Weltmeisterschaft 2026
WM 2026 - Power Ranking: Die 10 besten Spieler des Turniers
Veröffentlicht:
von Mike Stiefelhagen:newstime
Manuel Neuer zurück im DFB-Training
Videoclip • 01:00 Min • Ab 12
Vor dem Turnierstart bestimmen wir die zehn besten Spieler der anstehenden Weltmeisterschaft und ranken diese in einer Top 10. Überraschungen garantiert.
Vorneweg: Dieses Ranking bewertet nicht die Karriere, sondern den Moment. Es geht um Form, Zahlen, Rolle im Nationalteam, taktischen Wert und die Fähigkeit, ein enges WM-Spiel zu entscheiden.
Deshalb stehen nicht automatisch die berühmtesten Namen ganz oben. Auch wenn zweifelsohne Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi noch einen wichtigen Impact haben werden.
Doch sie kämpfen teils mit Verletzungen oder der Natur: dem Alter. Wir picken uns die Stars raus, die momentan voll im Saft stehen und abliefern könnten. Auf höchstem Niveau.
ran präsentiert Euch die zehn besten Spieler der WM.
10. Vinicius Junior: Chaos und Genie in Einem
Land: Brasilien
Alter: 25
Verein: Real Madrid
Seine Saison war nicht ganz so konstant. Bei Real Madrid hängt der Haussegen schief. Aber 17 Tore und 13 Vorlagen in 43 Einsätzen bleiben immer noch ein starkes Paket.
Für Brasilien ist er der wichtigste Spieler im Eins-gegen-eins. Er attackiert Räume, zwingt Gegner zu Doppeln und kann eine Partie auch dann öffnen, wenn sonst wenig funktioniert.
Sein Spiel lebt von Tempo, Risiko und Direktheit. Das macht ihn manchmal unruhig, aber immer gefährlich. Kaum ein Verteidiger will bei einer WM über 90 Minuten isoliert gegen Vinicius verteidigen.
Er steht auf Rang zehn, weil seine Form nicht ganz so stabil war. Sein Potenzial, ein Turnier mit wenigen Aktionen zu prägen, bleibt aber riesig.
9. Pedri: Spaniens leiser Spielkontrolleur
Land: Spanien
Alter: 23
Verein: FC Barcelona
Pedri ist kein Spieler für einfache Highlight-Rankings. Zwei Tore und neun Assists in La Liga sehen solide aus, beschreiben seinen Wert aber nur unvollständig. Zumal er verletzt war.
Wichtiger ist seine Kontrolle. In der Champions League lag seine Passquote bei über 90 Prozent. Das zeigt, wie sauber er selbst unter Druck spielt.
Für Spanien ist Pedri der Rhythmusgeber. Er nimmt Tempo heraus, wenn ein Spiel wild wird, und erhöht es, wenn sich Räume öffnen. Genau diese Ruhe braucht ein Team, das über Ballbesitz dominieren will.
Er steht auf Platz neun, weil andere Spieler mehr direkte Durchschlagskraft mitbringen. Aber wenn Spanien weit kommt, wird Pedri einer der Gründe dafür sein.
8. Florian Wirtz: Brutales Talent sucht Momentum
Florian Wirtz kommt nicht mit den auffälligsten Scorerzahlen in dieses Ranking. In der Premier League stehen fünf Tore und drei Vorlagen in 33 Spielen. In der Champions League kamen ein Tor und drei Assists hinzu.
Trotzdem gehört Wirtz in die Top 10, weil sein Einfluss nicht nur über Tore messbar ist. Er verbindet Mittelfeld und Angriff, findet Räume zwischen den Linien und beschleunigt Angriffe mit wenigen Kontakten.
Für Deutschland ist er der wichtigste kreative Spieler. Wenn das Team gegen kompakte Gegner keine Lücken findet, ist Wirtz einer der wenigen, die mit einem Pass oder einer Drehung eine ganze defensive Ordnung aufbrechen können.
Das Zusammenspiel mit Jamal Musiala und Kai Havertz wird immens wichtig sein.
7. Kylian Mbappé: Nicht mehr unantastbar
Land: Frankreich
Alter: 27
Verein: Real Madrid
Kylian Mbappé auf Platz sieben wirkt zunächst hart. Seine Zahlen sind weiterhin absurd stark: 42 Tore und sechs Vorlagen in 44 Spielen für Real Madrid zeigen, dass er nach wie vor zu den produktivsten Spielern der Welt gehört.
Auch in der Champions League war seine Ausbeute herausragend. 15 Tore in elf Einsätzen sind ein Wert, der fast jedes Ranking sprengen müsste.
Warum also nicht höher? Weil dieses Ranking nicht nur reine Torausbeute bewertet. Bei Frankreich verteilt sich die offensive Verantwortung breiter als früher, und Spieler wie Olise oder Dembélé kommen mit einer frischeren Formkurve und waren in ihren Vereinen erfolgreicher.
Mbappé bleibt trotzdem jederzeit ein Kandidat für Platz eins, sobald das Turnier läuft. Kein Spieler in dieser Liste kann eine K.o.-Partie so brutal schnell an sich reißen wie er.
6. Harry Kane: Mr. Perfect
Land: England
Alter: 32
Verein: FC Bayern München
Harry Kane bleibt einer der besten Stürmer der Welt. 36 Bundesliga-Tore in 31 Spielen sind eine Ansage, dazu kamen fünf Vorlagen. Er war erneut Bayerns zuverlässigste Tormaschine.
Kane ist aber längst mehr als ein Strafraumspieler. Er lässt sich fallen, verlagert das Spiel, bindet Innenverteidiger und öffnet Räume für Läufe aus der zweiten Reihe.
Für England ist genau diese Mischung entscheidend. Das Team hat viele Offensivspieler, aber Kane gibt der Mannschaft Struktur, Ruhe und Abschlussqualität.
Hohes Potenzial WM-Torschützenkönig zu werden.
5. Ousmane Dembélé: Mr. Ballon d'Or
Land: Frankreich
Alter: 29
Verein: Paris Saint-Germain
Ousmane Dembélé ist in Top-Form einer der unangenehmsten Spieler der Welt. In der Champions League kam er 2025/26 auf acht Tore und zwei Vorlagen in 13 Spielen - ein starker Wert auf höchstem Niveau.
Seine Beidfüßigkeit macht ihn fast unmöglich zu lesen. Verteidiger wissen nie, ob er außen vorbeigeht, nach innen zieht, den Abschluss sucht oder doch noch den Pass spielt.
Für Frankreich ist er der ideale Störfaktor neben den anderen Offensivstars. Dembélé braucht keine komplett auf ihn zugeschnittene Mannschaft, um Schaden anzurichten.
Auch Rayan Cherki oder Desire Doue hätten einen Platz hier verdient. Doch Dembele ist amtierender Ballon d'Or-Träger. Wenn er in diesen Modus kommt, ist es für jeden Gegner schwer.
4. Vitinha: Der wahre Ronaldo
Land: Portugal
Alter: 26
Verein: Paris Saint-Germain
Vitinha ist vielleicht der unspektakulärste Superstar dieser Liste - und genau deshalb so wichtig. Er kontrolliert Spiele nicht über Highlights, sondern über Rhythmus, Positionierung und Passqualität.
Bei PSG wurde er in der Ligue 1 als bester Spieler der Saison ausgezeichnet. Das sagt viel über seine Entwicklung: Aus einem feinen Ballverteiler ist ein kompletter Mittelfeldchef geworden.
Für Portugal ist Vitinha der Spieler, der das Team zusammenhält. Er kann unter Druck aufdrehen, das Tempo variieren und Angriffe so vorbereiten, dass die Offensivspieler in bessere Situationen kommen.
Im Zusammenspiel mit Bruno Fernandes und Joao Neves haben die Portugiesen das beste Mittelfeld der Welt. Auch diese beiden hätten eine Auflistung verdient.
3. Erling Haaland: Das Tor-Versprechen
Land: Norwegen
Alter: 25
Verein: Manchester City
Erling Haaland ist der klarste Torjäger in diesem Ranking. In der Premier League kam er 2025/26 auf 27 Tore und acht Vorlagen in 35 Spielen. Zahlen, die bei fast jedem anderen Spieler als absolute Ausnahmesaison gelten würden.
Sein Wert für Norwegen ist riesig. Haaland muss nicht 90 Minuten lang viele Ballkontakte haben, um ein Spiel zu prägen. Er braucht eine Flanke, einen Steckpass oder eine Unaufmerksamkeit der Innenverteidiger.
In engen Spielen entscheidet oft nicht die Mannschaft mit der besten Spielanlage, sondern der Stürmer, der aus wenig viel macht.
Haaland steht nicht auf Platz eins, weil Norwegen ihm weniger Dominanz um ihn herum bietet als Frankreich, Spanien oder Bayern ihren Stars. Als individueller Finisher bleibt er aber brutal.
2. Lamine Yamal: Der surreale Baller
Land: Spanien
Alter: 18
Verein: FC Barcelona
Lamine Yamal ist erst 18 Jahre alt, spielt aber längst nicht mehr wie ein Talent. Er wurde in La Liga zum Spieler der Saison gewählt und hatte mit 16 Toren und elf Vorlagen entscheidenden Anteil an Barcelonas Titel.
Seine größte Stärke ist nicht nur das Dribbling. Yamal trifft fast immer die richtige Entscheidung. Er zieht von rechts nach innen, sucht den Abschluss, legt quer oder spielt den letzten Pass im perfekten Moment.
Für Spanien ist er der Spieler, der Ballbesitz in Gefahr verwandelt. Viele Mannschaften können den Ball halten. Yamal macht aus Kontrolle plötzlich Tempo, Tiefe und Durchbruch.
Aber er ist auch angeschlagen. Spanien braucht ihn fit.
1. Michael Olise: Mr. Non-Chalant in Top-Form
Land: Frankreich
Alter: 24
Verein: FC Bayern München
Michael Olise geht als heißester Spieler in dieses Turnier. 15 Tore und 19 Vorlagen in der Bundesliga sind kein Zufallsprodukt, sondern Ausdruck einer Saison, in der er bei Bayern München vom starken Neuzugang zum dominanten Unterschiedsspieler wurde.
Besonders beeindruckend ist die Balance. Olise ist nicht nur Vorbereiter und nicht nur Abschlussspieler. Er kann Angriffe eröffnen, im rechten Halbraum kombinieren, ins Eins-gegen-eins gehen und selbst den Abschluss suchen.
Für Frankreich ist das ein Luxusproblem auf höchstem Niveau. Mit Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé gibt es ohnehin enorme Qualität, aber Olise bringt eine andere Art von Kontrolle und Eleganz in die Offensive.
Die drei Tore im letzten Testspiel belegen seine Form. So wie die Gerüchte um das 150-Millionen-Interesse seitens Real Madrid. Olise ist bereit, der Welt zu zeigen, was für ein Superstar er ist.
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