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Relegation zur 2. Bundesliga 2026: SpVgg Greuther Fürth - Rot-Weiss Essen - Die Zahlen sprechen für RWE

Veröffentlicht:

von Anne Malin

ran Fußball Bundesliga

Bundesliga-Fans bedient: "Frieden des Fußballs bleibt aus"

Videoclip • 02:16 Min


Es war bis zur letzten Minute spannend, doch jetzt ist es klar: In der Relegation zur 2. Bundesliga treffen die SpVgg Greuther Fürth und Rot-Weiss Essen aufeinander. Zwei Mannschaften mit starken Offensiven und schwachen Defensiven versprechen spannende Duelle.

Es ist neben dem DFB-Pokalfinale und der Relegation zur 1. Bundesliga die letzte große Entscheidung, die auf nationaler Ebene im Profifußball in Deutschland noch offen ist: Wer bekommt den letzten Startplatz in der 2. Bundesliga für die Saison 2026/2027?

In der Relegation zur 2. Bundesliga treffen die SpVgg Greuther Fürth und Rot-Weiss Essen (am 22. Mai um 19:50 Uhr auf SAT.1 und im kostenlosen Joyn-Stream) aufeinander. Da das Team mit der kürzeren Erholungspause das Rückspiel im heimischen Stadion austragen darf, findet das Hinspiel in Essen statt.

Relegation zur 2. Bundesliga: Die Ausgangslagen der beiden Mannschaften

Dabei sah es fünf Spieltage vor Saisonende noch so aus, als könnte Essen direkt aufsteigen. Als Zweiter hatte das Team von Trainer Uwe Koschinat vier Punkte Vorsprung auf die Plätze drei und vier.

Die gute Ausgangslage verspielte RWE mit drei deftigen Niederlagen und musste somit an den letzten beiden Spieltagen mit neuem System und neuem Personal noch vier Punkte auf Duisburg gutmachen. Nachdem der MSV nur zweimal unentschieden spielte, hat RWE nun die Chance, den Aufstieg über die Relegation zu schaffen.

Die SpVgg Greuther Fürth rettete sich im direkten Abstiegsduell mit Fortuna Düsseldorf durch einen sensationellen 3:0-Erfolg, der auch in der Höhe so nötig war, noch in die Relegation.

Um ein Haar hätte sich die SpVgg sogar noch direkt gerettet. Denn Braunschweig, Fürth und Düsseldorf waren auf den Tabellenplätzen 15 bis 17 allesamt punktgleich und nur durch jeweils ein Tor voneinander getrennt. Ein vierter Treffer, der zum direkten Klassenerhalt geführt hätte, wurde wegen einer Millimeter-Abseitsstellung nach VAR-Überprüfung aberkannt. In der Nachspielzeit rettete Düsseldorfs Elias Eghouli einen Schuss auf der Linie.

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Relegation 2. Bundesliga: Die Statistiken sprechen für Rot-Weiss Essen

Im Gegensatz zur Relegation zur Bundesliga hat sich bei der Relegation  zur 2. Bundesliga seit der Gründung der 3. Liga im Jahr 2008 in zwölf von 17 Fällen der Vertreter der 3. Liga durchsetzen können. Das unterklassige Team konnte also in 71 Prozent der Fälle aufsteigen. Bei der Bundesliga-Relegation schafften es in den letzten 44 Jahren nur 25 Prozent der Zweitligisten.

Dazu hat Greuther Fürth noch nie eine Relegation gewonnen. 2014 spielte die SpVgg gegen den Hamburger SV die einzige Relegation in der Vereinsgeschichte und verpasste nach zwei Unentschieden aufgrund der Auswärtstorregel den Aufstieg in die Bundesliga denkbar knapp.

Für Rot-Weiss Essen ist es die erste Relegation in der Vereinsgeschichte. Zwar hat Trainer Koschinat Relegationserfahrung, aber keine gute. 2023 scheiterte er mit Zweitligist Arminia Bielefeld an Drittligist SV Wehen Wiesbaden.

Immerhin gewann RWE die letzten beiden Duelle gegen die Spielvereinigung, allerdings standen sich die beiden Mannschaften das letzte Mal vor 19 Jahren auf dem Rasen gegenüber. Trotz der zwei Siege stieg Essen in der Saison 2006/2007 aus der 2. Bundelsliga ab, während Fürth Fünfter wurde.

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Rot-Weiss Essen: Starke Offensive und große Standardgefahr

RWE gab in dieser Drittliga-Saison mit 664 Versuchen die meisten Torschüsse ab und erzielte mit 78 Treffern die zweitmeisten Tore. Eine Essener Stärke waren vor allem die Standards. Es gab insgesamt 21 RWE-Tore nach einem ruhenden Ball. Das ist der Drittliga-Bestwert.

Darunter waren auch zehn Eckentore und das könnte Essen bei der Relegation in die Karten spielen. Denn Greuther Fürth kassierte in der abgelaufenen Zweitligasaison mit neun Gegentreffern nach Ecken die meisten der gesamten Liga.

Dazu kommt RW Essen diese Saison auf 19 Joker-Tore. Das wäre fast ein neuer Drittliga-Rekord gewesen, wenn der SC Verl nicht sogar auf 20 Tore durch Einwechselspieler gekommen wäre. Auf der anderen Seite kassierten die Essener aber auch 66 Gegentreffer und spielten nur sechsmal zu null. Mit so vielen Gegentoren war in der Drittliga-Historie zuvor noch nie ein Team auf einem einstelligen Tabellenplatz gelandet.

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SpVgg Greuther Fürth: Schwache Defensive und gute Chancenverwertung

Für beide Teams gilt das Gleiche: starke Offensive, schwache Defensive. Denn auch Greuther Fürth hatte erhebliche Probleme in der Verteidigung. Die Spielvereinigung kassierte sogar noch zwei Tore mehr als RWE und kommt somit auf 68 Gegentreffer. Das sind im Schnitt zwei Gegentore pro Spiel. Dazu ist es der Höchstwert in der Liga und der schwächste Wert für Fürth in der 2. Bundesliga seit 43 Jahren.

Doch wäre es nur nach der Offensive gegangen, hätte Fürth nichts mit der Relegation oder dem Abstieg zu tun gehabt. Mit 49 Toren lag die Spielvereinigung nur knapp unter dem Liga-Schnitt und die Chancenverwertung der Franken war sogar eine der besten in der 2. Bundesliga.

Bei der Relegation sind Noel Futkeu und Reno Münz von Fürth und Ruben Reisig von Essen von einer Gelb-Sperre bedroht. Gerade bei Fürths Top-Torschütze Futkeu wäre eine Sperre bitter, da er 2025/26 noch keines der 34 Zweitliga-Spiele verpasst hat.

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