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WM 2026 - Wird Jürgen Klopp bald neuer Bundestrainer? "Wer weiß, was da noch kommt"
Aktualisiert:
von ran.deran Fußball
Jürgen Klopp wütet wegen Gerücht : "Müsst euch mal disziplinieren!"
Videoclip • 01:21 Min
Nicht einmal mehr drei Monate bleiben bis zum Start der WM 2026. Wie schätzt Jürgen Klopp die Situation um das deutsche Team ein? Und wird er vielleicht selbst irgendwann Bundestrainer?
Schon seit geraumer Zeit wird Jürgen Klopp als potenzieller Bundestrainer gehandelt. Der ehemalige Mainz- und Dortmund-Coach denke darüber aber "momentan gar nicht nach". Bei der Vorstellung als MagentaTV-Experte erklärte er, dass es für ihn "zum Glück auch keinen Grund" gebe.
Ganz abgeneigt scheint der 58-Jährige allerdings auch nicht zu sein. "Mein Alter ist durchaus fortgeschritten, aber irgendwie als Trainer ja auch noch nicht ganz am Ende", führte Klopp aus: "Also wer weiß, was da noch kommt in den nächsten Jahren."
Klare Kante hingegen zeigte Klopp angesprochen auf Spekulationen, wonach er ein Kandidat als Coach bei Real Madrid sein solle. "Wenn Real Madrid schon mal angerufen hätte, hätte man das gehört. Aber das ist alles nur Blödsinn", sagte er: "Die haben nicht einmal angerufen, nicht ein einziges Mal."
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WM 2026: Deutschland habe "richtig viel Talent"
Deutschlands Chancen bei der Weltmeisterschaft diesen Sommer sieht er insgesamt gut. "Wir können jetzt auch sicher darüber reden, dass andere Nationen möglicherweise auch ein bisschen mehr Spieler auswählen können, bei uns ist es auch mehr geworden, nicht auf allen Positionen, aber generell haben wir richtig viel Talent", lobte der ehemalige Liverpool-Coach.
Das bezeichnende Problem sei stattdessen, dass Deutschland keinen Favoritenstatus genieße. "Ich würde uns gerne die Zeit geben, uns von hier reinzufuchsen und reinzukämpfen, und dann haben wir natürlich die Chance", untermauerte Klopp.
Der 58-Jährige erinnerte daran, dass Deutschland bei der vergangenen Europameisterschaft große Chancen hatte und hätte gewinnen können, "wenn der Schiedsrichter zum Beispiel den Ball gesehen hätte oder das Handspiel gesehen hätte".
DFB-Team müsse den Spirit aus 2014 rekreieren
Die deutsche Mannschaft sei zwar nicht besser als Frankreich, England oder Spanien, aber das heiße nicht, dass die Nationalelf solche Duelle nicht trotzdem gewinnen könne. Wenn das Team es schaffe, den Spirit aus 2014 zu kreieren und sich in Spiele reinzukämpfen, dann "sind wir immer natürlich mit dabei. Das wissen über uns auch alle anderen", unterstrich Klopp.
"Unser Problem ist nicht, dass wir nicht mitmischen. Unser Problem ist, dass wir nicht der Favorit sind", fasste der Global Head of Soccer von Red Bull es zusammen.
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