Fußball
Völler: Keine politischen Debatten im DFB-Team bei der WM 2026 - aber auch kein Maulkorb
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von SIDran Fußball
DFB-Team: Ein Schloss! Das wird Deutschlands WM-Quartier
Videoclip • 02:07 Min
Der DFB möchte sich anders als noch in Katar bei der kommenden WM aus politischen Diskussionen heraushalten. Dennoch gäbe es "keinen Maulkorb", sagte Sportdirektor Rudi Völler.
Die politische Debatte rund um Co-Gastgeber USA soll bei der Fußball-WM im Sommer nach Möglichkeit von der deutschen Nationalmannschaft ferngehalten werden. Dieser Meinung ist DFB-Sportdirektor Rudi Völler.
"Es wird keinen Maulkorb geben für irgendjemanden. Wir sind demokratisch", sagte Völler im "Sport1"-Doppelpass: "Jeder kann seine Meinung haben und sagen. Aber das muss nicht am Tag vor dem Spiel sein."
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Laut Völler sollen damit die Lehren aus der zurückliegenden Endrunde 2022 in Katar gezogen werden. Damals waren der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Mannschaft in die Diskussion um den Gastgeber sowie die Rolle des Weltverbands FIFA stark involviert. Im Nachhinein wurde das als ein Grund für das Vorrunden-Aus bezeichnet.
Völler: "Bindendesaster" in Katar soll sich nicht wiederholen
Völler bezeichnete die Posse in Katar als "Bindendesaster", bei dem es "praktisch am Spieltag noch Diskussionen" gegeben habe. Damals wollte das DFB-Team eine "One-Love"-Kapitänsbinde tragen, was der Weltverband FIFA verbot.
Die klare Ansage des DFB-Sportdirektors: "Das darf nicht wieder passieren. Das wird auch nicht passieren."
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Derzeit werden die USA unter Präsident Donald Trump von vielen Seiten kritisch gesehen. Zuletzt hat aber bereits DFB-Präsident Bernd Neuendorf Stellungnahmen zur politischen Lage in den Vereinigten Staaten abgelehnt. Die aktuelle politische Lage im Land wird bei der Fußball-Weltmeisterschaft aber mit Sicherheit eine Rolle spielen - spätestens, seit Trump von der FIFA einen neu erschaffenen "Friedenspreis" erhielt.
Auch interessant: Rudi Völler vor WM 2026 zuversichtlich: "Wir sind schwer zu schlagen"
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