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Nübel vor Wechsel zu Top-Klub

Alexander Nübel: Keine Zukunft beim VfB Stuttgart und FC Bayern - europäische Topklubs nach ran-Infos interessiert

Aktualisiert:

von Martin Volkmar

ran Fußball

DFB-Team: "Wir brauchen den einfach" - Fans reagieren auf Neuer-Nominierung

Videoclip • 01:29 Min


Alexander Nübel trifft im DFB-Pokalfinale mit dem VfB Stuttgart auf seinen Stammverein FC Bayern München. Eine Zukunft hat er nach ran-Infos aber in keinem der beiden Vereine.

Für Alex Nübel dürfte es ein emotionaler Abend werden.

Denn der Torwart wird im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München am Samstag (20 Uhr im Liveticker) sein 129. und letztes Spiel für den VfB Stuttgart bestreiten.

Wie ran erfuhr, steht der Abschied des 29-Jährigen definitiv fest.

Nübel-Nachfolger in Stuttgart steht bereits fest

Demnach war schon seit Längerem klar, dass die Zeit des vom FC Bayern ausgeliehenen Nübel beim aktuellen Pokalsieger nach drei erfolgreichen Jahren in diesem Sommer endet.

Die Nachfolge im Tor ist auch bereits geregelt: Dennis Seimen wird vom SC Paderborn, der aktuell in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg um den Bundesliga-Aufstieg spielt (Montag, 20:30 Uhr live in SAT.1 und im Livestream auf Joyn), zu seinem Heimatverein zurückkehren.

Der 20-Jährige war in dieser Spielzeit an den Zweitligisten ausgeliehen und soll künftig als Stammkeeper im Tor des Champions-League-Teilnehmers VfB stehen.

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Aktuelle Sport-Livestreams auf Joyn:

Offene Nübel-Zukunft: Wird es ein europäischer Topklub?

Nübels Zukunft ist hingegen offen. Nach ran-Informationen sind drei europäische Topklubs an der deutschen Nummer 3 interessiert, konkretere Gespräche soll es aber frühestens nach dem Pokalendspiel geben.

Ohnehin besitzt Nübel noch bis 2030 einen gültigen Vertrag bei den Bayern. Dieser war auf Betreiben der FCB-Bosse Max Eberl und Christoph Freund im April 2024 vorzeitig verlängert und finanziell aufgestockt worden.

Angeblich verdient der gebürtige Paderborner seitdem rund elf Millionen Euro pro Jahr, seit der Leihe nach Stuttgart soll der deutsche Rekordmeister davon rund sieben Millionen Euro übernommen haben.

Entsprechend teuer würde es für Bayern werden, wenn Nübel seinen Vertrag aussitzt. "Bayerns 44-Millionen-Problem", schrieb die "Bild" dazu.

Kein Platz für Alexander Nübel beim FC Bayern

Denn die Verantwortlichen haben zuletzt sehr deutlich gemacht, dass nach den Vertragsverlängerungen mit Manuel Neuer und Sven Ulreich neben den beiden Routiniers und dem potenziellen Nachfolger Jonas Urbig für Nübel kein Platz mehr ist.

"Wir hatten einen Austausch mit seinem Management und auch Alex weiß Bescheid, wie unsere Planungen sind", sagte Freund nach dem letzten Bundesligaspiel gegen Köln (5:1): "Wir gehen mit dem Torwart-Trio in die nächste Saison, das ist der Plan."

Daher hoffen die Münchner, dass Nübel möglichst bald einen neuen Klub findet. Idealerweise aus der Premier League, da ihm dort ein ähnliches Gehalt wie aktuell gezahlt werden könnte.

Allerdings soll der ehemalige Schalker, der 2020 an die Säbener Straße gewechselt war, nicht zu großen Abstrichen bereit sein – finanziell wie sportlich. Von daher kann es noch bis zum Ende der Transferperiode dauern, ehe eine Entscheidung feststeht - wenn klar ist, ob und bei welchem Spitzenteam eine Nummer 1 gesucht wird.

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Schlechtes Verhältnis zwischen Nübel und Neuer?

"Ich bin mir sicher, dass er viele Möglichkeiten haben wird, seine Karriere bei einem anderen großen Verein fortzusetzen", meinte Sportvorstand Eberl. Ehe man die nominelle Nummer vier weiterbezahlt, würde man deshalb auch deutliche Abstriche bei der Ablösesumme in Kauf nehmen.

Nübel hat seinen Marktwert, der zwischen zehn und 15 Millionen Euro taxiert wird, durch die Leistungen in den drei Spielzeiten in Stuttgart und die damit verbundene Beförderung in die Nationalmannschaft gesteigert.

Das ursprüngliche Ziel, bei den Bayern Neuer ernsthafte Konkurrenz zu machen oder ihn gar zu verdrängen, hat er dagegen nicht erreicht. Gerade mal vier Spiele bestritt der einstige U21-Nationaltorhüter für den FCB, ehe er nach nur einer Saison für zwei Jahre zur AS Monaco und danach weiter zum VfB verliehen wurde.

Grund dafür ist dem Vernehmen nach auch das schlechte Verhältnis zu Neuer, der ihn im Gegensatz zu Urbig nie akzeptiert haben soll.

So wird es interessant sein, wie die Zusammenarbeit nun beim ersten gemeinsamen Turnier mit der DFB-Auswahl wird. Und ob sich die Wege danach auf Klubebene tatsächlich endgültig trennen werden.

Alle Relegationsspiele zwischen Bundesliga und 2. Liga sowie zwischen dem deutschen Unterhaus und der 3. Liga gibt es vom 21. bis 26. Mai 2026 jeweils ab 19:50 Uhr LIVE in SAT.1 und im kostenlosen Livestream auf Joyn.

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