Eklat nach dem Spiel
2. Liga: Schiedsrichter-Eklat? Fürth-Sportchef erhebt schwere Vorwürfe
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von ran.de2. Bundesliga
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Videoclip • 01:34 Min
Nach der Pleite gegen Fortuna Düsseldorf erhebt Fürth-Sportchef Rachid Azzouzi schwere Vorwürfe gegen den Schiedsrichter.
Am Freitagabend kassierte Greuther Fürth in der 2. Bundesliga eine 1:2-Heimpleite gegen Fortuna Düsseldorf. Für reichlich Wirbel nach dem Spiel sorgte allen voran Fürth-Sportchef Rachid Azzouzi, der vom Schiedsrichter einen Platzverweis erhalten hatte.
Bereits in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit schickte Referee Matthias Jöllenbeck den Funktionär mit Gelb-Rot in die Kabine. Azzouzi hatte sich zuvor heftig über eine Freistoßentscheidung aufgeregt. Fürth-Coach Alexander Zorniger sah bei eben jener Szene derweil Gelb.
Nach der Partie soll es in den Katakomben dann zu einem Eklat gekommen sein: Azzouzi berichtet von einer Auseinandersetzung mit Schiedsrichter Jöllenbeck. "Ich stand einfach nur da und wurde von ihm weggerempelt. Warum und wieso müsste man ihn mal fragen", erklärte der Sportchef gegenüber der "Bild".
Demnach habe Jöllenbeck ihn auf dem Weg in die Katakomben geschubst, was durch Augenzeugen bestätigt wurde.
Das Wichtigste in Kürze
So erklärte der Fürther Chefscout Sergio Pinto, er habe den Rempler wahrgenommen: "Ich würde das auch unter Eid vor Gericht so bezeugen."
Fürth hadert mit dem Referee
Gut auf den Referee zu sprechen war derweil auch Fürth-Trainer Alexander Zorniger nicht. "Er wartet nur darauf, dass irgendwo etwas Emotionales passiert. Es ist unmöglich", so Zorniger.
Und weiter: "Zum Schluss wollte er mir schon die Hand nicht geben. Dann habe ich gesagt: 'Wir arbeiten eine Woche nur für das Spiel und dann bringst du gefälligst deine bestmögliche Leistung.' Und dann wollte er mir Gelb-Rot geben. Das war auf und abseits des Platzes schwierig."
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Die Partie, in der es lange Zeit nach einem Remis aussah, wurde erst durch einen umstrittenen Elfmeter in der Schlussphase zu Gunsten des Tabellenführers aus Düsseldorf entschieden.
"Du kannst den nicht geben. Da ist oben ein ganz normaler Körperkontakt, aber er hat nur auf diese Aktion gewartet. Irgendwo müssen wir auch noch Fußballspielen", echauffierte sich Zorniger. Der Unparteiische hat sich bislang nicht geäußert.
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