Formel 1
Formel 1 "am Scheideweg": Ralf Schumacher warnt Macher der Königsklasse
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von ran.deran Mehr Sport
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Videoclip • 02:05 Min
Die neue Formel 1 sorgt für kontroverse Diskussionen. Ralf Schumacher hat den Saisonstart sacken lassen – und verkündet eine klare Meinung.
Ist die neue Formel 1 besser? Ist das Racing spannender, spektakulärer? Oder ist die Kritik der Fahrer an dem neuen Reglement berechtigt?
Der frühere Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher hat den Start in Australien ein bisschen sacken lassen.
Sein Fazit: Er kann die Fahrer verstehen, die mit der neuen Königsklasse nicht warm werden. Auch nach den Testtagen, Trainings, Qualifying und dem ersten Rennen nicht.
Das allseits verhasste Energiemanagement ist auch Schumacher ein Dorn im Auge.
"Der Mut der Fahrer, der vorher nötig war, [...] in schnellen Kurven mehr Risiko einzugehen", sei mit dem neuen Reglement nicht mehr da, so Schumacher im Sky-Podcast "Backstage Boxengasse".
"Man nimmt jetzt quasi dieses Fahrerische weg, ersetzt das durch einen künstlichen Eingriff", so der Sky-Experte. Ihm fehlt bei den vielen Überholmanövern durch den Overtake- oder Boost-Mode "die Glaubwürdigkeit".
Schumacher fand die Anfangsphase des Rennens zwar unterhaltsam, er glaubt aber trotzdem, dass sich die Formel 1 in einer heiklen Phase befindet, er spricht vom "Scheideweg der Formel 1".
Formel 1: Viele Überholmanöver oder der beste Fahrer?
Die Königsklasse müsse sich entscheiden, ob sie viele Überholmanöver wolle, "oder wollen wir das fahrerische Talent rausarbeiten und wollen wir, dass der beste Fahrer in dem besten Auto [...] gewinnt?"
Er habe "fast ein bisschen das Gefühl", auch wenn es unterhaltsam gewesen sei am Anfang, "dass das jetzt im Moment echt nicht ungefährlich für die Formel 1 ist".
Für ihn ist deshalb klar: Eigentlich müsste etwas passieren. "Wenn ich der Boss der Formel 1 wäre, [...], würde ich mir das Reglement so, wie es jetzt ist, nicht bis zu Ende anschauen", so Schumacher. Stand jetzt will die Formel 1 mit dem neuen Reglement fünf Jahre lang fahren.
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