Fußball
Spionage-Affäre: Southampton legt Einspruch gegen Ausschluss ein
Aktualisiert:
von SIDran Fußball
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Der FC Southampton mit seinem deutschen Teammanager Tonda Eckert hat gegen den Ausschluss aus den Aufstiegs-Playoffs der zweiten englischen Liga Einspruch eingelegt. Wenige Tage vor dem Aufstiegsfinale in Wembley muss nun ein Gericht entscheiden.
Die English Football League (EFL) hatte den Klub aufgrund der Spionage-Affäre vor dem Duell mit dem FC Middlesbrough betraft.
Die Strafe stehe "in krassem Missverhältnis zu allen bisherigen Sanktionen in der Geschichte des englischen Fußballs", hieß es in der Stellungsname Southamptons.
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Der Verein von der Südküste Englands könne die Sanktion "nicht akzeptieren". Zudem hatte die EFL beschlossen, dass Southampton in die kommende Saison mit einem Vier-Punkte-Abzug starten muss.
Der Einspruch soll noch am Mittwoch von einem unabhängigen Schiedsgericht der Liga verhandelt. Bleibt die Entscheidung bestehen, spielt Middlesbrough am Samstag gegen Hull City (17.30 Uhr) um den letzten Platz in der Premier League.
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Southampton-Boss entschuldigt sich bei eigenen Fans
Vor dem Halbfinal-Hinspiel der Playoffs war ein Klubmitarbeiter der Saints dabei beobachtet worden, wie er das Training von Middlesbrough ausspioniert hatte. Boro legte daraufhin Beschwerde ein - mit Erfolg.
Anschließend räumte Southampton "mehrere Verstöße gegen die EFL-Regularien im Zusammenhang mit dem unerlaubten Filmen des Trainings anderer Vereine" ein, teilte die EFL mit. Demnach sei nicht nur Middlesbrough ausspioniert worden, sondern im Verlauf der Saison auch Oxford United und Ipswich Town.
Southamptons Geschäftsführer Phil Parsons entschuldigte sich am Mittwoch "bei den anderen betroffenen Vereinen und vor allem bei den Fans von Southampton", die "Besseres vom Verein verdient hätten".
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