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Real Madrid: 150-Millionen-Euro-Angebot für Julian Alvarez abgelehnt - alles nur ein strategischer Schachzug?

Aktualisiert:

von Chris Lugert

ran Fußball

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Videoclip • 01:36 Min


Atletico Madrid reagierte mit Hohn und Spott auf das Mega-Angebot von Real Madrid für Julian Alvarez. War alles nur ein strategischer Schachzug?

Der wiedergewählte Präsident Florentino Perez hatte es angekündigt, Real Madrid hat Taten folgen lassen und ein offizielles Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro abgegeben. Doch der Empfänger der Offerte war nicht der FC Bayern wegen Michael Olise.

Wie Real kurioserweise selbst öffentlich mitteilte, war das Angebot für Stürmer Julian Alvarez vom Stadtrivalen Atletico Madrid. "Real Madrid C. F. teilt mit, dass der Verein nach der heutigen Vorstandssitzung dem Club Atlético de Madrid ein Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro für die Transferrechte des Spielers Julián Álvarez unterbreitet hat", heißt es in einem Statement des Klubs.

Auch die Antwort lieferte Real gleich mit: Atletico lehnte ab. "Nach Prüfung und Bewertung des Angebots hat der Club Atlético de Madrid das im Rahmen der guten Beziehungen zwischen beiden Vereinen unterbreitete Angebot gewürdigt und es unter Verweis auf die Ausstiegsklausel des Spielers abgelehnt", teilten die "Königlichen" mit. Diese liegt bei 500 Millionen Euro.

Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, haben die Madrilenen nach der Absage noch kein neues Angebot für Alvarez vorgelegt. Die Verhandlungen seien vielmehr auf Eis gelegt. Demnach würde Atletico darauf beharren, den 26-Jährigen nicht abgeben zu wollen.

Darüber hinaus ist man bei den "Colchoneros" offenbar der Ansicht, dass das Real-Angebot lediglich ein strategischer Schachzug gewesen wäre.

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Atletico Madrid verspottet Real Madrid: "Bringt uns mehr zum Lachen als Barca"

Atletico machte sich im Nachhinein sogar über das Angebot lustig.

Die Social-Media-Abteilung des Klubs reagierte auf "X" mit Belustigung auf das Statement von Real - wie bereits vor wenigen Wochen, als das Barca-Interesse aufgekommen war.

Der Klub schrieb auf "X": "Offizielles Statement mit unseren Klärungen zum offiziellen Kommuniqué unserer Nachbarn. 1. Euer Video vom Papst wurde abgeschnitten, bevor er sagte, dass er auch ein Atleti-Fan sei. 2. Ihr habt vielleicht Höflichkeit mit Dankbarkeit verwechselt, aber nur um das klarzustellen: Wir danken euch für gar nichts."

Und weiter: "3. Wir erwägen oder prüfen keinerlei Angebot für Julián. 4. Wie könnten wir uns nicht vertragen, wenn ihr uns sogar noch mehr zum Lachen bringt als der FC Barcelona."

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Julian Alvarez: Atletico Madrid schoss auch gegen den FC Barcelona

Besonders pikant: Alvarez soll auch bei Reals Erzrivalen FC Barcelona ganz oben auf der Wunschliste stehen. Die beiden Klubs lieferten sich zuletzt zahlreiche Scharmützel.

Auch damals feuerte die Social-Media-Abteilung Atleticos heftig gegen die Katalanen, offenbar sogar mit Autorisierung des Klubs.

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Real Madrid veröffentlicht Angebot für Julian Alvarez

Das Real-Angebot dürfte ein wohl einmaliger Vorgang sein, dass ein Klub öffentlich bekanntgibt, ein Angebot für einen Spieler abgegeben zu haben, und dieses auch finanziell exakt beziffert.

Perez hatte im Vorfeld der Präsidentschaftswahl bei Real Madrid angekündigt, einen Mega-Transfer für 150 Millionen Euro in die Wege leiten zu wollen. "Das Angebot gilt einem Spieler vom Kaliber eines Cristiano Ronaldo oder Kaka", sagte er. Jetzt ist klar: Er meinte Alvarez.

Und offenbar doch nicht Bayern-Profi Olise. Um den Franzosen hatte es zuletzt zahlreiche Spekulationen gegeben, spanische Medien berichteten, der Offensivspieler sei einem Wechsel zu Real zugeneigt. Ob das Thema damit endgültig vom Tisch ist, bleibt abzuwarten.

Auch interessant: Olise zu Real? Bayern-Boss spricht Klartext Und: "Klare Beweise": Real schaltet UEFA wohl im Barca-Zoff ein

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