Fußball
Galatasaray Istanbul: Leroy Sane schlug offenbar "riesiges Angebot" im Sommer aus
Aktualisiert:
von Chris Lugertran Fußball
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Videoclip • 01:05 Min
Leroy Sane spielt seit Sommer für Galatasaray Istanbul. Allerdings lagen dem 29-Jährigen offenbar auch noch andere Angebote vor - vor allem eines soll gewaltig gewesen sein.
Mit seinem Wechsel zu Galatasaray Istanbul schlug Leroy Sane im Sommer ein neues Kapitel in seiner Karriere auf. Allerdings rief der Schritt vom FC Bayern zum türkischen Rekordmeister auch Kritik hervor: Besitzt die türkische Liga das Niveau, das es braucht, um etwa Teil der Nationalmannschaft zu bleiben?
Wie Spielervermittler George Gardi, der gemeinsam mit Sanes Berater Pini Zahavi an dem Transfer beteiligt war, nun verriet, hatte Sane durchaus andere Angebote, er habe sich aber bewusst für Galatasaray entschieden.
"Natürlich war es schwierig. Er hatte Angebote von Topklubs aus England und Deutschland", sagte Gardi im "Sky"-Interview. Finanziell habe zudem ein "riesiges Angebot aus Saudi-Arabien" vorgelegen, das Sane jedoch abgelehnt habe.
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Gardi, der aktuell als einer der einflussreichsten Berater und Spielervermittler im türkischen und italienischen Fußball gilt, erklärte, wie Sane schließlich von dem Schritt in die Türkei überzeugt werden konnte.
So überzeugte Galatasaray Leroy Sane vom Wechsel
"Der entscheidende Punkt war die Rolle, die er im Klub haben sollte. Die Mannschaft brauchte einen Spieler mit seinen Eigenschaften", so Gardi: "Die Gespräche mit dem Trainer - der ihm sehr deutlich machte, wie wichtig er für das Team wäre. Und natürlich die Liebe der Fans, die er so anderswo nicht bekommen hätte."
Sane habe "eine gewisse Eingewöhnungszeit - an die Liga, an das Land" benötigt, komme inzwischen aber immer besser zurecht. "Jetzt ist seine Leistung ein zentraler Faktor für das Team, besonders in der Champions League. Und ich glaube, wir haben noch nicht sein volles Potenzial gesehen", glaubt Gardi.
Bundestrainer Julian Nagelsmann holte Sane für die beiden abschließenden WM-Qualifikationsspiele zurück - und der 29-Jährige zahlte das Vertrauen vor allem im "Endspiel" gegen die Slowakei mit einer herausragenden Leistung zurück. Sane erzielte beim 6:0-Sieg zwei Treffer selbst und bereitete einen weiteren vor.
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