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NFL - Los Angeles Rams: Stress wegen Ty Simpson? Head Coach Sean McVay liefert kuriosen PK-Moment

Veröffentlicht:

von Dominik Hager

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Videoclip • 01:22 Min


Mit dem Pick von Ty Simpson haben die Los Angeles Rams so einige überrascht. Coach Sean McVay kontert jüngste Gerüchte bezüglich eines Interessenkonflikts mit Les Snead aber lässig.

Mit dem Erstrunden-Pick von Quarterback Ty Simpson haben die Los Angeles Rams durchaus für eine Überraschung gesorgt.

Prompt entstanden in der Öffentlichkeit und vor allem in den sozialen Netzwerken Diskussionen, ob Head Coach Sean McVay und General Manager Les Snead hier wirklich an einem Strang gezogen haben.

McVay reagierte auf die Spekulationen bezüglich möglicher Unstimmigkeiten jedoch gelassen und scherzte im Rahmen der PK gut gelaunt.

"Was denkt ihr – bin ich gerade wütend?", fragte er die anwesenden Journalisten rhetorisch. "Wir könnten bei jeder Entscheidung, die wir treffen, nicht einstimmiger sein. Das hier ist mein Kumpel", verdeutlichte er und nahm den Spekulationen den Wind aus dem Segel.

McVay gab zu verstehen, dass ihm am Donnerstag viel durch den Kopf gegangen sei, dies jedoch nichts mit Simpson zu tun gehabt habe, sondern so etwas im Leben schon mal vorkomme.

"Das war nie meine Absicht, so rüberzukommen, aber manchmal kann ich ein bisschen mürrisch sein", gab er zu verstehen.

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McVay stärkt Stafford den Rücken

Der Coach wird allerdings weiterhin auf Stamm-Quarterback Matthew Stafford bauen. "Es ist Matthews Football-Team", stellte er unmissverständlich klar, selbst wenn man mit Simpson ausgerechnet einen Quarterback als Erstrunden-Pick ausgewählt habe.

"Wann immer der Zeitpunkt kommt, an dem er die Chance erhält, Matthews Nachfolger zu werden, wird dies nach Matthews Bedingungen geschehen. Ich wollte nicht, dass das jemals missverstanden wird, ohne dabei die Begeisterung für Ty zu schmälern", wurde er deutlich.

Ziel sei es nun, dass Simpson vom Star-Spieler der Rams lernen kann. "Ich freue mich, Ty in die Mannschaft aufnehmen zu können. Was für ein Segen es für ihn ist, von Matthew lernen zu können", sieht er eine perfekte Konstellation.

Der Draft von Simpson wird als riskant angesehen, weil er im College vergleichsweise wenig Spielpraxis sammeln konnte. Die Verantwortlichen hingen ihr Interesse auch nicht an die große Glocke, weshalb eigentlich viele damit rechneten, dass die Rams zunächst auf anderen Positionen nachlegen.

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Simpson freut sich über die Chance: "Ein wahr gewordener Traum"

Selbstredend ist Simpson jetzt heiß darauf, zu zeigen, dass die Wahl richtig war und er eines Tages in die Fußstapfen von Stafford treten könnte.

Lernen möchte er sowohl von Coach McVay als auch vom Star-Quarterback selbst. "Er hat den richtigen Biss … Der Typ ist ein Feuerball. Er liebt den Football", erklärte er in Bezug auf den Coach.

Stafford sehe er als großes Vorbild an. "Er wirft den Ball mit Überzeugung und kümmert sich nicht darum, was passiert", zeigte er sich beeindruckt.

Für Simpson ist der Wechsel ein großer Schritt, den er vor allem als Chance begreift: "Es ist ein wahr gewordener Traum, eine perfekte Situation. Ich schätze, ich bin ein Redneck in Los Angeles, Kalifornien. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen", zeigte er sich voller Vorfreude.

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