
Kurz vor dem Pausenpfiff versuchen es die Ivorer noch einmal. Zunächst setzt Singo nach einer Hereingabe im Sechzehner zu einem durchaus artistischen Fallrückzieher an, bringt den Ball jedoch nicht auf das Tor. Wenig später probiert es auch Pepe noch einmal vom Strafraumeck, wird jedoch geblockt.
45'
01:51
Diomande dringt über die rechte Seite in den Sechzehner ein und bringt den Ball scharf vor das Tor. Am kurzen Pfosten findet sich jedoch kein Abnehmer in Orange. Die anschließende Ecke sorgt ebenfalls nicht für Gefahr, Ecuador klärt auch diese Hereingabe am ersten Pfosten aus der Gefahrenzone.
45'
01:49
Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 4
45'
01:49
Kessié schlägt einen langen Ball hinter die linke Abwehrseite Ecuadors. Touré nimmt das Zuspiel technisch anspruchsvoll mit und verschafft sich damit zunächst etwas Raum. Seine anschließende Hereingabe landet jedoch direkt in den Armen von Galíndez.
43'
01:48
In Richtung Halbzeitpause gehen es beide Mannschaften erstmals etwas ruhiger an. Die Ecuadorianer lassen das Spielgerät nun vermehrt durch ihre hochkarätig besetzte Abwehrreihe laufen und nehmen etwas Zug raus aus einer bislang äußerst temporeichen Partie.
41'
01:46
Der anschließende Freistoß von der linken Seite segelt auf den Kopf von Valencia. Der WM-Routinier kommt zwar zum Abschluss, setzt seinen Kopfball jedoch deutlich über den Kasten. Damit muss der Ecuadorianer weiter auf seinen siebten Treffer bei einer Weltmeisterschaft warten.
40'
01:43
Gelbe Karte für Guela Doué (Elfenbeinküste)
Nächste Gelbe Karte für die Elfenbeinküste. Doué steigt Valencia an der Seitenlinie auf den Knöchel und wird von Letexier nach kurzer Überlegung ebenfalls verwarnt.
38'
01:42
Gelbe Karte für Franck Kessié (Elfenbeinküste)
Nach einem Tritt von hinten gegen Hincapié sieht Kessié die Gelbe Karte. Damit sind nun beide Akteure auf der Doppelsechs der Elfenbeinküste verwarnt, nachdem zuvor bereits Fofana den gelben Karton gesehen hatte.
38'
01:41
Beide Mannschaften schenken sich hier wirklich nichts. Zwar steht weiterhin ein torloses Unentschieden auf der Anzeigetafel, vom erwarteten Defensivfestival ist bislang jedoch wenig zu sehen. Sowohl Ecuador als auch die Elfenbeinküste suchen bei jeder Gelegenheit den Weg nach vorne, das Spiel bewegt sich phasenweise im Minutentakt von Strafraum zu Strafraum.
35'
01:40
Der pfeilschnelle Diomande legt sich den Ball auf der rechten Seite an Hincapié vorbei, zieht bis zur Grundlinie durch und legt anschließend flach in den Rückraum auf Pepe. Dessen Abschluss wäre brandgefährlich geworden, doch Franco wirft sich in allerhöchster Not per Grätsche dazwischen und verhindert die ganz große Gelegenheit für die Elfenbeinküste.
33'
01:37
Kessié legt in Sechzehnernähe quer auf Fofana, der sich aus der Drehung ein Herz fasst. Der Abschluss gerät allerdings völlig daneben und segelt gefühlt aus dem Stadion. Bis auf diesen komplett misslungenen Versuch sehen die Fans hier jedoch ein Fußballspiel auf allerhöchstem Niveau, vorgetragen von zwei technisch unfassbar starken Mannschaften.
30'
01:35
Erneut rettet Aluminium für die Elfenbeinküste! Rodríguez Vite steckt auf der linken Seite des Sechzehners stark auf Minda durch, der aus spitzem Winkel Maß auf den rechten oberen Giebel nimmt. Der Abschluss ist gut getreten, klatscht jedoch nur an die Querlatte. Die Ivorer schwimmen in dieser Phase gewaltig und können sich bei Fortuna bedanken, dass es hier weiterhin 0:0 steht.
28'
01:32
Gelbe Karte für Seko Fofana (Elfenbeinküste)
Fofana hat die Cooling Break allen Anschein nach nicht genutzt, um die Gemüter etwas abzukühlen. Der Mittelfeldspieler langt gegen Caicedo von hinten zu und sieht dafür die erste Gelbe Karte der Partie.
25'
01:31
Im Anschluss an den Aluminiumtreffer von Yeboah geht es in die obligatorische Trinkpause.
24'
01:30
Lattentreffer! Ecuador ist dem Führungstreffer ganz nah. Agbadou vertändelt den Ball im eigenen Abwehrzentrum, Yeboah schaltet blitzschnell, schnappt sich das Spielgerät und zieht nach einem weiteren Kontakt mit links ab. Der Abschluss zischt in Richtung linken oberen Winkel, klatscht jedoch nur an den Querbalken und springt zurück ins Feld.
21'
01:26
Nachdem die Anfangsphase hier noch den Ecuadorianern gehörte, kommen die "Les Éléphants" langsam aber sicher auf Betriebstemperatur. Die Elfenbeinküste übernimmt zunehmend die Spielkontrolle und hat sich mittlerweile ein leichtes Übergewicht in dieser Partie erarbeitet.
18'
01:23
Diomande macht erstmals auf sich aufmerksam. Der Leipziger steckt am gegnerischen Sechzehner stark in die Schnittstelle auf Wahi durch, der aus der Drehung direkt den Abschluss sucht. Allerdings bekommt der Angreifer nicht genügend Druck hinter den Ball, sodass Galíndez keine Probleme hat und sicher zupackt.
16'
01:21
Touré wird auf der linken Seite des Sechzehners von Fofana flach in Szene gesetzt und zieht direkt ab. Sein Versuch gerät dabei irgendwo zwischen Torschuss und Hereingabe, rauscht jedoch hauchdünn am rechten Pfosten vorbei. Da fehlten nur wenige Zentimeter.
14'
01:20
Ecuador bleibt die aktivere Mannschaft. Yeboah nimmt auf dem rechten Flügel Tempo auf, zieht mit dem Ball am Fuß nach innen und sucht aus rund 20 Metern den Abschluss. Sein Versuch rauscht nur knapp über den Querbalken. Die Südamerikaner kommen der Führung derzeit deutlich näher.
11'
01:17
WM-Ikone Valencia lässt die Führung liegen! Hincapié löst sich aus dem Abwehrverbund und bringt den Ball flach von der linken Seite in den Sechzehner. Dort rutscht Agbadou weg, sodass Valencia plötzlich völlig frei zum Abschluss kommt. Der Routinier jagt das Leder jedoch über den Querbalken. Die Szene hätte wohl ohnehin nicht gezählt, denn bei der Hereingabe von Hincapié war der Ball nach Ansicht der Bilder wohl bereits im Seitenaus.
8'
01:13
Diomande, der entgegen der offiziellen Aufstellung auf der rechten Seite aufläuft, versucht Touré mit einem Steckpass in Szene zu setzen. Auch der Hoffenheimer agiert dabei nicht wie erwartet auf der linken Mittelfeldseite, sondern neben Wahi in der Doppelspitze. Pacho hat die Situation jedoch früh erkannt und fängt das Zuspiel souverän ab. Um die personellen Verschiebungen zu komplettieren: Pepe beginnt im Doppelsturm.
5'
01:08
Der Ball rollt bislang sehr ansehnlich durch die Reihen der Ecuadorianer, die in der Anfangsphase den Ton angeben und die Kontrolle über das Spielgeschehen zu übernehmen versuchen.
2'
01:06
Die erste Abschlussaktion der Partie gehört Caicedo. Der über 100 Millionen Euro schwere Mittelfeldmann des FC Chelsea kommt zentral in der Nähe des Sechzehners zum Abschluss, jagt den Ball jedoch flach gut einen Meter links am Tor vorbei.
1'
01:05
Ecuador stößt an. Die Südamerikaner laufen in dunkelblauen Trikots, kombiniert mit weißen Hosen und weißen Stutzen auf. Die Elfenbeinküste tritt gewohnt komplett in Orange an.
00:48
Es erwartet uns ein enges Spiel zweier hervorragend organisierter Mannschaften und auch im deutschen WM-Quartier wird man die kommenden beiden Gruppengegner ganz genau beobachten, wenn ab 01:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit der Ball rollt.
00:37
Angesichts der enormen Defensivstärke beider Mannschaften spricht allerdings vieles dafür, dass allzu viele Tore nicht fallen werden. Einen wirklichen Favoriten auszumachen fällt schwer. Ecuador will erstmals seit 2006 wieder die K.o.-Runde einer Weltmeisterschaft erreichen, die Elfenbeinküste sogar erstmals überhaupt die Gruppenphase überstehen.
00:35
Angeführt wird das ecuadorianische Abwehrbollwerk vom Innenverteidigerduo um den ehemaligen Leverkusener Hincapié und den ehemaligen Frankfurter Pacho, die sich jüngst sogar im Champions-League-Finale gegenüberstanden. Davor zieht Caicedo auf der Sechs die Fäden, jener Mittelfeldstratege, für den Chelsea einst deutlich über 100 Millionen Euro überwies. Eine ähnliche Summe dürfte auch für Diomande von RB Leipzig aufgerufen werden, der für die Elfenbeinküste stürmt. Hier steht sich heute am frühen Montagmorgen also durchaus einiges an internationaler Klasse gegenüber.
00:30
Die Elfenbeinküste steht defensiv allerdings kaum schlechter da. Unter Trainer Emerse Faé qualifizierten sich "Les Éléphants" souverän für die Weltmeisterschaft und kehren erstmals seit 2014 auf die größte Fußballbühne der Welt zurück. Besonders bemerkenswert ist, dass die Elfenbeinküste in der Qualifikation nicht nur ungeschlagen blieb, sondern überhaupt keinen einzigen Gegentreffer kassierte. Auch Frankreich bekam die enorme Widerstandsfähigkeit der Westafrikaner zuletzt zu spüren und unterlag in Nantes beim Testspiel jüngst mit 1:2. Es besteht also berechtigte Hoffnung, bei der vierten WM-Teilnahme erstmals die Gruppenphase zu überstehen.
00:26
Ecuador reist mit einer beeindruckenden Serie von 19 ungeschlagenen Spielen zur Weltmeisterschaft an und belegte in der südamerikanischen Qualifikation den zweiten Platz. Die große Stärke der Mannschaft von Trainer Sebastián Beccacece liegt dabei eindeutig in der Defensive. Lediglich fünf Gegentreffer kassierte "La Tri" in 18 Qualifikationsspielen. Offensiv hielt man sich mit 14 Treffern zwar eher zurück, doch genau diese Stabilität macht Ecuador zu einem unangenehmen Gegner.
00:21
Es ist das erste Aufeinandertreffen dieser beiden Nationen überhaupt und gleichzeitig das Duell zweier deutscher Gruppengegner. Entsprechend aufmerksam dürfte man die Partie auch im Lager der DFB-Auswahl verfolgen, wo zu Anstoß noch früher Abend nach nordamerikanischer Ostküstenzeit herrscht.
00:17
Auf der Gegenseite rotiert Sebastián Beccacece nach dem jüngsten 3:0-Testspielsieg gegen Guatemala zurück zur Stammelf und nimmt gleich neun Änderungen an seiner Startelf vor. Lediglich Keeper Galíndez sowie Minda auf der rechten Schiene verbleiben gegenüber dem letzten Test vor dem Turnier in der Anfangsformation. Vor Galíndez bildet der frühere Leverkusener Hincapié gemeinsam mit dem ehemaligen Frankfurter Pacho und Ordóñez die hochkarätig besetzte Dreierkette. Auf den Schienen der 3-4-2-1-Formation sollen Minda und Rodríguez Vite für Breite sorgen, während Caicedo und Franco die Zentrale besetzen. Offensiv setzt Beccacece auf Yeboah und Plata in den Halbräumen hinter WM-Ikone Valencia, der mit seiner Erfahrung und seinem Torriecher einmal mehr die Offensivhoffnungen der Ecuadorianer auf seinen Schultern trägt.
00:11
Emerse Faé wechselt nach dem viel beachteten 2:1-Testspielsieg gegen Frankreich lediglich auf zwei Positionen und vertraut damit weitgehend seiner vermeintlichen Stammformation. Vor Keeper Fofana bilden erneut Konan, Agbadou, Singh und Doué die Viererkette, weil das eigentliche Innenverteidigerduo um Ndicka und Kossounou noch an Verletzungen laboriert. Im zentralen Mittelfeld sollen Fofana und Kessié die Fäden ziehen. Auf den Außenbahnen beginnt der Leipziger Diomande, während der Hoffenheimer Touré anstelle von Diakité in die Startelf rückt. Im Doppelsturm der 4-4-2-Formation setzt Faé auf das Duo Wahi und Pepe, der den Vorzug vor Adingra erhält.
Herzlich willkommen zur ersten Partie der Gruppe G. Belgien und Ägypten schließen das große Kräftemessen zwischen Europa und Afrika ab - zuvor war in den vergangenen 24 Stunden bereits Tunesien auf Schweden und Spanien.
Hallo und herzlich willkommen zur Partie des Europameisters und einen der Topfavoriten auf den Weltmeistertitel, Spanien, gegen den krassen Außenseiter und WM-Neuling von den Kapverdischen Inseln! Los geht's um 18:00 Uhr in Atlanta.
Hallo und willkommen zum zweiten Spiel der Gruppe F! Schweden empfängt im mexikanischen Guadalupe den nordafrikanischen Vertreter Tunesien.
Hallo und herzlich willkommen zum zweiten Spiel der deutschen Gruppe E zwischen der Elfenbeinküste und Ecuador! Die Südamerikaner wollen erstmals seit 2006 und die Afrikaner erstmals überhaupt die Gruppenphase einer WM überstehen. Dafür heißt es ab 1:00 Uhr: Verlieren verboten!