Kampf ums Weiterkommen
Champions League: VfB Stuttgart und Paris St. Germain mit Nichtangriffspakt?
Aktualisiert:
von Kai EsserDaniz Undav in a battle with Kevin Wimmer during UEFA Champions league match, SK Slovan Bratislava - VFB Stuttgart , 21. january 2025, Tehelne pole Stadium, Bratislava, Slovakia Copyright: xMICHALxFAJT,ZOSPORTU.SKx FAJ_7196
Bild: IMAGO/Michal Fajt
Der VfB Stuttgart hat vor dem letzten Spieltag der Champions League das Weiterkommen in der eigenen Hand. Ein Remis würde reichen, Gegner PSG jedoch auch. Droht ein Nichtangriffspakt?
Dank eines überzeugenden 3:1-Erfolgs bei Slovan Bratislava hat sich der VfB Stuttgart in eine gute Ausgangsposition gebracht, um noch die K.O.-Phase der Champions League zu erreichen.
Am letzten Spieltag würde realistisch gesehen ein Punktgewinn gegen Paris St. Germain vor heimischer Kulisse ausreichen, um einen Platz in der Zwischenrunde der neu geschaffenen Königsklasse zu sichern.
Theoretisch wäre der VfB damit rechnerisch zwar nicht durch, damit die Schwaben trotz Punktgewinn ausscheiden bräuchte es jedoch unter anderem einen Sieg von Dinamo Zagreb gegen die AC Mailand mit mindestens sieben Toren Unterschied.
Kurios dabei: Auch PSG würde mit einem Remis die nächste Runde sicher buchen. Die direkte Qualifikation für das Achtelfinale ist für beide Teams unrealistisch. Es droht ein Nicht-Angriffspakt am letzten Spieltag.
Brügge der große Verlierer?
Verlierer des Szenarios wäre der FC Brügge. Der belgische Meister muss am letzten Spieltag bei Manchester City antreten. Auch wenn die Mannschaft von Pep Guardiola aktuell schwächelt, die Siegchancen der Belgier dürften nicht allzu hoch sein.
Das Wichtigste zur Champions League
Trennen sich Stuttgart und PSG also torlos und verliert Brügge beim englischen Meister in Manchester, dann brauchen die beiden portugiesischen Klubs Benfica (bei Juventus Turin) und Sporting (zu Hause gegen Bologna) nur jeweils einen Punkt, um Brügge - derzeit auf Rang 20 - rauszukegeln.
Zweifelhaft jedoch, ob die Stuttgarter vor heimischem Publikum ihre Spielweise ändern, nur um "auf Nummer sicher" zu gehen.
Allerdings steht durchaus in Frage, ob eins der beiden Teams in den Schlussminuten nochmal höchstes Risiko eingeht, wenn es bis kurz vor Schluss unentschieden steht...
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