Bundesliga
FC Bayern München: Antony bestätigt Angebot vor Wechsel von Manchester United zu Betis Sevilla
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von Daniel KuglerMUNICH, GERMANY - APRIL 27: Max Eberl, Sporting director of FC Bayern München looks on during the Google Pixel Women's Bundesliga match between FC Bayern München and SC Freiburg at FCB Campus on April 27, 2025 in Munich, Germany. (Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images for DFB)
Bild: Getty Images for DFB
Am Deadline Day wechselte Flügelspieler Antony dauerhaft von Manchester United zu Betis Sevilla. Kurz vor der Einigung soll der FC Bayern dem Spieler nach eigener Aussage ebenfalls ein Angebot gemacht haben.
Von Daniel Kugler
Der FC Bayern hat vor dem Deadline Day offenbar versucht, Flügelspieler Antony von einem Wechsel nach München zu überzeugen.
Dies bestätigte der 25-Jährige nach seinem Last-Minute-Wechsel von Manchester United zu Betis Sevilla höchstselbst.
"Am Tag, bevor mit Betis alles fixiert wurde, habe ich mit Bayern München gesprochen", sagte Antony in der Radiosendung "El Partidazo de Cope".
"Ich weiß nicht, ob das Angebot sieben Millionen waren, darüber habe ich nicht gesprochen. Aber als ich mit ihnen sprach, sagte ich, dass ich Betis mein Wort gegeben habe, dass alles zu 95 Prozent unter Dach und Fach ist und dass ich mein Wort halten werde. Aus Respekt, Zuneigung und weil ich weiß, dass ich hier glücklich bin", führte der Brasilianer weiter aus.
Und weiter: "Ich war ganz ruhig bei dieser Entscheidung, bei allem Respekt gegenüber Bayern München, einem der drei besten Vereine der Welt."
Das Wichtigste in Kürze
FC Bayern: Antony wurde offenbar angefragt, als Jackson-Wechsel zu platzen drohte
Antony wechselte letztlich kurz vor Transferschluss für eine Ablösesumme von ca. 22 Millionen Euro zurück zu Betis, wohin er bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison verliehen war und unterschrieb einen Vertrag bis 2030.
Der von Antony erwähnte "Tag zuvor", ehe er die "Red Devils" endgültig verlassen sollte, war somit der Sonntag, an dem der Leih-Wechsel von Nicolas Jackson vom FC Chelsea zum Rekordmeister zunächst noch zu scheitern drohte und die Bayern unter massivem Zeitdruck notgedrungen noch diverse andere Optionen anfragen mussten.
Unklar ist jedoch, ob es sich beim Münchner Angebot für den ehemaligen 95-Millionen-Euro-Mann um einen dauerhaften Transfer oder eine Leihe gehandelt hat. Es liegt jedoch nahe, dass der FCB den Spieler nur ausleihen wollte.
So lautete die Vorgabe von Ehrenpräsident Uli Hoeneß an Sportvorstand Max Eberl in den Tagen vor Transferschluss, nur noch Leihgeschäfte zu tätigen.
Mit Jackson kam dann für eine stattliche Leihgebühr von 16,5 Millionen Euro und eine Kaufpflicht bei Erreichen einer gewissen Anzahl an Spielen noch ein dringend benötigter Neuzugang für die nach den Abgängen von Mathys Tel, Thomas Müller, Leroy Sane, Kingsley Coman und Paul Wanner arg dezimierte Offensive.
Gehandelt wurden vor dem Jackson-Transfer zudem auch der Ex-Leipziger Ademola Lookman von Atalanta Bergamo, Lois Openda (den es letzten Endes von den Sachsen zu Juventus Turin zog) und Franculino Dju vom FC Midtjylland. Zu Letzterem wurde von Jacob Larsen, dem Sportdirektor des dänischen Klubs, sogar öffentlich das Bayern-Interesse bestätigt.
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