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NFL - Power Ranking in Free Agency: Seahawks nicht vorne, Chiefs nur Mittelmaß
Veröffentlicht:
von Kai EsserNFL
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Videoclip • 01:02 Min
Das NFL-Ligajahr 2026 ist nun auch offiziell gestartet. Zeit für das erste Power Ranking der neuen Saison.
Die heiße Phase der NFL Free Agency ist beendet. Etliche Superstars haben eine neue Heimat, andere kehren an ihre alte Wirkungsstätte zurück.
Doch wie stehen die Teams nun da? Wie sind die Kräfteverhältnisse in der Liga? ran wagt eine erste Einordnung im Power Ranking.
32. Miami Dolphins
Die Miami Dolphins haben sich - abgesehen von Running Back DeVon Achane - von allem und jedem getrennt, der in einer enttäuschenden Saison 2025 so etwas wie Leistung gebracht hat. Quarterback Malik Willis wird zeigen müssen, ob er das Zeug zum Starter hat. Die Dolphins werden im Draft einiges an Qualität dazuholen, aber Stand jetzt sind sie auf dem letzten Platz.
31. New York Jets
Aus der Free Agency sind die New York Jets - für nicht wenige überraschend - stärker herausgegangen als hinein. Mit Quarterback Geno Smith und Safety Minkah Fitzpatrick haben sich die Jets verstärkt, dazu konnte Running Back Breece Hall gehalten werden und Wide Receiver Garrett Wilson steht noch immer unter Vertrag. Das reicht, um immerhin vor den Dolphins zu landen.
30. Arizona Cardinals
Das Ende der vergangenen Saison war ein Albtraum für die Cardinals. 14 der letzten 15 Spiele verloren die Mannen aus Glendale, dazu ist jetzt auch Quarterback Kyler Murray weg. Head Coach Jonathan Gannon ist sowieso schon lange Geschichte. Klingt nicht nur nach einem kompletten Neuanfang unter Nachfolger Mike LaFleur, es wird auch einer.
29. Cleveland Browns
Die Offensive Line war die große Schwäche der Cleveland Browns in der vergangenen Saison. Kurzerhand hat man dort also den Rotstift angesetzt und fast alles und jeden ausgetauscht. Ansonsten hat sich relativ wenig getan, deshalb geht es auch nicht sonderlich weit nach vorne.
28. New Orleans Saints
Zum Ende der vergangenen Saison herrschte in Louisiana Aufbruchstimmung. Logisch, die New Orleans Saints sind im vergangenen Winter sozusagen "auferstanden", auch wegen Rookie Quarterback Tyler Shough. Mit Running Back Travis Etienne hat er nun einen Top-Spieler an seine Seite bekommen. Allerdings: Die langjährigen Defense-Stars Cam Jordan und DeMario Davis sind weg.
27. Las Vegas Raiders
Mehr als 200 Millionen alleine an Garantien haben die Las Vegas Raiders in der Free Agency ausgegeben. Und das war nötig! Mit dem neuen Head Coach Klint Kubiak, der runderneuerten Offensive Line und dem First Overall Pick im 2026er Draft wollen die Raiders angreifen.
26. Tennessee Titans
Die Tennessee Titans haben zum Ende der vergangenen Saison tatsächlich den Eindruck eines funktionierenden Football-Teams gemacht. Quarterback Cam Ward hatte wenig bis nichts, mit dem er wirklich arbeiten konnte, zeigte aber gegen Ende der Spielzeit immer bessere Leistungen. Mit dem neuen Head Coach Robert Saleh kann durchaus etwas gehen.
25. Washington Commanders
Die Defense der Washington Commanders war in der vergangenen Saison undichter als ein Schweizer Käse. Auch deshalb hat das Team aus der Bundeshauptstadt ordentlich in die Defense investiert. Die Linebacker K'Lavon Chaisson, Odafe Oweh und Leo Chenal sowie Safety Nick Cross sind alles neue Namen, die 2026 in Weinrot auflaufen werden. Es kann eigentlich nur besser werden.
24. Indianapolis Colts
Die Indianapolis Colts haben in, beziehungsweise vor, der Free Agency Quarterback Daniel Jones und Receiver Alec Pierce gehalten. Das war allerdings ordentlich teuer. Und: Ob Jones nach seinem Achillessehnenriss zu Woche eins fit wird, steht in den Sternen. Deshalb reicht es aktuell nur zu Platz 24.
23. New York Giants
Mit Head Coach John Harbaugh ist den New York Giants in der Offseason ein waschechter Coup gelungen. Der erfahrene Trainer hat mit etlichen Neuverpflichtungen, die er aus Baltimore mitgebracht hat, den Kader der Giants sinnvoll verstärkt. Wer weiß, wo es hingehen kann, wenn er Quarterback Jaxson Dart das richtige Mindset mitgibt.
22. Tampa Bay Buccaneers
Die Tampa Bay Buccaneers haben in der Offseason einen ordentlichen Aderlass hinnehmen müssen. Nicht nur sportlich, sondern auch was Franchise-Ikonen angeht. Receiver Mike Evans, Lineback Lavonte David und Cornerback Jamel Dean haben das Piratenschiff verlassen. Bleibt abzuwarten, ob die Bucs diese Menge an verlorenen Identifikationsfiguren kompensieren können.
21. Carolina Panthers
Bei den Carolina Panthers läuft viel in die richtige Richtung. Head Coach Dave Canales hat das Team in Jahr zwei in die Playoffs geführt. Mit Devin Lloyd und Jaelen Philipp sind den Panthers in der Free Agency zwei starke Pass Rusher ins Netz gegangen. Wenn Quarterback Bryce Young einen Schritt nach vorne macht und Receiver Tetairoa McMillan weiter so performt, dann steht an der Spitze der NFC South in diesem Jahr ein Panther.
20. Atlanta Falcons
Vorerst haben wir die Atlanta Falcons aber als bestes Team aus der NFC South gerankt. Das gezeigte Potential der Rookies aus der vergangenen Saison ist einfach zu massiv, um es zu ignorieren. Dazu mit Kevin Stefanski einer der offensiv angesehensten Coaches der Liga. Mit ihm könnte sogar QB-Neuzugang Tua Tagovailoa funktionieren, sollte Michael Penix Jr. nicht rechtzeitig zum Saisonstat fit werden.
19. Pittsburgh Steelers
Wie geht es eigentlich Quarterback bei den Pittsburgh Steelers weiter? Das weiß niemand so richtig. Aaron Rodgers? Mason Rudolph? Will Howard? Alles ist möglich auf der Quarterback-Position, nichts fix. Warum also so weit oben? Mit Cornerback Jamel Dean, Running Back Rico Dowdle, Receiver Michael Pittman und Safety Jaquan Brisker haben sich die Steelers in beiden Mannschaftsteilen erstklassig verstärkt.
18. Cincinnati Bengals
Defensive End Trey Hendrickson ist nach der Schlammschlacht der letzten Monate nun weg, er war der beinahe letzte verbliebene Leistungsträger der nach zugelassenen Punkten schlechtesten Defense der vergangenen Saison. Und nun? Im Draft müssen die Bengals zwingend in die Defense investieren, sonst kann die über jeden zweifel erhabene Offense wieder nicht die Kohlen aus dem Feuer holen.
17. Dallas Cowboys
Apropos über jeden Zweifel erhabene Offense und schlechte Defense. Das trifft auch auf die Dallas Cowboys zu. "America's Team" hat mit unter anderem Defensive End Rashan Gary und Safety Jalen Thompson personell kräftig nachgebessert. Wie sich die Defense am Ende aufstellt, wird sich zeigen.
16. Minnesota Vikings
Die Minnesota Vikings haben eigentlich alles, was es braucht, um erfolgreich zu sein. Dementsprechend waren sie einer der Teams, die wenig in der Free Agency gemacht haben. Mit Quarterback Kyler Murray haben die Vikings jedoch einen der schillerndsten Namen verpflichtet. Sollte es mit J.J. McCarthy nicht klappen, stünde "K1" bereit, um zu übernehmen.
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15. Chicago Bears
Einige Leistungsträger haben die Chicago Bears verlassen. Safety Kevin Byard, Receiver D.J. Moore und Center Drew Dalman haben erhebliche Lücken im Kader hinterlassen. Allerdings: Mit Center Garrett Bradbury und Linebacker Devin Bush wurden auch zwei große Namen geholt. Aktueller Status: Fraglich.
14. Kansas City Chiefs
Running Back und Super-Bowl-MVP Kenneth Walker zu holen, war ein Splash Move der Kansas City Chiefs. Aber das sollte erst der Anfang für die Chiefs sein. Mit Quarterback Justin Fields haben sie sich abgesichert, sollte Patrick Mahomes nicht rechtzeitig für Woche eins fit sein. Mit Cornerback Trent McDuffie haben die Chiefs jedoch einen Leistungsträger verloren. Der Draft wird zeigen, wie gut der vierfache Champion ist.
13. San Francisco 49ers
Die San Francisco 49ers haben mit Receiver Mike Evans einen der größten Namen der Free Agency geholt, dazum kam auch Christian Kirk. Allerdings war das auch nötig. Jauan Jennings und Kendrick Bourne sind weg, genau so wie Brandon Aiyuk, wenngleich der in der vergangenen Saison keine Rolle spielte. Der Rest der Offense sollte ihre Produktivität beibehalten können. Nur die Defense muss sich ohne Coordinator Robert Saleh erst einmal beweisen.
12. Houston Texans
Die Defense der Houston Texans ist seit jeher die Stärke des Teams, regelrecht die Identität der Franchise. Um die Offense musste man sich jedoch teilweise Sorgen machen. Mit Running Back David Montgomery haben die Texans einen großen Namen geholt, Safety Reed Blankenship verstärkt die Defense.
11. Baltimore Ravens
Positiv: Mit Defensive End Trey Hendrickson haben die Baltimore Ravens einen der begehrtesten Free Agents der Liga gelandet. Quarterback Lamar Jackson, Receiver Zay Flowers und Running Back Derrick Henry konnten gehalten werden. Negativ: Mit Center Tyler Linderbaum haben die Ravens einen unterbewerteten Teil der Offense verloren. Sie kratzen an den Top 10.
10. Green Bay Packers
Sehr schwierig ist es aktuell, die Green Bay Packers einzuordnen. Receiver Romeo Doubs, Linebacker Quay Walker und Center Elgton Jenkins haben Wisconsin verlassen, das tut den Packers weh. Aber mit Defensive Tackle Javon Hargeave, Linebacker Zaire Franklin und Cornerback Benjamin St. Juste kamen auch einige gute Neuzugänge. Am Ende steht und fällt alles mit den Leistungen von Quarterback Jordan Love. Je höher seine Konstanz und Leistungsdichte ist, desto besser sind die Packers.
9. Jacksonville Jaguars
Die Jacksonville Jaguars haben herzlich wenig gemacht in der Free-Agency-Periode. Warum auch? Running Back Etienne verließ die Franchise, mir Chris Rodriguez kam positionsgetreu Ersatt. Ansonsten sind die Jaguars gut aufgestellt, mit Receiver-Cornerback-Hybrid Travis Hunter und Quarterback Trevor Lawrence hat das Team zwei Stars und weist insgesamt eine hohe Leistungsdichte im Kader auf.
8. Los Angeles Chargers
Ja, die Los Angeles Chargers sind in der vergangenen Saison an ihrer Offensive Line gescheitert. Allerdings: Rechnet nicht damit, dass die Chargers darüber erneut stolpern. Die Tackles Joe Alt und Rashawn Slater kommen zurück, dazu wurde Center Tyler Biadasz geholt. Dass Quarterback Justin Herbert es kann, wenn die Umstände stimmen, ist kein Geheimnis.
7. Detroit Lions
Hätten die Detroit Lions noch Running Back Montgomery, dann wären sie einen Platz weiter vorne. Aber auch so ist die Mannschaft aus Motor City noch top besetzt. In der Free Agency haben sie nicht viel gemacht, aber Qualität haben sie auf jeder Position. Quarterback Jared Goff, die Offensive Line, Receiver Amon-Ra St. Brown und die Defense um Safety Kerby Joseph und Defensive End Aidan Hutchinson. Die Lions sind und bleiben ein Top-Team in der Liga.
6. Denver Broncos
Mit dem Trade für Receiver Jaylen Waddle haben sich die Denver Broncos nochmal nach vorne katapultiert. Und die Receiver-Position in Denver war ein Need. Quarterback Bo Nix spielte in der vergangenen Saison gut, aber nicht überragend. Mit dieser Personalie könnte er seine Zahlen nach oben korrigieren. Dazu ist die Defense weiterhin über alle Zweifel erhaben.
5. Buffalo Bills
Apropos Need auf der Receiver-Position, den hatten auch die Buffalo Bills und haben ihn ebenfalls via Trade adressiert: D.J. Moore wird künftig die erste Anspielstation von Quarterback Josh Allen sein. Mit Center Connor McGovern wurde auch noch die ohnehin starke Offensive Line noch einmal verstärkt. Dass die Bills die AFC East an die New England Patriots abtreten mussten, schmeckt den Mannen aus dem Bundesstaat New York merklich nicht.
4. New England Patriots
Und deshalb sind die Patriots auch vor den Bills in diesem Ranking. Mit Receiver Stefon Diggs, Linebacker K'Lavon Chaisson und Safety Jaylinn Hawkins verloren die Patriots zwar drei Starter, haben sich mit Receiver Romeo Doubs, Defensive End Dre'Mont Jones und Safety Kevin Byard jedoch auf jeder einzelnen Position verstärkt. Dazu kam Guard Alijah Vera-Tucker. Und der Draft kommt erst noch.
3. Philadelphia Eagles
Die drei Top-Spots gehen jedoch an die NFC und Philadelphia Eagles. Dieses Ranking ist vor einem möglichen Trade von A.J. Brown entstanden. Mit Cornerback Tariq Woolen und Linebacker Arnold Ebiketie haben die Eagles zwei gute Verteidiger geholt, ansonsten hielten sie sich zurück. Allerdings: Offensive Coordinator Kevin Patullo wurde degradiert und alleine das macht die Eagles besser.
2. Seattle Seahawks
Der amtierende Super-Bowl-Champion liegt nicht auf Rang eins. Dafür war der Aderlass an der Nordwest-Küste zu groß. Running Back Kenneth Walker, Cornerback Riq Woolen und nicht zu vergessen: Offensive Coordinator Klint Kubiak. Das muss man erst einmal ersetzen. Ob die Seahakws das werden können, bleibt abzuwarten.
1. Los Angeles Rams
Der Platz an der Sonne geht deshalb an die Los Angeles Rams. In der Offense konnten die Rams die meisten Spieler halten, in der Defense haben sie mit den Cornerbacks Jaylon Watson und Trent McDuffie hochqualitativ nachgelegt. Am Ende kommt es darauf an, wie lange MVP-Quarterback Matthew Stafford auf eben jenem MVP-Niveau wird spielen können. Kann er das ansatzweise halten, dann sind die Rams unfassbar schwer zu schlagen.
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