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FC Bayern München: Diese Abwehrleistung bringt die Saisonziele in Gefahr - Kommentar
Aktualisiert:
von Martin VolkmarThomas Mueller (FC Bayern Muenchen) schaut enttaeuscht, Bundesliga, FC Bayern München v Holstein Kiel, Allianz Arena am 01. February 2025 in München, Deutschland. (Foto von Marco Steinbrenner DeFodi Images) Thomas Mueller (FC Bayern Muenchen) looks dejected, Bundesliga, FC Bayern München v Holstein Kiel, Allianz Arena, February 1, 2025 in Munich, Germany. (Photo by Marco Steinbrenner DeFodi Images) DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and or quasi-video. Defodi-700_muenchen_kiel_20250201_070 *** Thomas Mueller FC Bayern Muenchen looks dejected, Bundesliga, FC Bayern München v Holstein Kiel, Allianz Arena, February 1, 2025 in Munich, Germany Photo by Marco Steinbrenner DeFodi Images Thomas Mueller FC Bayern Muenchen looks dejected, Bundesliga, FC Bayern München v Holstein Kiel, Allianz Arena, February 1, 2025 in Munich, Germany Photo by Marco Steinbrenner DeFodi Images DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and or quasi video Defodi 700 muenchen kiel 20250201 070 Defodi-700 DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and or quasi-video.
Bild: DeFodi Images
Der FC Bayern München kommt nach der Pleite in Rotterdam auch gegen Aufsteiger Kiel am Ende noch ins Schlingern. So sind die Saisonziele in Gefahr. Ein Kommentar.
Vom FC Bayern berichtet Martin Volkmar
Souverän ist anders: Der Auftritt des FC Bayern in der Schlussphase gegen Holstein Kiel war den eigenen Ansprüchen nicht würdig.
4:0 führten die Münchner bereits nach 54 Minuten und vieles sprach für ein Schützenfest wie beim 6:1 im Hinspiel, wenn nicht einen noch höheren Sieg.
Stattdessen aber schenkte der Rekordmeister dem eigentlich geschlagenen Aufsteiger nicht nur durch einen Fehlpass von Minjae Kim den Ehrentreffer durch Finn Porath.
Vielmehr befanden sich die FCB-Stars in der Nachspielzeit offenbar mit Kopf und Beinen schon in der Kabine, so dass die tapferen Kieler durch ein Doppelpack von Steven Skrzybski noch auf 3:4 herankamen und in letzter Sekunde sogar beinahe noch zu einer weiteren Torchance zum Ausgleich gekommen wären.
Nicht zu vergessen zwei Riesenchancen der Gäste schon in der ersten Halbzeit, als sich die gewohnt (zu) hoch stehende Bayern-Defensive nicht zum ersten Mal mit schnellem Gegenpressing überspielen ließ.
Das Wichtigste in Kürze
FC Bayern: Zehn Gegentore in vergangenen fünf Spielen
Unterm Strich stehen drei Gegentreffer gegen den Tabellenvorletzten, die eine Negativtendenz seit der Rückrunde fortsetzen.
Von den 19 Gegentreffern in der Bundesliga hat das Team von Vincent Kompany fast ein Drittel (6) in den vergangenen drei Spielen und insgesamt sogar zehn Tore in den jüngsten fünf Pflichtspielen kassiert.
Im Fokus einmal mehr die Defensive, in der Dayot Upamecano, Kim und Konrad Laimer im Kollektiv bei den Gegentoren patzten - auch das nicht zum ersten Mal in dieser Saison.
Doch auch der Rest der Mannschaft inklusive der zentralen defensiven Mittelfeldspieler Joshua Kimmich und Joao Palhinha schaute nur hinterher.
FC Bayern: Kimmich legt Finger in die Wunde
Der Mannschaft fehle momentan der "Hunger über die gesamten 90 Minuten", legte Kimmich danach den Finger in die Wunde.
Das sei "keine Sache der Qualität", sondern in den Köpfen: "So sind wir gegen jede Mannschaft verwundbar."
Dafür steht ja nicht nur der wilde Auftritt in den letzten Minuten gegen Kiel, den man daher auch nicht als Einzelfall abstempeln kann.
Noch gravierender war schließlich das 0:3-Debakel in der Champions League beim niederländischen Tabellenvierten Feyenoord Rotterdam, der im Übrigen nur eine Woche später vom französischen Tabellensechsten OSC Lille mit 1:6 abgeschossen wurde.
FC Bayern: Defensive Defizite nicht nur gegen Topteams
Vor diesem Hintergrund wird das Playoff-Duell der Bayern gegen Celtic Glasgow (12. und 18. Februar) alles andere als der Selbstläufer, als den viele FCB-Fans das Los am Freitag noch bejubelt hatten.
Denn die Defizite in der Hintermannschaft traten zuletzt eben nicht nur gegen Topteams wie den FC Barcelona (1:4) auf.
Und zur Verbesserung der Automatismen und mehr Spielkontrolle bleibt eigentlich nur noch die kommende Woche, denn nach dem nächsten Spiel gegen Werder Bremen am Freitag geht es alle drei Tage Schlag auf Schlag.
Gegen Celtic in der Champions League und dann in der Liga gegen Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und den VfB Stuttgart stehen schon die verbliebenen zwei Titel auf dem Spiel.
Die jüngsten Auftritte in Rotterdam und zumindest am Ende gegen Kiel werden nicht reichen, um diese Ziele zu erreichen.
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