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DFB-Pokal: Warum es noch nie eine Gelbsperre gab

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von ran.de

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Videoclip • 01:19 Min


Im DFB-Pokal hat noch nie ein Spieler gelbgesperrt gefehlt. Grund dafür ist das kuriose Regelwerk.

In der Geschichte des DFB-Pokals hat noch nie ein Spieler eine Partie wegen einer Geldsperre verpasst.

Grund dafür ist das kuriose Regelwerk, das Sperren zwar in der Theorie vorsieht, in der Praxis aber nahezu unmöglich macht.

Unter Punkt 1.3 im Regelwerk des DFB-Pokals heißt es, dass ein Spieler ein Spiel aussetzen muss, wenn er fünf Gelbe Karten gesammelt hat. Für Trainer reichen dagegen schon vier Gelbe Karten. Das kennt man aus der Bundesliga, wo die Regelungen gleich sind, allerdings gibt es zwischen den beiden Wettbewerben einen großen Unterschied.

Während die Profis im Ligabetrieb bis zu 34 Spiele bestreiten, sind im DFB-Pokal von der ersten Runde bis zum Finale in Berlin maximal sechs Spiele möglich. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Spieler frühestens im Pokalfinale gesperrt fehlen könnte und sich dafür in jedem einzelnen Spiel eine Gelbe Karte abholen müsste.

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DFB-Pokal: Noch keine Gelbsperre in Historie

Seit der Einführung dieses Regelwerks im Jahr 2000 hat es noch kein Spieler vollbracht, das Finale aufgrund einer Gelbsperre zu verpassen. Bestehende Karten werden nämlich nach dem Ende des Wettbewerbs annulliert und nicht mit in die nächste Saison genommen.

Auch in diesem Jahr wird kein Spieler der vier Halbfinalisten Bayer Leverkusen, FC Bayern München, VfB Stuttgart und SC Freiburg das Endspiel verpassen. Kein Profi kommt im laufenden Wettbewerb auf mehr als zwei Gelbe Karten.

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Gelbsperre: Champions League mit anderer Regelung

Im krassen Kontrast dazu steht die Champions League: Dort sind seit der Umstellung von Gruppen- auf Ligaphase mit anschließenden Playoffs bzw. K.-o.-Phase bis zu 17 Spiele pro Mannschaft möglich, dennoch setzt ein Spieler schon nach drei Gelben Karten aus.

Allerdings schützt in der "Königsklasse" eine Sonderregelung Spieler davor, das Finale zu verpassen, indem alle Gelben Karten nach dem Viertelfinale gelöscht werden. Mit den zwei danach anstehenden Halbfinals ist es für einen Spieler faktisch nicht möglich, im Finale zu fehlen.

Diese Regel gilt auch für Trainer. Bayern-Coach Vincent Kompany fehlt den Münchnern nach seiner dritten Gelben Karte im laufenden Wettbewerb aus dem Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid damit im Halbfinal-Hinspiel bei Paris Saint-Germain.

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