Motorsport
Formel 1: "Völliger Blödsinn" - Toto Wolff wehrt sich gegen Mercedes-Betrufsvorwürfe
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von ran.deran Mehr Sport
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Videoclip • 01:14 Min
Mercedes muss sich noch vor Beginn der F1-Saison mit Betrugsvorwürfen auseinandersetzen. Teamchef Toto Wolff ist genervt.
Die neue Formel-1-Saison hat noch nicht einmal begonnen, schon ist Mercedes-Teamchef Toto Wolff von Schummelvorwürfen gegenüber seinem Teamstall genervt.
"Uns wurde gesagt, dass das Verdichtungsverhältnis illegal sei, was völliger Blödsinn ist, absoluter Blödsinn", zeigte sich der 54-Jährige am Rande der Testfahrten in Bahrain empört.
"Und jetzt kommt die nächste Geschichte, unser Kraftstoff sei illegal. Ich weiß nicht, wo das herkommt. Vielleicht gibt es morgen etwas anderes, vielleicht, dass ich in den Epstein-Akten vorkomme", wütete Wolff und bereute unter dem Gelächter der anwesenden Journalisten augenblicklich seine Aussage im Hinblick auf den Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein.
Doch was hat es mit den Vorwürfen gegen Mercedes überhaupt auf sich?
Formel 1: Wolff von Vorwürfen genervt
Im Jahr der großen Regelrevoluton sollen die Silberpfeile eine Möglichkeit eruiert haben, über das sogenannte Verdichtungsverhältnis aus den Motoren ihrer Boliden mehr Leistung herauszubekommen. Das bedeutet: Je höher die Verdichtung, umso effizienter geht die Verbrennung vonstatten.
Zwar hatte Wolff unglängst erklärt, der Leistungsgewinn sei unwesentlich, bei den Konkurrenten geht man aber von signifikant mehr Power aus.
Gerüchten zufolge soll sich die Verdichtung im Rennen auf einen Wert von 18:1 erhöhen, im selben Zuge aber die von der FIFA vorgegebene Grenze von 16:1 unter normalen Außentemperaturen einhalten können.
Motoren-Zoff: Neues Messverfahren soll Abhilfe schaffen
Im Zuge der Diskussion haben die von Mercedes vorab in die Technik eingeweihten Regelhüter nun auf Druck der anderen Motorenhersteller vorgeschlagen, dass mit Beginn der Sommerpause in der Königsklasse des Motorsports ein anderes Messverfahren Anwendung finden soll.
Nun müssen die Motorenhersteller Mercedes, Ferrari, Red Bull Powertrains, Honda und Audi darüber abstimmen. Das Ergebnis soll vor dem Saisonstart in Melbourne am 8. März vorliegen.
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