Olympia 2026 in Mailand und Cortina
Olympia: Penis-Ärger um Leonardo da Vincis "Vitruvianischer Mensch"
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von ran.deOlympics: Luge-Double Feb 11, 2026 Cortina d Ampezzo, Italy General view of the logo on the track before the doubles luge competition during the Milano Cortina 2026 Olympic Winter games, Winterspiele,Spiele, Summer games at Cortina Sliding Centre. Cortina d Ampezzo Cortina Sliding Centre Italy, EDITORIAL USE ONLY PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xMichaelxMadridx 20260211_jla_mm1_056
Bild: IMAGO/Imagn Images
Zwischen dem italienische Sender "RAI" und der Oppositionspartei "Partito Democratico" gibt es Ärger um das beste Stück von Leonardo da Vinci.
Rund um die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina ist ein kurioser Streit zwischen dem italienischen TV-Sender "RAI" und der Oppositionspartei "Partito Democratico" entbrannt.
Dabei geht es um die angebliche Penis-Zensur des Senders beim Vitruvianischen Menschen von Leonardo da Vinci.
"RAI" zeige da Vinci demnach in einer Animation vor Live-Sendung ohne sein "bestes Stück". Deshalb kündigte nun die "Partito Democratico" eine parlamentarische Anfrage bei Kulturminister Alessandro Giuli an.
"RAI" wehrt sich: "An den Haaren herbeigezogen"
Demnach soll mit dieser Anfrage geklärt werden, ob eine Veränderung des Originals zulässig ist bzw. "RAI" überhaupt berechtigt ist, das Kunstwerk zu nutzen.
Der TV-Sender weist hingegen die Vorwürfe zurück, "Rai" nannte die Diskussion "Fake News" und "an den Haaren herbeigezogen", argumentiert, dass der Vorspann von den Olympic Broadcasting Services stamme. Dies ist der offizielle Produktionsdienst des Internationale Olympischen Komitees (IOC). Daher verweise "Rai" darauf, dass man den Vorspann so geliefert bekam und keinen Einfluss auf die Gestaltung habe.
Als möglicher Grund für die Zensur werden nun die strengen IOC-Richtlinien vermutet. Demnach sei es nach den Statuten streng verboten, sexuelle Inhalte zu zeigen.
Da Vincis Originalzeichnung des Vitruvianischer Menschen stammt aus dem Jahr 1490. Er schuf sie damals als Studie des menschlichen Körpers mit idealen Proportionen.
Das Werk zählt zu den berühmtesten der Renaissance, das Original wird in den Gallerie dell’Accademia in Venedig aufbewahrt, allerdings nur selten öffentlich präsentiert.
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