No Call bei möglicher Pass Interference
NFL: Referee erklärt kontroverse Entscheidung bei Chiefs vs. Falcons
Aktualisiert:
von Mike Stiefelhagen
Bild: Getty
Die Kansas City Chiefs hatten beim 22:17-Sieg über die Atlanta Falcons Glück mit den Unparteiischen. Diese erklären sich jetzt nach dem Spiel.
von Mike Stiefelhagen
Die "Chiefsrichter" aus Kansas City waren wieder erfolgreich.
So wird im Netz schon über die Kansas City Chiefs gespottet, da diese auch in der aktuellen NFL-Saison häufiger im Glück mit den Entscheidungen der Unparteiischen waren.
In Woche zwei wurde ein spielentscheidendes Holding beim knappen 26:25-Sieg über die Cincinnati Bengals übersehen. In Woche drei gegen die Atlanta Falcons gab es wieder eine mindestens strittige Szene zu Gunsten der Chiefs.
Beim 22:17-Sieg wurde ein möglicher Touchdown von Falcons-Tight End Kyle Pitts vereitelt, indem dieser von Chiefs-Safety Bryan Cook - frontal und ohne auf den Ball zu schauen - umarmend getacklet wurde. Dabei war der Ball noch in der Luft. Die Schiedsrichter ahndeten diese Szene nicht als Pass Interference.
Das Wichtigste in Kürze
NFL-Schiedsrichter: "Wir tun unser Bestes"
Es war ein spielentscheidender Moment. Es waren noch 4:30 im vierten Viertel zu spielen. Es war ein dritter Versuch, wenige Yards vor der Endzone. Für viele war die Cook-Aktion eindeutig strafwürdig.
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Doch es gab keine "PI". Schiedsrichter Tra Blake erklärte die Entscheidung nach dem Spiel damit, dass der verantwortliche Assistenzschiedsrichter kein Vergehen erkennen konnte: "Wir müssen das in Echtzeit entscheiden. Aus dem Winkel, den meine Kollegen hatten, wurde entschieden, dass kein Foul stattfand. Wir haben uns Bestes gegeben, um eine Entscheidung zu fällen."
Pass-Interference-Situationen darf man sich im Nachgang nicht mehr anschauen, die Schiedsrichter müssen sofort entscheiden, ob es eine PI ist oder nicht.
Somit stehen die Chiefs in der Saison 3-0. Falcons-Coach Raheem Morris verzichtete nach dem Spiel auf einen kritischen Kommentar über die Schiedsrichter, aus Angst vor möglichen Konsequenzen seitens der Liga: "Ich mag mein Geld".
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