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Handball: Nationaltrainer Alfred Gislason verlängert seinen Vertrag beim DHB - "Fels in der Brandung"

Veröffentlicht:

von SID

ran Handball

Handball-Highlights: Dänen-Krimi endet bitter für Deutschland

Videoclip • 02:22 Min


Bundestrainer Alfred Gislason hat seinen Vertrag beim DHB verlängert. Damit bleibt der Handball-Nationaltrainer auch über die WM 2027 hinaus im Amt.

Poker beendet, Deal perfekt - und noch drei Chancen auf das ersehnte Gold: Alfred Gislason bleibt einschließlich der Olympischen Sommerspiele 2028 Bundestrainer der deutschen Handballer.

Der Deutsche Handballbund (DHB) verlängerte den nach der Heim-WM 2027 (live im Free-TV auf ProSieben & Joyn) auslaufenden Vertrag mit dem Isländer vorzeitig, Gislason wird das deutsche Männerteam damit auch bei einer möglichen Olympia-Teilnahme in Los Angeles betreuen.

Der Auftrag ist klar: Gislason soll das deutsche Team in eine goldene Zukunft mit weiteren Medaillen führen und möglichst bald für den ersten Titel seit dem EM-Triumph 2016 sorgen.

Er sei "dankbar für das Vertrauen, diese Arbeit bis 2028 fortsetzen zu dürfen", wurde Gislason am Freitag in der Verbandsmitteilung zitiert und führte aus: "Ich bin davon überzeugt, mit unseren Spielern den letzten Schritt gehen zu können" nach Olympiasilber 2024 und dem zweiten Platz bei der EM 2026, denn: "Unsere Geschichte ist noch lange nicht auserzählt."

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Heim-WM für Gislason nicht der Abschied

Für DHB-Sportvorstand Ingo Meckes ist Gislason "nicht nur ein beeindruckender Trainer, sondern auch ein in jeder Hinsicht verlässlicher Mensch". DHB-Präsident Andreas Michelmann adelte den Trainer-Routinier als "Fels in der Brandung".

So oder so hat Gislason richtig Lust auf die Zukunft, die neben Heim-WM und Olympia auch noch die EM im Januar 2028 umfasst. Bundestrainer zu sein, "ist mehr als ein Beruf", betonte er nach der Verlängerung.

Für den letzten Schritt an die Spitze muss er aber mit seinem Team noch die schier übermächtigen Dänen - Olympiasieger, Welt- und Europameister - vom Thron stoßen. Was schwierig wird, gingen doch erst am vergangenen Wochenende zwei Tests gegen die Skandinavier ebenso verloren wie die letzten beiden großen Finals.

Doch für den Abschluss seiner Mission hat der Isländer durch seine Unterschrift und mit der Rückendeckung der DHB-Spitze nun noch zwei Jahre Zeit.

Gislason führte DHB-Team bereits zu zwei Silbermedaillen

Seine Bilanz kann sich bereits jetzt sehen lassen. In Gislasons Amtszeit seit 2020 gewann das DHB-Team Olympia-Silber 2024 in Paris sowie EM-Silber im vergangenen Januar.

Zuletzt hatte es immer wieder auch Diskussionen über eine mögliche Ablösung des 66-Jährigen nach der Heim-WM (13. bis 31. Januar 2027) gegeben.

Stattdessen bekommt der verdiente DHB-Coach jetzt die große Chance zur Erfüllung seines Traums: Olympia 2028 in LA, in jener Stadt also, in der er 1984 bereits als Spieler unter den Ringen auflief.

DHB-Team stärkt Gislason öffentlich den Rücken

Gislason hatte zuletzt immer wieder seinen Wunsch bekräftigt, über das WM-Turnier hinaus mit der Mannschaft weiterarbeiten zu wollen. Ein Argument dürfte die Mannschaft gewesen sein, die sich öffentlich stets hinter ihren Trainer stellte.

Nach dem erfolgreichen Umbruch und der Rückkehr in die Weltspitze genießt Gislason viel Anerkennung.

Dennoch sorgte die Personalie in der jüngeren Vergangenheit für Diskussionen. Obwohl die Ergebnisse zuletzt für sich sprachen, kam zwischendurch ein ums andere Mal Kritik an der Spielweise des Teams auf, an der Aufstellung und am Coaching.

Gislason hatte dabei stets bekräftigt, ganz sicher nicht ans Aufhören zu denken. Das Feuer brennt auch nach 35 Trainerjahren noch. Er werde weitermachen, sagte der 66-Jährige, "solange ich den Glauben habe, etwas geben zu können, das hilft". Diese Power wird Gislason nun weiter beim DHB einbringen.

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