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Champions League - Dietmar Hamann wittert "Wettbewerbsverzerrung" vor Partie vom FC Arsenal bei Sporting Lissabon

Veröffentlicht:

von ran.de

ran Fußball

Champions League - Fans rösten Wirtz und Liverpool: "Kneipenmannschaft"

Videoclip • 02:08 Min


TV-Experte Dietmar Hamann sieht im Vorfeld der Begegnung zwischen Sporting Lissabon und dem FC Arsenal eine Wettbewerbsverzerrung.

Das Vorgehen der portugiesischen Liga vor dem Viertelfinale in der Champions League erzürnt den deutschen TV-Experten Dietmar Hamann.

Der frühere Bayern- und Liverpool-Profi kritisierte, dass die portugiesische Liga eine Meisterschafts-Begegnung von Champions-League-Viertelfinalist Sporting Lissabon unmittelbar vor dem Hinspiel gegen den FC Arsenal genehmigte.

Die portugiesische Liga ermöglichte Sporting Lissabon durch die Vorverlegung des Meisterschaftsspiels gegen Santa Clara vom Samstag auf den Freitag einen Tag mehr Regeneration mit Blick auf das Arsenal-Spiel. Geholfen hat es dennoch nicht, denn Sporting verlor das Viertelfinal-Hinspiel gegen die "Gunners" mit 0:1.

"Das dürfte nicht sein. Paris macht das auch. Das gefällt mir nicht", sagte Hamann als TV-Experte bei "Sky Austria" zum Thema Spielverschiebungen im Meisterschaftsbetrieb unmittelbar vor Champions-League-Begegnungen.

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Hamann fordert Zusammenarbeit von UEFA und nationalen Verbänden

Titelverteidiger Paris St.-Germain hat zuletzt in Frankreich ebenfalls eine Spielverlegung von den Verantwortlichen der Ligue 1 genehmigt bekommen.

Das Topduell zwischen PSG und Verfolger RC Lens sollte ursprünglich am 11. April stattfinden. Doch auf Wunsch des Hauptstadt-Klubs verlegte die Ligue 1 die Partie auf den 13. Mai – obwohl Lens sich gegen eine Verlegung aussprach.

Lens bezeichnete die Entscheidung als "unsportlich", hat er doch für den PSG-Verfolger ersthafte Konsequenzen. Zwar spielt Lens nun 15 Tage lang gar kein Spiel, anschließend aber im Drei-Tages-Rhythmus.

Deshalb sind solche Verlegungen für Hamann auch unverständlich. "Du kannst nicht einfach ein Spiel verlegen. Da muss die UEFA mit den nationalen Verbänden zusammenarbeiten", sagte der 52-Jährige, "es ist schlichtweg nicht gerecht".

Der frühere Premier-League-Profi blickt bei diesem Thema vor allem als positives Beispiel auf die Insel: "Wir reden gerade über die Engländer. Was meinst du, was passiert, wenn du zur Premier League sagst, wir verlegen einfach ein Spiel? Das geht nicht. Das ist Wettbewerbsverzerrung."

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