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Bundesliga: Max Eberl vom FC Bayern München spricht sich gegen VAR-Abschaffung aus
Veröffentlicht:
von Martin Volkmarran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 01:14 Min
Bayern-Boss Max Eberl spricht sich gegen "norwegische Verhältnisse" in der Bundesliga aus. Einige Schiedsrichter tun sich mit den ab Samstag öffentlichen VAR-Erklärungen derweil schwer.
Von Martin Volkmar
Diskussionen über den VAR sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel – national wie international.
Erst am Samstag musste der DFB zugeben, dass der Video-Assistent beim 2:0 von Borussia Dortmund gegen Werder Bremen (2:2) falsch lag.
Das Eigentor von Werders Marco Friedl hätte aufgrund der Abseitsstellung von BVB-Profi Ramy Bensebaini nicht zählen dürfen.
Fehlentscheidungen wie diese haben vergangene Woche in Norwegen zu einer 180-Grad-Wende geführt.
Unter dem Eindruck der massiven Fanproteste, unter anderem mit Tennisbällen und Fischfrikadellen, stimmte eine Mehrheit der 32 Profiklubs für eine schnellstmögliche Abschaffung des Video Assistant Referee (VAR).
Das Votum ist zwar nur eine unverbindliche Empfehlung, setzt den norwegischen Verband aber aufgrund der eindeutigen Anti-Stimmung unter Anhängern und Mannschaften unter Druck.
Eberl: Gibt auch in Deutschland Stimmen gegen den VAR
"Wir haben natürlich mitbekommen, was in Norwegen passiert", sagte Max Eberl am Montag auf ran-Nachfrage.
Das Wichtigste in Kürze
Es gebe auch in Deutschland Stimmen, die generell gegen den VAR seien, daher müsse man immer wieder diskutieren und versuchen, das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.
Eine Abschaffung ist für den Bayern-Sportvorstand, der in der Fußball-Kommission der DFL sitzt, aber kein Thema:
"Wir wollen alles versuchen, den VAR, den wir für richtig halten, zu unterstützen und zu tragen", erklärte Eberl: "Der VAR ist ein wichtiges Instrument und soll es bleiben."
Eberls Hoffnung: Transparenz, Verständnis, Mehrwert
Daher ist der FCB-Boss auch einer der Fürsprecher des ab kommenden Spieltag in insgesamt neun Stadien der ersten und zweiten Bundesliga geplanten Pilotprojekts, bei dem die Schiedsrichter ihre VAR-Entscheidungen über die Lautsprecher erklären und verkünden werden.
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"Wir haben überlegt, wie wir mehr Verständnis bei den Menschen wecken und die Transparenz in den Stadien erhöhen können. Die bleiben oft ratloser zurück als die Leute vor den TV-Bildschirmen", sagte Eberl in einem Mediengespräch zu den Änderungen:
"Wir wollen einen Mehrwert für den Zuschauer schaffen und Dinge versuchen, die mehr Klarheit für alle Beteiligten schaffen. Wir denken, dass das Public Announcement ein Schritt nach vorne sein kann."
VAR-Ankündigungen im Stadion seit über einem Jahr Thema
Bei fünf Begegnungen werden diese Schiedsrichter-Durchsagen am Wochenende erstmals durchgeführt.
Die Überlegungen dazu gibt es bereits seit mehr als einem Jahr, nun fühlen sich die Schiedsrichter laut Knut Kircher, dem Geschäftsführer der DFB Schiri GmbH, nach einem letzten Feinschliff beim jüngsten Lehrgang in Portugal bereit für den Ernstfall.
Bundesliga-Transfergerüchte: Kim rückt in den Fokus des FC Chelsea

Minjae Kim (FC Bayern)
Der FC Chelsea beschäftigt sich laut Bayern-Insider Christian Falk mit einer möglichen Verpflichtung von Abwehr-Star Minjae Kim. Zwar liege noch kein konkretes Angebot vor, jedoch haben die "Blues" angeklopft. Der FC Bayern würde sich demnach ab 30 bis 40 Millionen Euro gesprächsbereit zeigen. Auch Tottenham, AC Mailand und Inter Mailand seien am Südkoreaner interessiert, ...RHR-Foto

Minjae Kim (FC Bayern)
...noch deutet aber nichts konkret auf einen Abschied hin. Laut Falk ist Kim auch ohne Stammplatz mit seiner Rolle in München zufrieden. Die Bayern schätzen den Innenverteidiger als starken ersten Backup, selbst wenn dieser dafür ein sehr deftiges Gehalt bezieht. Stand jetzt habe Kim nicht die Absicht, die Bosse über einen Wechselwunsch zu informieren.Marco Canoniero

Yan Diomande (RB Leipzig)
Leipzig-Youngster Yan Diomande zählt zu den großen Entdeckungen der Saison. Dies hat offenbar auch Manchester United festgestellt, die laut der spanischen Zeitung "Sport" Interesse am 19-Jährigen haben sollen. Demnach hätte der Flügelspieler die ManUnited-Bosse mit seiner "Schnelligkeit und Dribbelfähigkeit" beeindruckt. Allerdings läuft sein Vertrag bei RB bis Sommer 2030, sodass die mögliche Ablöse sehr hoch ausfallen dürfte.AFP/SID/RONNY HARTMANN

Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul)
Victor Osimhen steht nun wohl doch auf dem Zettel des FC Bayern. Der Rekordmeister prüft laut "FussballTransfers", ob ein Transfer des nigerianischen Torjägers möglich sein könnte. Osimhen wurde dem FC Bayern bereits im Winter angeboten, allerdings lehnte Max Eberl einen Transfer damals noch ab. Nun beschäftigen sich die Münchner Verantwortlichen erneut mit dem Angreifer. Auch Osimhen selbst kann sich einen Wechsel nach München offenbar gut vorstellen. Neben dem FC Bayern zeigen allerdings auch andere Klubs Interesse - darunter mehrere Vereine aus Saudi-Arabien.IMAGO/Buzzi

Luka Vuskovic (Hamburger SV)
Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.IMAGO/HMB-Media

Said El Mala (1. FC Köln)
Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.IMAGO/Revierfoto

Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)
Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.2025 Getty Images

Julian Ryerson (Borussia Dortmund)
Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.2025 Getty Images
"Warum dann, wenn wir so weit sind, noch warten", erklärte Kircher den Start mitten in der Saison.
Offenbar Skepsis und Ablehnung bei Schiedsrichtern
Allerdings sind nicht alle Unparteiische begeistert von der Neuerung, wie VAR-Lehrwart Jochen Drees auf ran-Nachfrage zugab:
"Es ist ungewohntes Terrain für sie, wir mussten Überzeugungsarbeit leisten - aber nun stehen alle Betroffenen dem Ganzen offen gegenüber. Es gehört ab jetzt zum Teil des Schiedsrichter-Profils."
Nach Angaben von "Sport1" stoßen die Änderungen bei sehr vielen Referees allerdings auf Skepsis und Ablehnung.
Man darf gespannt sein, wie sich die Umsetzung dann in der Realität aussieht, wenn etwa wie in Dortmund ein Tor gegeben wird, was eigentlich keins war.
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