IndyCar
Formel 1 - Mick Schumacher im IndyCar: Red-Bull-Boss Helmut Marko warnt vor Crash-Gefahr
Aktualisiert:
von Andreas ReinersHelmut Marko in Dschidda
Bild: AFP/SID/Giuseppe CACACE
Mick Schumacher liebäugelt mit einem Einstieg in die IndyCar-Rennserie. Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko warnt – glaubt aber an gute Möglichkeiten für Schumacher.
Wird Mick Schumacher in die USA gehen? Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher denkt daran, in Zukunft in der IndyCar-Serie zu fahren.
Rund um die Spekulationen und seinen gut verlaufenen Test in einem Boliden des Teams Rahal Letterman Lanigan gab es viele Ratschläge und Einschätzungen, unter anderem auch von seinem Onkel Ralf Schumacher.
"Ich persönlich verstehe das nicht so ganz, weil ich glaube, dass er da, wo er jetzt ist, super aufgehoben ist und auch eine tolle Zukunft haben kann", sagte Schumacher im "Podcast Backstage Boxengasse".
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Wer ebenfalls tief im Thema ist, ist Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko. Er weiß: "Die Serie ist eine gute Serie, sie ist sehr wettbewerbsfähig", sagte er bei RTL. Dabei verwies er auf Juan Pablo Montoya, der 2001 als Indy-500-Champion zu Williams in die Formel 1 gewechselt war. Dort wurde er in den beiden Folgejahren WM-Dritter.
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Mick Schumacher: Marko warnt
Doch wie auch Onkel Ralf warnt Marko davor, dass die Rennserie mit ihren Ovalkursen nicht ohne ist. "Mir wäre das zu gefährlich. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von bis zu 340 km/h gibt es die Gefahr kapitaler Unfälle", sagte Marko. "In so einem Fall ist es meist ein gröberer Crash."
Allerdings sieht Marko auch die Vorteile. Denn der Wechsel könnte "ein guter Schritt sein, er hatte einen sehr erfreulichen Test dort. Wenn er sich in Amerika wohlfühlt, die Oval-Tricks lernt - und da wird er einige Rennen brauchen - dann wird das sicherlich gut gehen", sagte Marko. Denn Schumachers großer Traum ist weiterhin die Formel 1. Im IndyCar kann er sich dafür eher empfehlen als in der Langstreckenserie WEC.
Zuletzt hatte sich auch Ex-Formel-1-Pilot Christian Danner für den Schritt ausgesprochen. Er betonte, IndyCar sei "ein wenig analog zur europäischen Formel 2 mit ein und demselben Chassis unterwegs“. Für Schumacher bietet sich demnach die Möglichkeit, als Pilot tatsächlich den Unterschied zu machen. "Es gibt zwei Motorenhersteller, aber ansonsten sind die Autos sehr ähnlich und es kommt letztlich auf den Fahrer an", so Danner.
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