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Formel 1: Hamilton verteidigt neues Regelwerk - "Viel unterhaltsamer"
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von Anne Malinran Mehr Sport
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Das neue Reglement der Formel 1 wird seit den Tests vor der Saison in Bahrain wild diskutiert. Vor allem Max Verstappen äußerte lautstark Kritik, aber auch Fernando Alonso beschwerte sich zum Beispiel über die fehlende Geschwindigkeit. Der siebenmalige Weltmeister Lewis Hamilton sieht das allerdings eindeutig anders.
Nach einer Horror-Saison 2025 hat Lewis Hamilton mit Ferrari in den ersten beiden Rennen der neuen Saison einen eindeutig solideren Eindruck gemacht. Mit 33 Punkten belegt der Brite Rang vier in der Fahrerwertung und ist nur einen Punkt hinter Teamkollege Charles Leclerc.
Im Vorfeld des Großen Preises von Japan äußerte sich der Ferrari-Fahrer jetzt ganz eindeutig zu der neuen Ära der Formel 1. "Von all den Autos, die ich in 20 Jahren gefahren bin, ist das das einzige, mit dem du in schnellen Kurven hintereinander herfahren kannst, ohne komplett alles zu verlieren. Du kannst dranbleiben", lobte der 41-Jährige.
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Hamilton: "Macht mehr Spaß zu fahren"
Viele Kritiker sahen vor allem das "Jo-Joing", also das ständige Hin- und Herwechseln zweier Rennautos bei einem Überholmanöver, als Problem der neuen F1.
"Ich glaube, wenn man zurück zum Kartfahren geht, ist es genau dasselbe", erklärte Hamilton. Und genau das sei für den Weltmeister die beste Form des Rennsports: "Die Leute fahren hin und her, hin und her. Niemand hat den Kartsport jemals als Jo-Jo-Racing bezeichnet."
Die Formel 1 sei lange Zeit eben nicht mehr die beste Form des Rennsports gewesen. Das DRS, das es bis 2025 noch gab, sei "ein Pflaster für das Problem, dass man in den Kurven nicht nah genug rankommt", gewesen.
Nun könnten die Autos aus eigener Kraft miteinander mithalten. "Ich persönlich finde das viel unterhaltsamer, weil das die meisten Überholmanöver und die besten Duelle sind, die ich wahrscheinlich seit Bahrain vor vielen Jahren mit Nico Rosberg hatte", freute sich der Brite. Das Auto sei insgesamt leichter, etwas agiler und "macht mehr Spaß zu fahren".
Neue Formel 1 "ganz anders"
Hamilton ist klar, dass manche Fahrer nicht glücklich mit dem neuen Reglement sind, aber er persönlich genieße es. "Jeder wird seine Meinung haben", weiß Hamilton: "Wenn unser Auto plötzlich schwer zu fahren wäre, würde es vielleicht weniger Spaß machen." Wenn obendrein die Perspektive für die kommenden Jahre auch nicht so gut sei, dann könne es durchaus schwer sein, motiviert zu bleiben.
Lediglich der große Fokus auf das Energiemanagement sagt dem Briten nicht zu. "Da bin ich wirklich enttäuscht", merkte der 382-fache Grand-Prix-Starter an: "Aber insgesamt ist es, glaube ich, gut für den Sport."
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