Duell gegen den FC BAyern
Eintracht Frankfurt: Nächster Star fällt aus - Trainer Albert Riera hadert mit Personalnot
Aktualisiert:
von SIDAlbert Riera vor seinem dezimierten Team
Bild: IMAGO/Kessler-Sportfotografie/SID/Jürgen Kessler
Kapitän Robin Koch ist der nächste Profi, den die Eintracht im Bundesliga-Spiel beim FC Bayern ersetzten muss.
Eintracht Frankfurt muss in der Bundesliga am Samstag (ab 15.30 Uhr im Liveticker) bei Spitzenreiter Bayern München auch auf Kapitän Robin Koch verzichten.
Der Innenverteidiger habe sich "sehr krank gefühlt, hatte heute Fieber und ist keine Option", sagte Trainer Albert Riera, der mit der aktuellen Verletzungsmisere mit den Ausfällen von Koch, Arthur Theate (Knieverletzung), Ansgar Knauff (Bauch-OP) und Rasmus Kristensen (Sprunggelenkverletzung) haderte.
"Sowas ist mir in meinen fünf Jahren als Trainer noch nie passiert", sagte der Spanier, den vor allem die teils "blöden" Entstehungen nerven: "Ich will keine Ausreden suchen, aber wir hatten kein Glück mit Verletzungen." Zu Wochenbeginn habe er bereits gesagt, er müsse "statt zum Arzt zu gehen, um meine Spieler zu sehen, eher zur Kirche gehen, um zu beten. Denn ehrlich, was hier passiert, ist nicht normal."
Insbesondere den im Bauchraum operierten Knauff hob Riera dabei als Beispiel hervor. "Du hast einen freien Tag, sitzt auf dem Sofa und bist ein guter Familienvater - und dann bekommst du auf einmal Bauchschmerzen und brauchst eine Operation", sagte der 43-Jährige.
Eintracht Frankfurt: Burkardt und Kalimuendo wieder fit
Immerhin kann der in zwei Spielen als Eintracht-Coach noch ungeschlagene Riera im Angriff wieder auf Nationalspieler Jonathan Burkardt und Arnaud Kalimuendo zurückgreifen - wobei Burkardt, der seit Ende November wegen einer Wadenverletzung ausgefallen und vergangene Woche krank war, "ein bisschen fitter" sei. Kalimuendo musste zuletzt wegen Schulterproblemen aussetzen.
Seine verbliebenen Profis bereite Riera auf die Bayern derweil genauso vor wie auf jeden anderen Gegner. "Wir wollen immer gewinnen", sagte der Trainer kämpferisch: "Perfektion existiert nicht. Wir wollen einen Weg finden, ihnen wehzutun."
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