Bundesliga
BVB gewinnt dank Adeyemi und Brandt spät beim VfB Stuttgart
Aktualisiert:
von SIDran Fußball Bundesliga
VfB vs. BVB - Klappstuhlwurf in Stuttgart: "Was für Versager"
Videoclip • 02:04 Min
Lange kommt von Borussia Dortmund nichts, dann sorgen Karim Adeyemi und Julian Brandt für den späten Sieg im Topspiel beim VfB Stuttgart.
Der VfB Stuttgart hat im engen Kampf um die Champions League einen herben Dämpfer einstecken müssen. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß musste sich im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund trotz klarer Überlegenheit mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. Die Schwaben verpassten dadurch die große Chance, sich von Rang fünf abzusetzen.
Karim Adeyemi traf bei einem der wenigen Konter der Borussia in der vierten Minute der Nachspielzeit, Julian Brandt (90.+6) legte sogar noch nach. Der BVB hatte bis dahin schwer enttäuscht. Dortmund bleibt durch den neunten Sieg die stärkste Mannschaft der Rückrunde. Damit riss auch die beeindruckende Serie von Hoeneß: Seit er am 3. April 2023 den Trainerjob in Stuttgart übernahm, hatte er sieben Pflichtspiele gegen Dortmund nicht verloren (fünf Siege, zwei Unentschieden).
Vor dem Spiel hatten die Personalien Deniz Undav und Nico Schlotterbeck für einigen Wirbel gesorgt. VfB-Angreifer Undav, treffsicherster deutscher Stürmer in der Liga, war von Bundestrainer Julian Nagelsmann trotz des Siegtors gegen Ghana kritisiert worden, Schlotterbeck hatte nach dem Länderspiel mit Aussagen über seine Zukunft beim BVB Unruhe verursacht.
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Stuttgart dominiert - BVB trifft
Der Dortmunder Abwehrchef war in Stuttgart von Beginn an gut beschäftigt. Der VfB machte enorm viel Druck und drängte den BVB weit zurück. Bei Hereingaben wurde es schon in der Anfangsphase hin und wieder brenzlig. In der Folge scheiterten Chris Führich (13.) und Angelo Stiller (19.) am Ex-Stuttgarter Gregor Kobel im Dortmunder Tor. Zudem verzog Führich einen Freistoß aus aussichtsreicher Position (34.), nachdem Schlotterbeck Undav gefoult hatte. Einziges Manko beim VfB: Es fehlte die letzte Entschlossenheit im Abschluss.
Von Dortmund kam vor der Pause gar nichts. Die enttäuschenden Gäste konnten sich aus der Umklammerung nur selten befreien. Maximilian Beier und der frühere VfB-Torjäger Serhou Guirassy hingen völlig in der Luft. Ein Schüsschen von Carney Chukwuemeka kurz vor der Halbzeit - das war's auch schon mit der BVB-Herrlichkeit. VfB-Torwart Alexander Nübel erlebte einen äußerst geruhsamen Abend.
Nach dem Wechsel konnte die Borussia das Spiel kurzzeitig etwas offener gestalten, ohne Gefahr auszustrahlen. Auf der anderen Seite bewahrte erneut Kobel sein Team vor einem Rückstand, als der Schweizer einen verdeckten Schuss von Lorenz Assignon parierte (56.). In der Folge behielten die Schwaben die Kontrolle, agierten aber zu wenig zielstrebig. Hoeneß reagierte mit offensiven Wechseln.
Doch auf der Gegenseite entschied Adeyemi mit einem Flachschuss bei der einzigen BVB-Chance das Spiel, ehe Brandt sogar noch nachlegte.
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